Betrachtet
man den Kühler von der Seite, fällt auf, dass
der Kühler von unten nach oben hin an Breite zunimmt,
damit der 80mm große, in schwarz gehaltene Lüfter
seinen Platz findet, über den es leider keine weiteren
Informationen gibt. Als Hersteller ist die Firma F.T.C.
angegeben, die auch bei anderen Kühlern von Speeze
zu finden ist. Beim Auslesen der Umdrehen konnten wir
einen Wert von 2500 U/min ermitteln.
Angeschlossen wir der Lüfter über einen 3-Pin
Molex-Stecker.
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| Der
Lüfter von vorn. |
Auf
dem Typenschild ist ablesbar, dass der Fan von
der Firma F.T.C. stammt. |
Die
Rotorblätter weisen eine gute Verarbeitung
auf. |
Verarbeitung
Der Kühler macht in Punkto Verarbeitung einen soliden
Eindruck und am Kühlkörper sind keine Verarbeitungsfehler
oder Qualitätsmängel festzustellen. Lediglich
muss an der Bodenplatte negative Kritik geübt werden.
Sie ist war blank und lässt Spiegelungen zu, weist
aber eine recht raue Oberfläche auf, was der Kühlleistung
nicht zu Gute kommt.
Der Lüfter kann von der Verarbeitung her überzeugen,
jedoch mussten wir feststellen, dass der Rotor nicht
ganz rund läuft, sondern minimal „eiert“.
Doch ist dies wirklich so minimal, dass keine weiteren
Vibrationen im Betrieb entstehen.
Geräuschpegel
Im Betrieb erwies sich der Kühler nicht als „silenttauglich“.
Er produziert einen dafür zu hohen Ton, der deutlich
zu hören ist. Subjektiv betrachtet steht der Kühler
zwischen leise und normal.
Test
Kommen wir nun zum Leistungstest. Wir montierten
den Kühler auf ein Epox 8RDA Sockel A Board mit
einem AMD Athlon XP 2800+ Prozessor. Die Montage verlief
problemlos und durch die kleine Grundfläche des
Kühlers sollte er auch auf den meisten Boards passen.
Für den Test verwendeten wir die Arctic Silver
Wärmeleitpaste und keinen Kupferspacer. Die Zimmertemperatir
betrug 19°C. Der Volllastmodus wurde mit dem Programm
CPU-Burn simuliert.
Hier nun die Testergebnisse:
Fazit
Der Speeze EEA10S4 Vulture Spin 1 ist ein recht unscheinbarer
aber guter Kühler, vor allem in Anbetracht des
recht niedrigen Preises. Zu bemängeln ist beim
Kühler die etwas raue Bodenplatte und die hohe
Lautstärke des Lüfters. Dieser erzeugt im
Betrieb einen etwas zu hohen Ton und ist deutlich heraushörbar.
Daher verfehlt der Kühler knapp die Empfehlung
für Silent-Systeme.
Überzeugen
konnte die Verarbeitung des Kühlkörpers und
letztendlich die Kühlleistung, mit der auch im
Sommer die CPU keinen Hitzetod erleiden muss.
Also
kurz: Ein durchaus empfehlenswerter Kühler, jedoch
nicht für Silent-Fetischisten geeignet!
Testergebnis |
| Kriterien |
Punkte* |
| Lieferumfang: |
7
/10 |
| Verarbeitung: |
8,5
/10 |
| Geräuschpegel: |
7
/10 |
| Kühlleistung: |
8
/10 |
| Montage: |
9
/10 |
| Preis:
|
9
/10 |
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Pro & Kontra |
| + Kühlleistung
in Anbetracht des niedrigen Preises |
-
etwas zu hoher Geräuschpegel |
| +
Verarbeitung |
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Infos |
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