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> Artikel > Hardwaretest > PC-Komponenten > Diverses Seite 3/5

Die mitgelieferte Miniantenne macht nun gar nicht den Eindruck, für einen guten Empfang. Wie oben erwähnt, beträgt die Gesamtlänge der Antenne gerade mal 14 cm. Es handelt sich dabei um eine passive Stabantenne, die keinen zusätzlichen Vorverstärker besitzt.
Der eigentliche Antennenstab lässt sich vom Sockel, dank eines Gewindes, einfach abschrauben und kann somit besser für einen Transport vorbereitet werden. Das recht dünne Antennenkabel hat eine ausreichende Länge von rund 1,05 Meter.

Die Miniantenne soll für einen optimalen
Empfang zu nutzen sein. Ob das stimmt?
Der Sockel ist magnetisch und kann so z.B. auf ein Autodach untergebracht werden.
Für einen leichteren Transport kann die
Antenne vom Sockel geschraubt werden.

Der Sockel oder auch der Fuß ist magnetisch und lässt sich z.B. auf einem Autodach befestigen, obwohl die Stärke des Magnetes etwas höher sein könnte, denn kann diese evtl. beim Bremsen des Fahrzeugs umkippen.
Wie sich die Antenne in Punkto Empfang beweisen konnte, zeigt sich später im Test.
Neben der Antenne liegt dem Lieferumfang auch die schon erwähnte Fernbedienung bei. Sie ist dem mobilen Einsatz angepasst, dank den recht geringen Ausmaßen von rund 15,5 cm Länge und einer Breite von ca. 5 cm. Die Anordnung der Tasten ist übersichtlich und sie sind leicht zu erreichen. TwinHan hat eigentlich alle nötigen Bedienelemente auf der Fernbedienung untergebracht, von den Sender Vor-, Zurück-Tasten bis hin zum Videotext und der Aufnahme.
Damit man die Fernbedienung überhaupt in Betrieb nehmen kann, müssen die zwei mitgelieferten Micro Batterien (1,5 Volt) eingelegt werden.

Der Antennenstecker muss an die Vision DTV Box angeschlossen werden..
Die kleine, kompakte Fernbedienung glänzt durch die schöne Bedienung.
Alle Knöpfe lassen sich leicht drücken.

Kommen wir nun von den äußeren Eigenschaften und den eher allgemeinen Features zu den etwas interessanteren.
Die TwinHan Vision DTV Box empfängt das Fernsehsignal als DVB-T-MPEG-2-Stream (720 x 576 Pixel / mit schwarzem Rahmen 800 x 600 Pixel). Für die Wiedergabe ist daher eine stärkere CPU von Nöten. Um der CPU etwas Arbeit abzunehmen, steht dem Nutzer die Möglichkeit offen eine Hardwarebeschleunigung zu aktivieren. Diese Option lässt sich leider nur während des Installationsprozesses einstellen, später nicht mehr. Voraussetzung dafür ist, dass man eine DxVA fähige Grafikkarte besitzt. Ist die Hardwarebeschleunigung eingeschaltet, wird der Prozessor entlastet und die Stromaufnahme dieser sinkt etwas. Je nach dem kann dann sogar das Bild besser sein.
Das eingehende Bild wird durch einen Conexant-Chip verarbeitet.

Da man die Sender schon im MPEG 2 Format empfängt, ist es doch eigentlich praktisch gleich in diesem Format auf die Festplatte aufzunehmen. Genau diese Option bietet die Box. Die Aufnahmen werden je nach Konfiguration im MPEG 2 Format direkt in voller Auflösung (720x576 Pixel) auf die Festplatte gespeichert. Bei gutem Empfang sollte das Bild schon in nähe der DVD Qualität liegen. Ist man Besitzer eines DVD Brenners, können die Filme auch ohne Umwandlung direkt als DVD Film gebrannt werden.
Hat man keinen DVD Brenner, kann das Video auch in niedrigeren Auflösungen aufgenommen werden für z.B. SVideo CD oder nur einer normalen Video CD. Die Box bzw. mitgelieferte Software unterstützt auch die Time-Shift Funktion.

Die Box noch mal von der Seite.
Das VisionPlus Logo verziert etwas das öde Silber.
Da die Box während des Betriebes warm wird gibt es einige Luftschlitze für eine bessere Luftzirkulation.

Wie jede andere TV Karte auch, bietet VisionDTV auch den normalen Empfang von Videotext an. Neben dem normalen Videotext steht auch der neue Electronic Program Guide (EPG) zur Verfügung. Ähnlich wie beim Videotext, findet man im EPG auch die aktuellen Programminfos wieder und er ähnelt sehr einer Programmzeitschrift. Zu jeder Sendung findet man eine kurze Beschreibung.

 

 

 

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