Auf
der Unterseite des Kühlkörpers findet man
die runde Kühlfläche des rot eloxierten Kerns,
sowie insgesamt vier quadratische Speicherkühler
mit einer Kantenlänge von 13mm. Auch die Anschlüsse
befinden sich beim aquagraFX 6600 PCI-e auf der Unterseite.
Hier wurden, wie für Aqua-Computer Produkte üblich,
1/8“ Gewinde verwendet. Je nachdem, wie der Kühlkreislauf
aufgebaut wird, sollte man entweder gerade oder gewinkelte
Anschlüsse wählen.
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So
sieht der Kühler aus, wenn man den Deckel
öffnet. |
Der
Kanalverlauf im Detail. |
Der
federnd gelagerte und rot eloxierte Kern. |
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Die
Unterseite des Komplettkühlers. |
Über
den Kern wird der Grafikchip gekühlt. |
Vier
dieser Quadrate kühlen die Speicherbausteine. |
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Auch
die Anschlüsse sind unten. |
Verarbeitung
& Design
Die Verarbeitung war insgesamt sehr vorbildlich. Beim
aquagraFX 6600 PCI-e war es uns nicht möglich,
irgendwelche Mängel in der Verarbeitung, wie Kratzer
oder Unsauberheiten zu finden. Auf den Bildern ist zu
erkennen, dass sich eine Flüssigkeit in den Ecken
des Kühlkanals festgesetzt hat. Dies ist darauf
zurückzuführen, dass Aqua-Computer die Produkte
vor dem Verpacken auf Dichtigkeit prüft, wie uns
von PC-IceBOX.de berichtet wurde.
Beim Design hat AC wieder einmal gute Arbeit geleistet,
insgesamt wirkt der aquagraFX sehr edel und einheitlich.
Es gibt keine spitzen Ecken, welche das Gesamtbild stören
würden. Der Kontrast zwischen dem schwarzen Kühlkörper
und dem gebürsteten Edelstahl unterstützt
dieses Bild. Auf dem Deckel hat Aqua-Computer sowohl
Modellnamen als auch Firmennamen verewigt. Beide Schriftzüge
sind in den Deckel gelasert und passen optisch in das
Gesamtbild. Bei anderen Modellen des aquagraFX (z.B.
dem aquagraFX 6800) wurde in die Kante des Kühlers
noch eine kleine Gravur in ein Stück Plexiglas
integriert, welches von einer blauen LED beleuchtet
wurde. Hierauf hat AC beim 6600er Modell verzichtet.
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Ein
großer Schriftzug ziert den Deckel. |
Auch
der Herstellername darf nicht fehlen. |
Demontage
des Serienkühlers
Bevor der aquagraFX 6600 PCI-e auf der Grafikkarte montiert
werden kann, muss zuvor der vom Hersteller angebrachte
Kühler entfernt werden. Die Demontage kann von
Hersteller zu Hersteller leicht variieren, jedoch ist
eines bei allen gleich: durch
die Demontage des Originalkühlers erlischt die
vom Hersteller gegebene Garantie. Hier sollte
man sich also vorher überlegen, ob man das dadurch
entstehende Risiko tragen möchte. Lohnenswert ist
der Wechsel des Kühlers auf jeden Fall, da man
durch den Einsatz des aquagraFX eine wesentlich leisere
Kühlung für seine Grafikkarte erreicht, da
bei heutigen Grafikkarten nur noch äußerst
selten leise Kühler zum Einsatz kommen. Wer seine
Grafikkarte übertakten möchte, für den
sollte sich der Einsatz eines Wasserkühlers ohnehin
lohnen, hierzu mehr im Praxisbereich dieses Artikels.
Bevor
man mit der Demontage übereilt beginnt, sollte
man sich ein Bild von der Befestigung des Serienkühlers
machen. In den meisten Fällen werden hierfür
lediglich Widerhacken verwendet. Bei 3D-Karten mit einem
6600er Chipsatz sollten, wie es bei älteren Karten
der Fall war, keine Wärmeleitkleber oder -pads
sondern Wärmeleitpaste zum Einsatz kommen. Sollte
dennoch ein Hersteller ein Pad oder einen Wärmeleitkleber
verwendet haben, lässt sich dieser lösen,
indem man die Grafikkarte, eingepackt in einen Gefrierbeutel,
ca. 15-30 min in den Gefrierschrank legt, oder vorsichtig
mit einem Heißluftfön den Kleber erwärmt.
Falls der Kontakt zwischen GPU und Kühlkörper
mit Wärmeleitpaste verbessert wurde, kann der Kühler
nach dem Lösen der Befestigung einfach abgenommen
werden. Um den Grafikchip und den Speicher optimal von
den Rückständen der Wärmeleitschicht
zu befreien, sollte man ein möglichst fusselfreies
Tuch verwenden, um Rückstände von diesen auf
dem Chip und den Speicherbausteinen zu vermeiden. Um
die Reinigung zu erleichtern kann man das Tuch mit etwas
Reinigungsbenzin oder Waschbenzin tränken. Andere
Reinigungsmittel, die Wasser enthalten oder sauer bzw.
basisch sind, sollten bei der Reinigung der Bauteile
nicht verwendet werden. Bevor man eine neue Schicht
Wärmeleitpaste aufträgt, sollte man sich vergewissern,
dass die gereinigten Bauteile auch richtig getrocknet
sind.
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Die
Testgrafikkarte stammt von Gigabyte. |
Die
markierten Widerhaken müssen gelöst
werden. |
Der
Kühlkörper war in unserem Fall mit einem
Wärmeleitpad versehen. |
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Diese
hat unschöne Rückstände auf dem
Chip hinterlassen. |
Nach
dem Säubern mit Reinigungsbenzin glänzt
der Chip wieder. |
Montage
Sind die zuvor beschriebenen Dinge erledigt kann man
mit der Montage des aquagraFX 6600 PCI-e beginnen. Bevor
der Kühlkörper aufgesetzt wird, sollte man
eine dünne und möglichst gleichmäßige
Schicht Wärmeleitpaste auf Grafikchip und Speicherbausteinen
auftragen, um mögliche Unebenheiten auszugleichen.
Zur optimalen Verteilung der Wärmeleitpaste kann
ein kleiner Plastikspachtel zur Hilfe genommen werden.
Hat man diesen nicht zur Hand, kann man auch etwas Frischhaltefolie
aus der Küche zur Hand nehmen und diese um den
Zeigefinger wickeln. Mit jedem dieser Hilfsmittel wird
anschließend die Wärmeleitpaste dünn
auf den jeweilig richtigen Bauteilen verteilt.
Anschließend kann der Kühler vorsichtig auf
die Grafikkarte gesetzt und mit dem mitgelieferten Montagematerial
fixiert werden.
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Im
System integriert könnte der Kühler
so aussehen. |