Praxis
Mit diesem System wurde der aquagraFX 6600 PCI-e getestet:
| CPU |
AMD
Athlon 64 3200+ Winchester @ 2010 MHz |
| Mainboard |
Gigabyte
GA-K8NXP SLI Nforce4 |
| Grafikkarte |
Gigabyte
GV-NX66T128D - Geforce 6600GT PCI-e |
| CPU-Kühler |
ScaRex-7FAL |
| Arbeitsspeicher |
2x512
MB Kingston HyperX CL2 2-2-5 DDR 400 MHz |
| Festplatte/n |
Samsung
SP1614C |
| Laufwerke |
BTC
DVDRW1008 DVD+-Brenner |
| Gehäuselüfter |
120
mm Lüfter (7 Volt) an der Rückseite
|
| Sonstiges |
LianLi
V1000 Gehäuse (im Test offen!), Raumtemperatur:
ca. 25,5°C |
Hier
noch nähere Angaben zur Grafikkarte:
| Hersteller: |
Gigabyte |
| Modell: |
GV-NX66T128D |
| Chipsatz: |
nVidia
Geforce 6600 GT |
| Speicher: |
128
MB DDR3 |
| Standardtakt
(RAM/GPU): |
500
MHz/ 1000 MHz |
Und
zuletzt noch der Kühlungskreislauf, in dem sich
der aquagraFX für den Test befand:
| Pumpe |
Aqua-Computer
Aquastream 12V |
| Radiator |
IceRex
D80 (passiv), Silentio Midi MP (1x 80mm Lüfter),
MoRa GA (passiv) |
| Ausgleichsbehälter |
Aqua-Computer
Aquatube |
| CPU-Kühler |
ScaroSystems
ScaRex-7FAL |
| GPU-Kühler |
Aqua-Computer
aquagraFX 6600 PCI-e |
| Kühlmedium |
Destilliertes
Wasser |
| Wasserzusatz |
Anti-Corro
Fluid |
| Radiatorlüfter |
ichbinleise
80/2000 - 12V |
| Sonstiges |
Silentstar
Dual HDD-Kühler |
Zum
Testverfahren:
Bei diesem Test wurden die Kern- und Umgebungstemperaturen
der Grafikkartensensoren mit dem ForceWare-Treiber ausgelesen.
Die Grafikkarte musste sich, um aussagekräftige
Vergleichswerte zu erhalten, verschiedenen Tests unterziehen.
Die Temperaturen wurden zum einen im Leerlauf nach 30min
notiert und zum anderen bei Volllast. Die Volllast wurde
hier mit Hilfe des Benchmarks 3D Mark 2005 von Futuremark
erzeugt, welches selbst die momentan neusten Grafikkarten
völlig an ihre Leistungsgrenzen lockt.
Zusätzlich musste sich die Grafikkarte mit beiden
Kühlern jeweils einem Overclocking unterziehen,
bei welchem wir die Grafikkarte an ihre Leistungsgrenzen
treiben wollten.
Natürlich waren auch bei diesem Test die Differenzwerte
von Wasser- zu Kerntemperatur interessant, diese sind
in der unteren Tabelle noch einmal deutlich aufgelistet.
Die Wassertemperaturen wurden mit Hilfe eines Inlinetemperaturfühlers,
welcher direkt vor dem aquagraFX eingebunden wurde,
und einem LianLi T3 ausgelesen
Auch
wenn der Vergleich eines Wasserkühlers mit einem
Luftkühler nicht ideal ist, dennoch ist deutlich
zu sehen, dass der aquagraFX 6600 PCI-e den von GigaByte
eingesetzten Serienkühler in den Temperaturen weit
übertrifft. Der Umstieg auf den aquagraFX 6600
PCI-e lohnt sich folglich nicht nur wegen der Geräuschreduzierung.
Die sehr guten Temperaturen im Leerlauf kann der aquagraFX
auch bei Volllast nahezu konstant halten. Hier ist vor
allem auf den geringen Unterschied der Differenzwerte
zu achten, da neben der Grafikkarte auch noch Prozessor
und Festplatte im Benchmark das Wasser aufheizen, wird
die Kerntemperatur im Volllast-Betrieb leicht verfälscht.
Mit aktuellen Luftkühlern von einigen Herstellern
können heute schon ähnlich gute Werte erzielt
werden. Diese haben dann jedoch wieder den Nachteil
ein wesentlich höheres Betriebsgeräusch zu
erzeugen. Hier liegt also der Vorteil des aquagraFX,
er erzeugt konstant niedrige Temperaturen und das bei
einem Betriebsgeräusch, das lediglich von der Wahl
der Radiatorenlüfter abhängig ist.
Overclocking-Ergebnisse
| Modell |
Taktung
(RAM / GPU) |
Standardtaktung |
500
MHz / 1000 MHz |
OC
Serienkühler |
545
MHz / 1070 MHz |
OC
aquagraFX 6600 PCI-e |
600
MHz / 1200 MHz |
Beeindruckend,
was man durch den Umstieg auf den aquagraFX aus der
3D-Karte noch rauskitzeln konnte. Die Taktraten von
Grafikchip und Speicher konnten durch den Kühler
um jeweils 20% zur Standardtaktung angehoben werden,
ohne dass Fehler im Benchmark auftraten. Beim Serienkühler
konnten wir nicht einmal 10% aus dem Kühler herausholen.
| Taktung |
Ergebnisse
aus 3D Mark 2005
(in 3D Marks, mehr=besser) |
Standardtaktung |
3450 |
Übertaktet |
4035 |
Natürlich
hatte das Übertakten auch Änderungen bei der
Performance zur Folge: Eine Leistungssteigerung von
16% in 3D Mark 2005 konnten wir durch das Übertakten
mit dem aquagraFX 6600 PCI-e erzielen. Und auch hier
blieben die Temperaturen noch im grünen Bereich.
Mit gerade einmal 39°C unter Volllast sind die Werte
immer noch sehr gut und das bei einer wesentlich besseren
Leistung.
Fazit
Nach unserem Test können wir den aquagraFX 6600
PCI-e von Aqua-Computer nur empfehlen. Die spitzen Verarbeitung
des Komplettkühlers vermittelt eine edle und zugleich
runde Optik, welche von dem Schwarz-Silber Kontrast
nur unterstrichen wird. Die Montage des Kühlers
war, obwohl keine Anleitung mitgeliefert wurde sehr
einfach. Für einen stolzen Preis von knapp über
60€ erhält man allerdings nicht nur einen
Grafikkarten Komplettkühler, der durch seine brillante
Verarbeitung überzeugen kann, sondern zusätzlich
noch durch konstant niedrige Kerntemperaturen und gute
Differenzwerte einen guten Eindruck hinterlässt.
Zusätzlich eröffnet der Komplettkühler
dem Besitzer die Möglichkeit die versteckten Leistungsreserven
aus seiner Grafikkarte herauszukitzeln, wie bei unserem
Testsystem gut zu sehen war. Wer seinen Kühlkreislauf
um einen Grafikkartenkühler erweitern möchte,
dem können wir nur zum Kauf eines der aquagra-Modelle
raten.
Zu
kaufen gibt es den Kühler bald bei PC-IceBox.de!