Autor
und Testfotos: Basti
Testdatum: 04.11.2004
Test: VLSystem Lost In Space 2 Premium B/B
Seit langem
werden im Moddingbereich Displays genutzt, um Übertaktungsergebnisse,
Informationen zum System oder vielerlei andere Dinge
zu präsentieren. Der erste Displaytyp, der für
diesen Bereich eingesetzt wurde, waren die LC-Displays,
die jedoch vor kurzem durch VF-Displays abgelöst
wurden, da diese langsam aber sicher im Preis fallen
und somit für jeden erschwinglich werden. Die
VF-Displays (Vakuum Fluoreszenz) haben im Gegensatz
zu den LC-Displays (Liquid Crystal) den Vorteil, dass
sie eine höhere Schärfe der einzelnen Anzeigefelder
aufweisen und auch von verschiedensten Betrachtungswinkeln
noch gleich gut lesbar sind.
Der Computer-Zubehör Hersteller VLSystem bietet
hier das bereits anschlussfertige Display L.I.S. 2
Indicator an, welches neben der Anzeige noch eine
integrierte Lüftersteuerung zu bieten hat. Im
folgenden Test wollen wir euch das VLSystem Lost In
Space 2 Premium B/B vorstellen und zeigen, welche
Features das Lost In Space 2 noch mit sich bringt.
Unser
Dank geht an dieser Stelle an den Online-Shop
Hardware-Rogge.de,
der uns den VLSystem L.I.S. 2 Indicator zur Verfügung
gestellt hat. Vielen Dank!

Lieferumfang
Das VLSystem Lost In Space 2 Premium kommt in einem
kleinen farbig bedruckten Karton, mit einem großzügigen
Zubehörpaket. Im Lieferumfang befinden sich zwei
70cm 3-Pin auf 4-Pin Adapter, um Lüfter mit 4-Pin
Laufwerkssteckern an die Lüftersteuerung des
Displays anzuschließen. Um Lüfter mit Molexanschlüssen
anzuschließen, wurden drei ebenfalls 70cm lange
Molexverlängerungen beigelegt. Da das L.I.S.2
via USB mit Daten versorgt wird sind ein 70cm langes
Kabel für die internen USB Anschlüsse und
eines für die externen USB Anschlüsse mit
einer Länge von ca. 120cm im Lieferumfang enthalten.
Um das Display mit Strom zu versorgen ist noch ein
20cm langes Kabel mit einem 4-Pin Laufwerksstecker
beigelegt. Die Länge der Kabel ist großzügig
bemessen und sollte für alle Gehäusetypen
ausreichend sein, um das Display mit den nötigen
Quellen zu verbinden. Zusätzlich befinden sich
im Lieferumfang noch eine Software- und Treiber-CD
und ein englisches gut bebildertes Handbuch.
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| In
einer kleinen bunt bebilderten Packung wird
das L.I.S. 2 ausgeliefert. |
Externer
und interner USB Stecker zur Datenübertragung. |
Der
4-Pin Stromanschluss für das L.I.S.2. |
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| Für
drei 3-Pin Lüfter sind Kabel beigelegt. |
Und
auch an 4-Pin Lüfter hat man gedacht. |
Ausstattung/
Features
Das Display des L.I.S. 2 ist in eine schwarz eloxierte
Aluminiumblende eingepasst. Diese ermöglicht
den Einbau des Displays in einen 5,25“ Laufwerksschacht.
Vor der Blende ist noch eine 2mm dicke, an den Kanten
abgeschrägte Acrylglasplatte mit vier schwarzen
Schrauben befestigt. Diese verleiht dem Display eine
sehr edle Optik und macht es sowohl passend zu Aluminiumgehäusen
als auch Gehäusen mit einer Kunststoff-Front.
Die Acrylglasplatte erzeugt im Bereich, in dem sich
die Aussparung für das Display nicht befindet,
einen schönen Spiegeleffekt. Zusätzlich
dient sie noch zum Schutz der Displayoberfläche.
Auf der Rückseite der Acrylglasplatte sind noch
das Produktlogo und das Logo des Herstellers in einem
hellen Silber aufgedruckt.
Auf der Rückseite der Aluminiumblende sind in
zwei Schichten die Platinen des Displays angebracht.
Beide Platinen sind mit einem 14-poligen Stecker direkt
miteinander verbunden. Auf der hinteren Platine befinden
sich alle nötigen Anschlüsse um insgesamt
vier Lüfter anzuschließen und das Display
mit Strom und Daten zu speisen. Für den Betrieb
des Displays werden im Grunde nur zwei der rückseitig
sitzenden Anschlüsse benötigt. Der Anschluss
ist also denkbar einfach und unkompliziert.
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| Das
L.I.S. 2 in der Gesamtansicht. |
Die
abgeschrägte Acrylplatte ist hier gut zu
erkennen. |
Die
Platine des L.I.S. 2 ist gut gegliedert... |
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| ...und
zweischichtig aufgebaut. |
Wie
schon erwähnt besitzt das L.I.S. 2 die Möglichkeit
insgesamt vier Lüfter automatisch regeln zu lassen.
Wie die Einstellungsmöglichkeiten genau sind,
werden wir im weiteren Verlauf des Tests noch näher
zeigen. Die vier Anschlüsse der Platine sind
alle gut erreichbar. Durch die beigelegten Verlängerungs-
und Adapterkabel ist die Möglichkeit gegeben,
jeden beliebigen Lüfter anzuschließen.
Jeder der vier Kanäle kann mit maximal 10Watt
belastet werden, je nach Lüftertyp können
also zwischen drei und sieben Lüfter gleichzeitig
an einen Kanal angeschlossen werden. Insgesamt lassen
sich also über zwölf Gehäuselüfter
regeln und das alles ohne einen einzigen Drehknopf
zu berühren. Die Regelung der Lüfterdrehzahlen
erfolgt über eine Pulsweitenmodulation (PWM).
Das heißt, dass durch verschieden schnell hintereinander
abgegebene Stromstöße (Stromimpulse) dem
Lüfter Strom zugeführt wird und dies den
Lüfter entweder langsamer oder schneller drehen
lässt. Welche Auswirkungen diese Methode hat,
könnt ihr unter „Praxis“ in diesem
Test lesen.
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