Autor:
Marcel
Reichelt
Testdatum: 06.08.2004
HTPC
marsch!
Test: Silverstone SST-LC04 Desktop Alu-Gehäuse
Barbone PCs sind immer noch im kommen.
Sie stehen in Sachen Features und Leistung dem normalen
Heimcomputer in nichts nach, lediglich in der Größe.
Die kleinen Würfel passen wirklich fast überall
hin.
Die Mini PCs sind nicht nur für Lanparty Besucher
interessant, sondern auch für Home Theater PCs
– sprich Wohnzimmer PCs. Durch die große
Multimediafähigkeit der Rechner hält der PC
immer mehr Einzug in die heimischen Wohnzimmer und ersetzten
oft schon den DVD Player und die Stereoanlage.
Voraussetzung für eine Nutzung im Wohnzimmer sollte
sein, dass sich das Design des Gehäuses gut im
restlichen Design einschmiegt und das Gerät nicht
übermäßig groß ist. Neben Barbone
Gehäuse gibt es auch noch diverse andere Gehäusearten,
die für diesen Bereich einsetzbar sind. Eine Gehäuseart
stellen z.B. die so genannten Desktop Gehäuse dar.
Sie gleichen dem Design eines Videorekorders oder eines
Bausteins einer Stereoanlage.
Genau solch ein Modell möchten
wir euch heute vorstellen. Es stammt vom Hersteller
Silverstone und macht vor allem durch die spezielle
Optik auf sich aufmerksam. Zudem bietet es auch die
Möglichkeit ganz normale ATX Mainboards einzubauen.
Lohnt sich der Kauf eines solchen Gehäuses? Wir
nahmen das SST-LC4 Gehäuse mal unter die Lupe!
Ein
Dankeschön geht an Silverstone
Deutschland, die uns das Gehäuse für einen
Test schnell und unkompliziert geliefert haben. Dafür
vielen Dank!
Lieferumfang
Silverstone überzeugt bei diesem Produkt vor allem
durch den Lieferumfang. Neben dem eigentlichen Gehäuse
ist ein 240 Watt Netzteil mitgeliefert, dass schon vormontiert
ist. Verwunderlich ist, dass es nicht von Silverstone
selber stammt, obwohl die Firma auch Netzteile herstellt.
Der Hersteller des NTs ist Enhance Elelectronics Co.
Nähere Angaben zum Netzteil findet ihr im weiteren
Verlauf des Artikels.
Zusätzlich zum NT liegt natürlich auch noch
ein Kaltgerätekabel mit bei und diverse Schrauben
zum Befestigen der Laufwerke und des Mainboards.
Abgerundet wird der ohnehin schon ausreichende Lieferumfang
von zwei Riser Cards und einer Adapter- bzw. Verlängerungskarte.
Diese ermöglichen die waagerechte Montage von einer
PCI und einer AGP Karte im Desktopgehäuse.
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| Das
Gehäuse. |
Diese
Riser-Cards liegen dem Lieferumfang auch bei. |
Ein
240 Watt starkes Netzteil ist ebenfalls im Case
montiert. |
Technische
Daten:
- Material: Aluminiumlegierung, Acryl (Front)
- Farbe: silber oder schwarz
- Mainboard: Standart ATX, Micro ATX, Mini ITX
- Laufwerke: 1x 3,5” (intern), 1x 5 ¼”
(extern)
- Kühlmöglichkeiten: 1mal 80mm Fan
- Frontpanel: zwei USB 2.0, ein Firewire, zwei Audio
- Erweiterungsslots: 2
- Netzteil: TFX 240 Watt
- Abmessungen: 42,0 cm x 11,55 cm x 30,94 cm (B x H
x T)
Ausstattung
Das ATX Desktopgehäuse kommt im Aluminiumdesign
daher. Das spricht natürlich für ein sehr
geringes Gewicht. Es wiegt gerade mal um die 3,5 Kilogramm
inklusive Netzteil. Erreicht wird das geringe Gewicht
durch eine Aluminiumlegierung. Die Front ist zusätzlich
noch mit Acryl versehen.
Neben dem Einbau von ganz normalen ATX Mainboards, können
zudem noch Micro ATX und Mini ITX Boards im Gehäuse
verbaut werden.
Durch die geringe Bauhöhe, müssen alle Erweiterungskarten
(max. zwei Stück) Waagerecht eingebaut werden,
wie das Mainboard auch. Das erfordert den Einsatz der
so genannten Riser Cards. Diese ermöglichen einen
waagerechten Einbau und sind so zusagen 90° Winkelstücke
für den AGP- und PCI-Slot. Mitgeliefert ist, wie
oben schon genannt, eine Karte für einen PCI Steckplatz
und eine für den AGP-Slot. Möchte man zwei
PCI Karten, aber dafür keine AGP-Karte nutzen,
muss man sich eine spezielle Riser Card zulegen, die
aus einem PC-Slot zwei macht, sprich, ein Y-Adapter.
Der preis liegt bei ca. 14 Euro.
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| Die
Front des Gehäuses. |
Die
Rückseite. |
Im
unteren Bereich der Front wurde Acryl verbaut
mit einem spiegelnden Hintergrund. |