Am
Gehäuse lassen sich beide Gehäusewände
abnehmen. Die rechte Wand ist mit einfachen Schrauben
montiert. Die linke ist lediglich mit Thumbscrews befestigt
und kann auch ohne Schraubendreher entfernt werden.
Zudem verfügt diese Seitenwand über eine Art
Schloss. Über zwei kleine Schieber kann das Seitenteil
zusätzlich verschlossen werden, sodass man die
Thumbscrews nicht mehr benötigt.
Ein besonderer Punkt, worauf Silverstone auch hinweist
ist, dass man fast ohne Schraubenzieher auskommt um
Hardware ein- bzw. auszubauen. Die HDDs und CD-Laufwerke
werden z.B. mit speziellen Schienen eingebaut und die
PCI Karten mit schraubenlosen Halterungen befestigt.
Da das Gehäuse auch für den Servereinsatz
geeignet ist, befindet sich quer vor den PCI Karten
eine art Tür, die noch mal extra Halterungen besitzt
um extrem lange Steckkarten zu stützen. Außerdem
lassen sich dort zwei zusätzliche 80mm Fans montieren.
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| Die
Rückseite des Gehäuses. |
Das
Gehäuse offen. |
Öffnen
lässt sich die linke Seitenwand mit Hilfer
dieser Schieber. |
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| Vor
den Slots sitzt eine kleine, aufklappbare Tür,
in der zusätzliche Lüfter montiert werden
können. |
Hier
der Schacht für die externen 3,5" Geräte. |
Hier
der Bereich für die Slots. |
Auch ist der gesamte Innenraum für recht viel und
große Hardware ausgelegt. Der Bereich für
das Mainboard ist sehr groß gehalten. Jedoch lässt
sich der Mainboardschlitten nicht herausnehmen, was
allerdings vom Platzangebot entschädigt wird, da
man leicht an alle Bauteile gelangen kann.
Dreht
man das Gehäuse auf dem Kopf, so werden die vier
weißen Gehäusefüße sichtbar, die
sich ausklappen lassen. Bei diesem Gehäusen wären
jedoch kleine Rollen als Füße besser angebracht
gewesen, da das Gehäuse ein Leergewicht von 15
kg auf die Waage bringt und mit eingebauter Hardware
und evtl. Dämmmatten schnell über 20 kg wiegt.
Design
und Verarbeitung
Einfach sagenhaft ist die Verarbeitung. Vor allem die
Front beweist, dass Silverstone viel Wert auf die Verarbeitung
bzw. Qualität legt.
Das Gehäuse kann mit der Qualität von LianLi
mithalten und braucht sich keinesfalls verstecken. Man
hat nicht nur Wert auf das gleich sichtbare gelegt.
Auch der Innenraum weist keine Verarbeitungsfehler oder
unsaubere Stellen auf. Alle Kanten sind abgerundet worden,
sodass man sich nicht schneiden kann. Jedoch sind die
Einbauschienen für die CD-Laufwerke etwas gefährlich,
da sie aus Blech gefertigt wurden und sehr scharfkantig
sind.
Im Bereich des Designs hat man einen wirklichen Volltreffer
geschaffen. Das Wave Design schaut super aus und ist
mal was Besonderes. Wobei, neu ist das Design nicht
– schon Coolermaster hatte das Wellendesign bei
einigen Gehäusen benutzt.
Die Front erhält durch die verschiedenen Ebenen
einen sehr räumlichen Eindruck und wirkt nicht
so platt, wie bei anderen Kandidaten.
Durch die Materialdicke wirkt die Front sehr massiv
und schwer, was jedoch nicht störend ist. Dadurch
entsteht ein sehr edler und wertvoller Eindruck.
Neben der stylischen Front, wirkt der Rest recht schlicht
und einfach. Wem der silberne Farbton nicht zuspricht,
kann das Gehäuse auch in schwarz erwerben.
Kühlmöglichkeiten
Im Bereich der Kühlung hat man sich viele Gedanken
gemacht und gute Möglichkeiten geschaffen.
Die beiden Hauptlüfter sitzen einmal hinter der
Front und an der Rückseite des Gehäuses. Die
beiden Lüfter sind 120mm Modelle und besitzen laut
Herstellerangaben 21 dB(A) bei einer Drehzahl von 2200
U/min. Jedoch fällt der subjektive Eindruck höher
aus, wie bereits oben schon erwähnt. Die eingebauten
Lüfter sind in keiner Weise für Silentsystem
geeignet.
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| Luftschlitze
in der rechten Gehäusewand. |
Ein
Lüfterschacht auf der rechten Gehäuseseite,
direkt hinter der Seitentür. |
Der
davor sitzende Staubfilter kann einfach entnommen
werden. |
Wem
die Standardkühlung nicht ausreicht, hat auch noch
die Möglichkeit zwei 80mm Lüfter vor den PCI
Steckplätzen zu setzten. Das ist durch eine spezielle
Vorrichtung im Gehäuse möglich, die ich oben
schon angesprochen habe.
Passend dazu befinden sich zahlreiche Luftschlitze an
der linken Seitenwand.
Um die Kühlung der Festplatten zu verbessern, kann
man hinter der rechten Seitenwand ebenfalls einen 80mm
Fan befestigen. Wie auch der 120mm Lüfter an der
Front, befindet sich am HDD Lüfter auch ein Staubfilter
zum herausnehmen. Er lässt sich ganz leicht entfernen
und mit Wasser ausspülen.
Die Luftlöcher an der Front wurden ganz elegant
versteckt. Sie befinden sich im unteren Bereich der
Front und sind kaum sichtbar.
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| Einer
der mitgelieferten 120mm Lüfter. |
Die
Luftlöcher an der Front sind etwas dürftig
geraten, sodass wenig Luft angesaugt werden kann. |
Hier
sind die Öffnungen noch mal von der andern
Seite sichtbar. |
Ingesamt betrachtet ist die Kühlung üblich
für Server Gehäuse und als ausreichend zu
bezeichnen. Die beiden mitgelieferten Fans sind ebenfalls
ausreichend und bringen reichlich Frischluft ins Gehäuse.