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> Artikel > Hardwaretest > Cooling > Diverses Seite 3/3

Praxis
Mit diesem System wurde der aquagraFX 6600 PCI-e getestet:

CPU AMD Athlon 64 3200+ Winchester @ 2010 MHz
Mainboard Gigabyte GA-K8NXP SLI Nforce4
Grafikkarte Gigabyte GV-NX66T128D - Geforce 6600GT PCI-e
CPU-Kühler ScaRex-7FAL
Arbeitsspeicher 2x512 MB Kingston HyperX CL2 2-2-5 DDR 400 MHz
Festplatte/n Samsung SP1614C
Laufwerke BTC DVDRW1008 DVD+-Brenner
Gehäuselüfter
120 mm Lüfter (7 Volt) an der Rückseite
Sonstiges LianLi V1000 Gehäuse (im Test offen!), Raumtemperatur: ca. 25,5°C

Hier noch nähere Angaben zur Grafikkarte:

Hersteller: Gigabyte
Modell: GV-NX66T128D
Chipsatz: nVidia Geforce 6600 GT
Speicher: 128 MB DDR3
Standardtakt (RAM/GPU): 500 MHz/ 1000 MHz

Und zuletzt noch der Kühlungskreislauf, in dem sich der aquagraFX für den Test befand:

Pumpe Aqua-Computer Aquastream 12V
Radiator IceRex D80 (passiv), Silentio Midi MP (1x 80mm Lüfter), MoRa GA (passiv)
Ausgleichsbehälter Aqua-Computer Aquatube
CPU-Kühler ScaroSystems ScaRex-7FAL
GPU-Kühler Aqua-Computer aquagraFX 6600 PCI-e
Kühlmedium Destilliertes Wasser
Wasserzusatz Anti-Corro Fluid
Radiatorlüfter ichbinleise 80/2000 - 12V
Sonstiges
Silentstar Dual HDD-Kühler

Zum Testverfahren:
Bei diesem Test wurden die Kern- und Umgebungstemperaturen der Grafikkartensensoren mit dem ForceWare-Treiber ausgelesen. Die Grafikkarte musste sich, um aussagekräftige Vergleichswerte zu erhalten, verschiedenen Tests unterziehen.
Die Temperaturen wurden zum einen im Leerlauf nach 30min notiert und zum anderen bei Volllast. Die Volllast wurde hier mit Hilfe des Benchmarks 3D Mark 2005 von Futuremark erzeugt, welches selbst die momentan neusten Grafikkarten völlig an ihre Leistungsgrenzen lockt.
Zusätzlich musste sich die Grafikkarte mit beiden Kühlern jeweils einem Overclocking unterziehen, bei welchem wir die Grafikkarte an ihre Leistungsgrenzen treiben wollten.
Natürlich waren auch bei diesem Test die Differenzwerte von Wasser- zu Kerntemperatur interessant, diese sind in der unteren Tabelle noch einmal deutlich aufgelistet. Die Wassertemperaturen wurden mit Hilfe eines Inlinetemperaturfühlers, welcher direkt vor dem aquagraFX eingebunden wurde, und einem LianLi T3 ausgelesen

Modell Temperaturen (Leerlauf)
Gigabyte-Serienkühler 49°C
AC aquagraFX 6600 PCI-e 35°C
Differenzwert 9,1°C

Differenzwert aquagraFX 6600 PCI-e: Kerntemperatur - Wassertemperatur

Modell Temperaturen (Volllast)
Gigabyte-Serienkühler 52°C
AC aquagraFX 6600 PCI-e 37°C
Differenzwert 10,4°C

Differenzwert aquagraFX 6600 PCI-e: Kerntemperatur - Wassertemperatur

Auch wenn der Vergleich eines Wasserkühlers mit einem Luftkühler nicht ideal ist, dennoch ist deutlich zu sehen, dass der aquagraFX 6600 PCI-e den von GigaByte eingesetzten Serienkühler in den Temperaturen weit übertrifft. Der Umstieg auf den aquagraFX 6600 PCI-e lohnt sich folglich nicht nur wegen der Geräuschreduzierung. Die sehr guten Temperaturen im Leerlauf kann der aquagraFX auch bei Volllast nahezu konstant halten. Hier ist vor allem auf den geringen Unterschied der Differenzwerte zu achten, da neben der Grafikkarte auch noch Prozessor und Festplatte im Benchmark das Wasser aufheizen, wird die Kerntemperatur im Volllast-Betrieb leicht verfälscht.
Mit aktuellen Luftkühlern von einigen Herstellern können heute schon ähnlich gute Werte erzielt werden. Diese haben dann jedoch wieder den Nachteil ein wesentlich höheres Betriebsgeräusch zu erzeugen. Hier liegt also der Vorteil des aquagraFX, er erzeugt konstant niedrige Temperaturen und das bei einem Betriebsgeräusch, das lediglich von der Wahl der Radiatorenlüfter abhängig ist.

Overclocking-Ergebnisse

Modell
Taktung (RAM / GPU)
Standardtaktung
500 MHz / 1000 MHz
OC Serienkühler
545 MHz / 1070 MHz
OC aquagraFX 6600 PCI-e
600 MHz / 1200 MHz

Beeindruckend, was man durch den Umstieg auf den aquagraFX aus der 3D-Karte noch rauskitzeln konnte. Die Taktraten von Grafikchip und Speicher konnten durch den Kühler um jeweils 20% zur Standardtaktung angehoben werden, ohne dass Fehler im Benchmark auftraten. Beim Serienkühler konnten wir nicht einmal 10% aus dem Kühler herausholen.

Taktung
Ergebnisse aus 3D Mark 2005
(in 3D Marks, mehr=besser)
Standardtaktung
3450
Übertaktet
4035

Natürlich hatte das Übertakten auch Änderungen bei der Performance zur Folge: Eine Leistungssteigerung von 16% in 3D Mark 2005 konnten wir durch das Übertakten mit dem aquagraFX 6600 PCI-e erzielen. Und auch hier blieben die Temperaturen noch im grünen Bereich. Mit gerade einmal 39°C unter Volllast sind die Werte immer noch sehr gut und das bei einer wesentlich besseren Leistung.

Fazit
Nach unserem Test können wir den aquagraFX 6600 PCI-e von Aqua-Computer nur empfehlen. Die spitzen Verarbeitung des Komplettkühlers vermittelt eine edle und zugleich runde Optik, welche von dem Schwarz-Silber Kontrast nur unterstrichen wird. Die Montage des Kühlers war, obwohl keine Anleitung mitgeliefert wurde sehr einfach. Für einen stolzen Preis von knapp über 60€ erhält man allerdings nicht nur einen Grafikkarten Komplettkühler, der durch seine brillante Verarbeitung überzeugen kann, sondern zusätzlich noch durch konstant niedrige Kerntemperaturen und gute Differenzwerte einen guten Eindruck hinterlässt. Zusätzlich eröffnet der Komplettkühler dem Besitzer die Möglichkeit die versteckten Leistungsreserven aus seiner Grafikkarte herauszukitzeln, wie bei unserem Testsystem gut zu sehen war. Wer seinen Kühlkreislauf um einen Grafikkartenkühler erweitern möchte, dem können wir nur zum Kauf eines der aquagra-Modelle raten.

  Testergebnisse
Kriterien Punkte
Lieferumfang: 8,0/10
Verarbeitung: 9,5/10
Kühlleistung: 9,0/10
Montage: 10/10
Preis: 7,0/10

 

  Pro & Kontra
+ Verarbeitung - Montageanleitung fehlt
+ edles Design  
+ gute Kühlleistung  
+ einfache Montage  
  Infos
Preis: ca. 61,90 €
Hersteller: Aquacomputer
Bezugsquelle: PC-IceBOX

Zu kaufen gibt es den Kühler bald bei PC-IceBox.de!

 

 

 

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