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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse Seite 2/4

Die Front bzw. die Laufwerke sind mit einer Tür verdeckt, die wie eine Welle nach innen gebogen ist und zwischen ihr und den Laufwerken noch 1,3 cm Platz lässt. Der untere Teil, unter den Laufwerken, ist ebenfalls nach innen gebogen. Auf der Welle sitzt ein länglicher Kasten, der ebenfalls aus Alu besteht. Dort befinden sich zum einen das Firmenlogo von Silverstone, ein Power- und ein Resetknopf, die ebenfalls aus Aluminium hergestellt sind und zu guter letzt zwei kleine LEDs, die etwas tiefer im Metall eingelassen sind.
Zwischen dem unteren Teil der Front und dem Laufwerksteil, befindet sich ein kleines LC-Display. Dieses gibt Informationen über die Uhrzeit, die Temperatur im Rechner und noch einige andere Dinge wieder. Sehr schick ist die blaue Hintergrundbeleuchtung, die die gesamte Anzeige gleichmäßig beleuchtet. Das Display ist gekoppelt mit einer Lüftersteuerung. Je höher die gemessene Temperatur ist, desto schneller dreht der angeschlossene Lüfter und kann insgesamt mit sechs Stufen geregelt werden.
Insgesamt können drei Lüfter an der Steuerung angeschlossen werden. Jeder Lüfter wird dann über einen extra Temperatursensor gesteuert, der an einem langen Kabel montiert ist und so effektiv platziert werden kann.
Nach oben und unten hin abgeschlossen wird die Front durch ein etwas hervorstehendes, massives Aluminiumteil, welches mit speziellen Schrauben befestigt ist. Jedoch mussten wir im Test feststellen, dass man diese beiden Teile nicht beim Tragen des Gehäuses als Unterstützung verwenden sollte, da diese sich etwas biegen und bei eingebauter Hardware evtl. abbrechen könnten. Also beim Transport möglichst nicht an der Front anfassen.

Der untere Teil der Front.
Zwei kleine Status-LEDs sind im unteren Bereich der Front zu finden.
Selbst die Druckknöpfe sind aus Metall gefertigt.
In der Front befindet sich auch eine kleine Fan-Steuerung mit Display.
Einstellungen lassen sich über diese kleinen Taster vornehmen.
Damit das Display auch die Uhrzeit speichert, sitzt im Innern eine Knopfzelle.

Was bei diesem Gehäuse natürlich auch nicht fehlen darf ist ein Frontpanel. Dieses ist an der rechten Seite des Cases (seitlich an der Front) angebracht. Es gibt einem die Möglichkeit vier USB- und ein Firewiregerät extern anzuschließen. Dazu kommen noch zwei Audioanschlüsse. Benötigt man z.B. nur die USB Anschlüsse, können die anderen Kabel im Innern abgeklemmt werden, um unnötigen Kabelsalat zu vermeiden. Das Abklemmen ist dadurch möglich, dass man die komplette Front wie eine Tür aufklappen kann. Hinter dieser findet man noch einen großen Staubfilter, der sich dann reinigen lässt. Zudem lassen sich so CD- und 3,5“ - Laufwerke leichter montieren. Gesichert ist die große Tür mit einem Schloss, welches sich seitlich an der Türfront befindet. Daher auch die mitgelieferten Schlüssel. Schade ist, dass die kleine Laufwerkstür nicht abschließbar ist.
Apropos Laufwerke, insgesamt können vier 5 ¼“ Laufwerke verbaut werden. Alle Laufwerksschächte sind mit Aluminium Blenden verdeckt, die ebenfalls gebürstet sind. Extern befinden sich außerdem zwei 3,5“ Schächte, z.B. für Floppylaufwerke. Intern lassen sich fünf Festplatten in einen speziellen Käfig einbauen. Der Käfig ist um 90° gedreht, wie in vielen neuen Gehäusen jetzt üblich, was den Einbau sehr erleichtert. Auf die spezielle Montage gehen wir etwas später ein.

An der rechten Seite sitzt ein kleines Panel zum Anschluss von externen Geräten.
Hier das Panel von innen gesehen.
Die gesamte Front lässt sich aufklappen.

Hinter der Front und an der Rückseite befindet sich jeweils ein 120mm Lüfter von Silverstone bzw. Everflow. Er soll bei 2200 Umdrehungen pro Minute nur eine Geräuschentwicklung von 21dB(A) besitzen, dem wir in keinem Fall zustimmen können. Der subjektive Eindruck entspricht einem Lüfter mit mindestens 35 dB(A).
Der Fan hinter der Front soll den Festplatten etwas kühle Luft verschaffen.

Hinter der großen Fronttür sitzt ein Staubfilter für den sich dahinter befindlichen Fan.
Jedoch könnten die Löcher im Blech etwas größer sein, um den Widerstand zu verringern.
Der Fan an der Rückseite.

An der Rückseite des Gehäuses ist, außer dem 120mm Lüfter, nichts Besonderes zu finden. Wie üblich sitzen im unteren Teil die sieben Slotbleche für Steckkarten und im mittleren Teil die Durchführungen für das I/O-Panel des Mainboards. Ganz oben wird das Netzteil montiert.

 

 

 

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