Autor:
Marcel
Reichelt
Testdatum: 07.11.2004
Neue
Features, schickes Design
Test: Silverstone SST-TJ06
Der
neue Formfaktor BTX ist auf dem Vormarsch. Schon zahlreiche
Hersteller haben bereits wenige BTX Gehäuse vorgestellt.
Der neue Formfaktor soll vor allem der großen
Hitzeentwicklung im Rechner Herr werden, indem man die
Systemkomponenten anders anordnet, zusätzliche
Lüfter einsetzt und unterteilte Kühlzonen
errichtet.
Doch man macht sich nicht nur Gedanken, wie man am effektivsten
BTX umsetzten kann, sondern modifiziert den schon recht
angestaubten ATX Standart. LianLi hat es vorgemacht,
weitere Hersteller ziehen nach. Die modifizierten ATX
Gehäuse weisen schon extreme Ähnlichkeiten
zum neuen BTX Standart auf und bringen neuen Wind in
die Gehäusetechnik.
Wir haben heute ein wirkliches Schmuckstück im
Test, nämlich das neue SST-TJ06 Gehäuse der
Firma Silverstone. Es kommt mit ganz besonderen Features
daher, die wir im Test mal etwas genauer unter die Lupe
genommen haben. Mehr erfahrt ihr im Weiteren…
Doch
zunächst möchten wir uns ganz traditionell
bei der Firma
Silverstone
bedanken, die uns das Gehäuse schnell und unkompliziert
zur Verfügung gestellt haben. Vielen herzlichen
Dank!

Lieferumfang
Das Gehäuse wird in einem schicken, schwarzen Karton
ausgeliefert. Neben dem gut gepolsterten Gehäuse
fanden wir einiges an Zubehör vor.
Das mitgelieferte Zubehör befand sich in einer
kleinen Pappbox. Diese beinhaltete neben sieben Abstandshalter
für das Mainboard, diverse Schrauben und zwei Kabelbinder.
Des Weiteren liegen zum Einbau von CD Laufwerken zehn
Metalleinbauschienen bei. Für Festplatten liegen
ebenfalls zwölf spezielle Schienen bei. Für
die zwei externen Laufwerksschächte findet man
vier Plastikschienen vor.
Für den im Gehäuse eingebauten Windkanal,
liegt ein Zusatzelement bei, worauf wir aber später
noch zu sprechen kommen.
Lobenswert ist die mitgelieferte Installationsanleitung.
Zahlreiche Bilder erläutern den genauen Einbau
der Hardware.
Ausstattung
& Features
Wie in den vorigen Tests, möchten wir uns zunächst
den äußeren Eigenschaften widmen.
Auf dem ersten Blick wirkt der Kollos recht schlicht
und einfach. Gefertigt ist das Gehäuse aus zwei
Materialien, so wie bei Silverstone üblich. Das
eigentliche Hauptgehäuse besteht aus Stahlblech
und ist dementsprechend das schwerste Teil an dem ganzen
Gehäuse. Die etwas dunklere, silbergraue Lackierung
sieht gut und hochwertig aus.
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| Die
Front des Cases ist mit einer Tür versehen. |
Die
Seitenwand kann ganz ohne Werkzeug gelöst
werden. |
Die
brilliante Verarbeitung ist typisch für Silverstone. |
Die sehr massive Front ist komplett aus Aluminium gefertigt
worden und hinterlässt auf uns einen soliden und
ebenfalls hochwertigen Eindruck. Der Alulook kommt sehr
gut zur Geltung, vor allem durch die leichte Bürstung
des Metalls. Der vordere Teil der Front lässt sich
bequem aufklappen. Allein schon die Tür ist sehr
massiv und hat an der dicksten Stelle eine Stärke
von einem halben Zentimeter. Die komplette Front ist
2,9 cm Tief.
Abgesichert wird die Tür durch ein seitlich angebrachtes
Schloss, welches sich auf der linken Seite befindet.
Die Tür lässt sich nach rechts hin aufklappen.
Seitlich befindet sich auch ein Frontpanel, das an der
linken Seite angebracht ist und Anschlüsse für
je vier USB 1.1/ 2.0 und ein Firewire Gerät umfasst.
Zudem stehen noch zwei Audioanschlüsse zur Verfügung.
Etwas aufgelockert wird das recht strenge und einfache
Frontdesign durch diverse Luftschlitze, die sich in
der unteren Hälfte befinden. Hinter den Schlitzen
befindet sich ein recht feines Metallgitter. So soll
verhindert werden, dass große Staubmengen ins
Innere des Gehäuses gelangen. Zur Reinigung kann
die Front aufgeklappt und das Gitter abgeschraubt und
ausgespült werden. Der Power-, sowie der Reset-Schalter
sind ebenfalls im unteren Bereich untergebracht. Wie
von Silverstone schon gewohnt, sind beide Knöpfe
aus Aluminium gefertigt und liegen zusammen mit der
HDD LED und Power LED auf der Mittelachse der Front.
Unter den jeweiligen Bedienelementen und LEDs ist immer
ein kleines Logo aufgedruckt, das die Funktion beschreibt.
Die recht kleinen LEDs sind leuchtstark und erstrahlen
in einem schicken Blauton.
Ist die Front geöffnet, kann man auf die einzelnen
Laufwerksschächte zugreifen und z.B. das CD Laufwerk
einfach entfernen oder einbauen. Ähnlich wie bei
den bekannten Chieftec Gehäusen, werden die Laufwerke
nach vorne hin herausgezogen. Aber dazu später
mehr!
Insgesamt stehen fünf 5,25“ und zwei 3,5“
externe Einbauschächte zur Verfügung. Die
einzelnen Schächte sind mit gebürsteten Alublenden
versehen und lassen sich durch das Öffnen der Fronttür
und Lösen von Schrauben leicht abmontieren.
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| An
der linken Seite steht ein Frontpanel zur Verfügung
mit zahlreichen Anschlüssen. |
Mit
dem Schlüssel lässts ich die Front komplett
abschließen. |
Zum
Entfernen der Seitenwand dient dieser Schieber. |