und verfügt über Aluminium-Fins, welche die Hitze der Kupferrohre weiterleiten
Ein Beispiel für die Durchdachtheit des Sets: eine Durchschlags-Adapterblende
Ausstattung, Teil II Wie schon im Teil 1 des Ausstattungsparts dieses Reviews kurz angeschnitten, verfügt das Set von TITAN über einen zweiten Radiator - zusätzlich zu dem, der in der Hauptbox integriert ist.
Dieser ist sehr kompakt gehalten, besteht hauptsächlich aus Aluminium und verfügt über eine verschlungene Kupferröhre, die die Hitze des durchlaufenden Kühlwassers an die Aluminium-Fins abgibt.
Ein recht hoher hauseigener 80mm Lüfter (Drehzahl: 2300-2800rpm, Lautstärke: 21-27db(A))
ist auf der einen Seite des Radiators angebracht und ist für die aktive Wärmeabfuhr zuständig.
Er weist wie alle restlichen Komponenten eine vorbildliche Verarbeitung vor, hat entgratete Kanten und keine verletzungsgefährdenden Seiten oder Ecken. Aufgrund seiner kompakten Bauweise ist dieser in fast jedem Gehäuse mit 80mm Lüfterbohrungen anbringbar. Er wird über den 3-Pin Molex Stecker auch durch die Hauptbox gesteuert, besitzt ein Tachosignal und eine im Lieferumfang vorhandene, optional zu verwendende Kabelverlängerung.
Im unteren Teil der sich oberhalb dieses Textes befindlichen Bilder ist ein weiteres, auffälliges Gimmick zu sehen, die optionale Slotblende des Sets. Diese sollte man vorwiegend dann verwenden, wenn die Hauptbox extern untergebracht wird. Dann können alle nötigen Kabel, die zur Hauptkomponente führen, einfach über die Adapteranschlüsse der Slotblende nach Außen geführt werden, ohne dass Bohrungen oder Aussparungen eingeplant werden müssen. Sie verfügt über Durchschlagungen/Anschlüsse für die beiden Wasserschläuche, dem 4-Pin Molex Stecker, welcher der Hauptbox ihren Saft gibt, einem 3-Pin Molex Stecker und einem 2-Pin Stecker für das Kabel der Temperaturdiode.
Für jedes dieser eben angesprochenen Anschlüsse werden Verlängerungen mitgeliefert, die dann genutzt werden können/sollten.
Nun betrachten wir schlussendlich im Detail die Hauptkomponente und insbesondere deren Inneres.
Nach dem Entfernen von 14 Schrauben, die über hochwertige Gewindeeinsetzungen im Gehäuse der Box verfügen, anstatt einfacher Bohrungen im Plastik, und dem darauf folgenden Abnehmen des Plastikdeckels, kommt ein bis auf den äußersten Winkel ausgenutztes Inneres zum Vorschein.
Optisch dominierend ist der Radiator, welcher das selbe Material wie der zweite besitzt.
Er ist gespalten in zwei flache Teile, zwischen denen mehrere Hauptkomponenten liegen und am Fußende eine art Fan-Duct mit inbegriffenem Axiallüfter besitzt, welcher zwischen 1300 und 2900rpm schnell drehen (frei justierbar durch Frontmodul) und jenachdem zwischen 23 und 34db(A) laut sein soll. Dieser Aufbau ist insofern praktisch, dass durch die Saugrichtung des Lüfters ein interner Kreislauf entsteht, der die Luft vom vorderen Teil der Box einsaugt, diese dann durch den einen Teil des Radiators leitet, am Lüfter die Richtung wechselt, am zweiten Teil des Radiators vorbei muss, dort nochmals gekühlt wird und schlussendlich am vorderen Teil der Box wieder als warme Luft hinausgeblasen wird.
Hier finden wir außer dem Lüfter und dem Radiatoraufbau noch einen kleinen Ausgleichsbehälter mit Schrauböffnung zur Befüllung nach vorne heraus, eine etwas klein ausgefallene Tauchpumpe, über die wir keine genauen Fördervolumenwerte besitzen, sowie einige Schläuche und Verkabelungen.
Das Innere der Hauptbox ist bis zum letzten ausgeschöpft
Qualitative Gewindeeinsätze anstatt Bohrungen im Plastik sorgen für sicheren Halt der Schrauben
Der Radiator ist in zwei Einzelteile unterteilt
Die einzelnen Komponenten sind auch hier mit Schläuchen verbunden
Grade so zu sehen: die Rotorblätter des Radiallüfters
Hier ist ein Teil des Radiallüfters zu sehen
Die Tauchpumpe des TWC-A04
Auch
hier ist die Verbindung zwischen den einzelnen internen
Komponenten ein Schlauch-/Schraubaufbau, der sich im
Test als sehr lecksicher erwiesen hat.
Praxis Wie zu erwarten verlief der Einbau des Systems in beiden Varianten (intern/extern) aufgrund der sehr ausführlichen und bebilderten, multilingualen Anleitung sehr einfach und zügig. Aufgrund der guten Verarbeitung der Komponenten kam es zu keinen Verletzungen an scharfen Kanten oder Ähnlichem.
Die Schläuche hielten dem durch die etwas schwächliche
Pumpe nicht sehr starken Wasserdruck stand und die Schraubverschlüsse
taten ihren Dienst - unserer Meinung nach sicherer als
die beliebten Push-In Anschlüsse. Wärend dem
Befüllen des Systems, nach dem problemlosen Einbau,
kam die recht gut durchdachte Front der Hauptbox zum
Vorschein. Diese verfügt über ein Status-LCD,
auf dem Temperaturwerte des mitgelieferten Fühlers
angezeigt werden, sowie ob der zusätzliche Radiator
mit Hochgeschwindigkeit läuft, beim Überschreiten
des einstellbaren Temperatur-Grenzwertes. Außerdem
werden 50°C Grenze und Pumpenstatus angezeigt. Beim
Ausfallen des Hauptlüfters und/oder der internen
Pumpe ertönt ein lautes Warnsignal.
Auffallend ist die helle Beleuchtung des LCDs und die Hintergrundbeleuchtung des Drehknopfes zur Geschwindigkeitsregelung, welche ihre Farbe leicht ändert, vom bläulichen ins violette, je nach Einstellung. Des Weiteren ist auch der Einfüllstutzen des Ausgleichsbehälters beleuchtet, sodass der Wasserstand auch nachts ersichtlich ist.
Effektiv kann der TWC-A04 als fast lautloses ausreichendes, aber auch als etwas lauteres, stärkeres Kühlsystem, welches bedingt zu Übertaktungszwecken geeignet ist, verwendet werden. Die Lautstärken bewegen sich im Bereich vom subjektiv Unhörbarem, bis zum Nervenden Rauschen des voll aufgedrehten Radiallüfters im Inneren der Hauptbox - hier sollte der Benutzer ein gesundes Mittelmaß zwischen Lautstärke und Kühlleistung finden.
Foto der Front im Betrieb (mit Blitz)
Foto der Front im Betrieb (ohne Blitz)
Das
Testsystem
CPU
Intel Pentium 4 2,4B Northwood (533mhz FSB)
Mainboard
Gigabyte P4 Titan 667
RAM
1024MB 333mhz FSB Infineon orig.
Netzteil
Topower 420W 3-Fan-Ceramic Titan
Grafikkarte
Leadtek GeForce FX 5950Ultra
Gehäuse
Aerocool AeroEngine Jr.
Sonstiges
2 120mm Gehäuselüfter, 21 °C Raumtemperatur
Die Testergebnisse:
(Max:
maximale Lautstärke/Leistung; Mean: Kompromiss
aus Lautstärke/Leistung)
Fazit TITAN ist mit der TWC-A04 ein Kompromiss aus Leistung, Lautstärke und absoluter Kompaktheit gelungen.
Die Testwerte sind zwar nicht für Übertakter interessant, jedoch bietet diese Wasserkühlung genügend Reserven für kommende Prozessoren.
Die Verarbeitung konnte vollständig überzeugen, die Anschlüsse sind vorbildlich.
Was aber an diesem Set
am meisten auffällt, ist die extrem umfangreiche Ausstattung, die so ziemlich jedes erdenkliche Zubehörteil beinhaltet.
Die Tatsache, dass die TWC-A04 CPU und Grafikkartenprozessor kühlt, ist in dieser Preisklasse bei Kompaktsysteme selten.
Das Verhältnis zwischen Lautstärke und Leistung zeigt sich als recht drastisch, jedoch kann mit den guten Einstellungsmöglichkeiten der Frontanzeige ein Kompromiss zwischen beiden gefunden werden.
Testergebnis:
Bietet maximale Kompaktheit und Anwendungsvielfalt,
bei einem Kompromiss aus Lautstärke und Leistung,
mit der größten Zubehörbestückung
die uns jemals auf den Testtisch kam. Nicht für
Übertakter empfohlen.
Testergebnis
Kriterien
Punkte*
Lieferumfang:
10
Verarbeitung:
10
Geräuschpegel:
7
Kühlleistung:
6
Montage:
9
Preis:
7
*Die Punktevergabe gestaltet sich von 1 - 10,
wobei 10 das beste Ergebnis ist.