Autor:
Max
Ernst
Testdatum: 27.11.2004
Test: Spire VertiCool (Sockel A)
Kaum eine andere Marktsektion verfügt derzeit über
eine solch riesige und unübersichtliche Vielfalt
wie das CPU-Kühlersegment. Um sich von der großen
Auswahl der CPU-Kühler abzusetzen, muss man schon
Kreativität und Mut besitzen. So bringt Spire durch
ausgefallenes Design und bewährte Heatpipe-Technik
mit dem Spire VertiCool einen leisen und leistungsstarken
Kühler zu einem erschwinglichen Preis auf den Markt.
Ob dieser hält was er verspricht, wird sich im
kommenden Test zeigen.
An
dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich
bei
Spire
bedanken, welche diesen Testbericht durch ihr Sponsoring
ermöglicht haben.
Zu
Spire
Spire ist derzeit noch eine recht unbekannte Firma,
die sich im Bereich Computerkühlvorrichtungen und
PC Modding etablieren will. Um den Anforderungen auf
den Weltmarkt gerecht zu werden, hat Spire eine Produktionseinrichtung
in China gegründet. Der Hauptsitz ist in den USA.
Weitere Niederlassungen gibt es z.B. in den Niederlanden,
Japan und Brasilien.
Lieferumfang
Der Lieferumfang des Spire VertiCool umfasst nur das
Nötigste. Neben den Kühler selbst, liegt noch
Wärmeleitpaste und eine spartanische Montageanleitung
bei.
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| Der
Kühler kam gut verpackt bei uns an. |
Die
Kühlerverpackung. |
Das
Zubehör: Die Anleitung ist leider etwas spartanisch. |
Hier
die technischen Daten des Kühlers und Lüfters:
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Größe: 80×64×90 mm (l ×
b × h)
- Lüfter: 80×80×25 mm
- Lüfterdrehzahl: 2300 U/min +/-10%
- Geräuschpegel: 25.0 dBA
- Luftstrom: 28.0 CFM bei 2,300 U/min
- Kompatibel zu:
Athlon ~ 1.4 GHz (Thunderbird)
Athlon MP ~ 2800+ (Thoroughbred)
Athlon XP ~ 3400+ (Barton)
Athlon XP ~ 2100+ (Palomino)
Athlon XP ~ 2700+ (Thoroughbred)
Duron ~ 1.8 GHz (Morgan)
Sempron ~ 2800+ (K7)
Der
Kühler
Der eigentliche Kühlkörper besteht aus vielen
länglichen Alu-Fins, die zusammen eine durchaus
beachtliche Oberfläche ergeben. Die Kontaktfläche
zur DIE ist eine massive und sehr große Kupferplatte,
die die entstehende Hitze sehr schnell „in“
den Kühler leitet. Dazu tragen auch die 2 Heatpipes
aus Kupfer bei, die sich von der Kupferplatte bis hin
ans obere Ende des Kühlers erstrecken und die Wärme
optimal auf die zahlreichen Alu-Fins verteilen.
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Hier
noch mal der gesamte Lieferumfang. |
Der
Lüfter des Kühlers ist mit einem schicken
Lüftergitter verziert. |
Der
Kühler von der Seite. |
Die Oberfläche der Fins sieht gut bearbeitet und
hochwertig aus. Ein ähnliches, jedoch nicht so
gutes Bild bekommt man beim Betrachten der Bodenplatte.
Diese ist, wie schon erwähnt, aus Kupfer gefertigt
und wurde in einem speziellen Herstellungsverfahren
nicht mit dem Aluminium Material verschraubt oder verklebt,
sondern aufgeschossen und somit verschweißt. Allerdings
ist die Bodenplatte nicht optimal poliert, was der Wärmeübertragung
nicht gerade zu Gunsten kommen sollte.
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| Dreht
man den Kühler, so kann man die einzelnen
Lamellen gut erkennen. |
Die
Bodenplatte ist leider nicht optimal poliert. |
Der
Kühler wird über zwei solcher Halteklammer
befestigt. |
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| Auf
der Bodenplatte sitzen nich kleine zusätzliche
"Kühlkörper". |
Der
Lüfter in der Nahaufnahme. |
Der
Kühler eingebaut. |
Der
Lüfter - (Maße: 80mmx80mmx25mm) - ist in
blau-transparent gehalten und sieht mit optionaler Gehäusebeleuchtung
richtig gut aus. Zum Geräuschniveau (25 dB) ist
zu sagen, dass höchstens Silent-Freaks eventuell
ein leichtes „Rauschen“ wahrnehmen können.
Bei 2300 U/min sollte auch nicht mehr zu hören
sein.