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Autor & Fotos: Basti
Testdatum: 29.03.2005

Kühle Pixel
Test: Aquacomputer aquagraFX 6600 VGA-Wasserkühler

Die heutigen Grafikkarten sind schneller denn je, haben allerdings auch höhere Verlustleistungen als ihre Vorgänger. Um die Grafikchips und Speicherbausteine ausreichend zu kühlen werden Kühler mit einer sehr hohen Wärmeleistung benötigt. Da dies nur durch teure und extrem großflächige Passivkühlkörper lautlos zu schaffen wäre, verwenden fast alle Hersteller aktive Varianten. Hier liegt allerdings auch schon das Problem, die Lüfter sind nicht immer leise und meist sogar störend, was beim Arbeiten oder Spielen schon nach kurzer Zeit lästig werden kann. Wer eine Wasserkühlung besitzt, für den sollte dies jedoch kein Problem mehr sein, da der deutsche Wasserkühlungshersteller Aqua-Computer eine ganze Reihe von Komplettkühlern für aktuelle Grafikkarten anbietet. Der für Grafikkarten mit nVidia’s 6600er Chipsatz ausgelegte aquagraFX 6600 PCI-e wurde diesmal von uns näher unter die Lupe genommen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei PC-IceBOX für die schnelle und freundliche Bereitstellung des Komplettkühlers bedanken. Vielen Dank!

Lieferumfang
Der aquagraFX 6600 PCI-e war sehr sauber verpackt und durch Luftpolsterfolie wurde er vor Schlägen und anderen Schäden geschützt. Dem Komplettkühler liegt lediglich eine Packung mit Schrauben und Unterlegscheiben bei. Auf Wärmeleitpaste wurde seitens des Herstellers leider verzichtet. Hier sollte beim Kauf also darauf geachtet werden, ob man noch ausreichend Wärmeleitpaste zu Hause hat.
Der aquagraFX wird vollständig montiert geliefert und man muss lediglich Anschlüsse in die dafür vorgesehenen Gewinde einschrauben.

Technische Daten:
Maße Kühler: 115mm x 87mm x 13mm (Länge x Breite x Höhe)
Material Kühler: Aluminium, schwarz eloxiert
Material Kern: Aluminium, rot eloxiert
Kühltechnik: Kanalkühler
Anschlüsse: 1/8" Schraubgewinde

Allgemeines
Wie schon im Namen des aquagraFX 6600 PCI-e Kühlers steckt, ist dieser für Grafikkarten mit dem 6600er Chipsatz von NVidia ausgelegt, welche mit einem PCI-Express-Anschluss ausgestattet sind. Bei Karten mit einem AGP-Anschluss muss man auf ein anderes Modell des aquagraFX, dem 6600 AGP ausweichen, da dieser für den speziellen Bridge-Chip eine Kühlung vorsieht. Was uns positiv überrascht hat war, dass der Kühler auch für GT-Karten verwendet werden kann. Für andere Grafikchips sind weitere Modelle des aquagraFX bzw. des aquagrATIx erhältlich.

Die Variante für 6600er Karten mit PCI-Express-Anschluss.

Bei CPU-Kühlern längst abgelöst, für Grafikkarten allerdings immer noch die wohl sinnvollste Variante: Beim aquagraFX wurde auf die Kanalkühlertechnik gesetzt. Hier ist das Prinzip, dass sich ein möglichst langer Kanal durch den Kühlkörper schlängelt und dabei alle zu kühlenden Bauteile passiert, um möglichst viel Wärme abzuführen. Da der aquagraFX 6600 PCI-e ein Komplettkühler ist, werden neben Grafikchip zusätzlich noch die Speicherbausteine von dem Aluminiumkühler bedeckt und gekühlt. Der Kühlkanal ist bei diesem Kühler 10mm breit, was einen guten Durchfluss ermöglicht. Der Aluminiumblock wurde nach dem Bearbeiten schwarz eloxiert. Das Besondere beim aquagraFX 6600 PCI-e ist, dass hier für den Grafikchip ein spezieller Kern zur Kühlung dient. Um, durch unterschiedliche Kartenhersteller bedingte, Höhenunterschiede zwischen Speicher und Grafikchip auszugleichen, ist dieser federnd gelagert, wodurch der Kern immer auf die richtige Höhe gedrückt wird. Der Kern ist ebenfalls aus Aluminium gefertigt und rot eloxiert. Um den Kühler nach Belieben reinigen zu können ist dieser komplett zerlegbar. Der Deckel, welcher aus 1mm starkem, gebürstetem Edelstahl gefertigt wurde, kann durch das Lösen von sieben Inbusschrauben geöffnet werden. Dies ist jedoch nur nötig, wenn man den Kühler reinigen möchte. Ansonsten sollte man den Komplettkühler lieber verschlossen halten. Um den Kontakt zwischen Deckel und Kühlkörper vollständig abzudichten, wurde eine Nut in den Kühlkörper gefräst, in welcher ein Dichtungsgummi platziert wurde.

 

 

 

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