TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Home
News
>> Artikel
 Hardware
 Software
 Guides
Berichte
>> Community
 Forum <- Klicken!
 Links
>> Intern
 Impressum
 Kontakt
>> Werbung
 

 


 
> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse Seite 1/3

Autor: Marcel Reichelt
Fotos: René Reichelt
Testdatum: 10.09.2005

Edel & Schick
Test: Ahanix MCE 302 HTPC Gehäuse

Wir hatten schon vor etwas längerer Zeit ein Gehäuse der amerikanischen Gehäuseschmiede Ahanix im Test gehabt, welches vor allem durch das schicke Design und die sehr edle Verarbeitung auf sich aufmerksam machte.
Nun präsentiert der Hersteller ein brandneues Computergehäuse, welches speziell für den Einsatz im Wohnzimmer gedacht ist und verfolgt somit den aktuellen Trend, den PC ins Wohnzimmer zu bringen. Daher bietet es ganz spezielle Features, die diese Zielgruppe ansprechen, wie z.B. ein eingebautes Display. Doch nicht nur die Ausstattung muss stimmen, sondern entscheidend sind auch das Design und die Größe.
Inwieweit das Gehäuse bei uns punkten konnte, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Testbericht!

Ein ganz besonderer Dank geht an Rechenform.de, die uns das Gehäuse für einen Test zur Verfügung gestellt haben!

Lieferumfang
Der Lieferumfang des MCE 302 Gehäuses fällt ähnlich wie beim D-Vine 4 ( zum Test des D-Vine4) aus. Mitgeliefert werden eine Tüte mit allen wichtigen Schrauben zur Montage der Hardware sowie eine Aluminiumblende, die an die Schublade eines CD-Laufwerks befestigt wird.
Für das Betreiben des eingebauten Displays werden ein Treiber und eine spezielle Software benötigt. Beides liegt auf einer CD bei. Genaueres zur Software und zur Installation werden wir euch im späteren Teil näher erläutern.
Für eine leichtere Installation der Software und der Hardwarekomponenten liegen zwei Anleitungen bei, die leider nur auf Englisch gehalten sind. Ärgerlich ist dies vor allem bei der Installationsanleitung für das Display. User, die weniger gut in Englisch sind, haben evtl. Schwierigkeiten bei der Inbetriebnahme des Displays.
Das letzte Teil im Lieferumfang ist ein Y-Adapterkabel, welches aus einen 4 Pin Stromanschluss zwei macht.
Das Gehäuse samt Zubehör wird in einem großen Karton ausgeliefert, der innen gut gepolstert ist.

Das MCE 302 Gehäuse.
Die schlichte Front.
Das Zubehör.

Hier der Lieferumfang auf einen Blick:

- Schrauben zur Hardwaremontage
- Handbuch und Kurzanleitung
- Treiber/ Software CD
- CD Laufwerksblende
- Y-Adapterkabel

Ausstattung
Beim MCE 302 Gehäuse handelt es sich um ein Desktopgehäuse mit ATX Formfaktor. Durch die sehr geringen Ausmaße von 43,2 cm (Breite) x 10,5cm (Höhe) x 41,0cm (Tiefe) passt lediglich ein Micro ATX Mainboard in das Gehäuse. Im Bezug auf das Netzteil braucht sich der Käufer hingegen keine Gedanken über besondere Hardware zu machen, denn hier kann ein gewöhnliches ATX Netzteil verbaut werden.
Erhältlich ist das Gehäuse in zwei Ausführungen, zum einen in schwarz und zum anderen in silber. Beide Varianten sehen sehr schick aus, wobei das natürlich Geschmackssache ist. Im Test widmen wir uns ausschließlich der silbernen Version.

Die Front des Gehäuses ist komplett aus Aluminium gefertigt und mit einer Stärke von 1 cm die dickste Frontblende, die wir bisher bei einem getesteten Gehäuse hatten.
Der Front spendierte man zudem den üblichen Alulook, indem man das Metall gebürstet hat. Ganz links befindet sich der Power Knopf. Um den Druckknopf herum befindet sich ein aus leicht transparentem Kunststoff gefertigter Ring, der während des Betriebs blau leuchtet und in einem abgedunkeltem Zimmer sehr schick aussieht. Positiv anzumerken ist, dass der Druckknopf bei diesem Gehäuse wenig Spielraum hat und beim Betätigen nicht hin und her wackelt.

Der schicke Power Knopf des Gehäuses.
Der Ring um den Knopf wird blau bleuchtet.
Die Frontplatte gehört zu den dicksten unter den HTPC Gehäusen.

Etwas weiter rechts ist das verbaute Display, welches hinter einer dunklen Acrylglasplatte versteckt ist, zu finden. Dabei handelt es sich um eine VFD-Anzeige, die über den Parallelanschluss betrieben wird. Unterschied zu herkömmlichen LC-Displays ist, dass die Anzeigen selbstständig leuchten und der Blickwinkel nahezu unbegrenzt ist.
VFD-Anzeigen arbeiten nach dem Triodenprinzip. Man kann auch eigentlich sagen, dass es sich bei den Displays um flache Elektronenstrahlröhren handelt, welche in einem Glasbehältnis untergebracht sind. Im Innern befindet sich ein Heizfaden, der Elektronen verdampfen lässt und anschließend beschleunigt. Dabei entsteht eine hohe Spannung, wodurch das Display zu leuchten beginnt.
Der einzige Nachteil dieser Displays ist der etwas höhere Stromverbrauch im Gegensatz zu LCDs, wobei das im Rechner keine große Rolle spielt. Früher waren die VFDs u.a. in Taschenrechner verbaut, wo der Stromverbrauch mehr von Wichtigkeit war. Des Weiteren ist die Farbtauglichkeit eingeschränkt. Der Hersteller des Displays ist, wie beim D.Vine 4, Samsung.

Die Anzeige bietet insgesamt 2x 16 Zeichen. Das sollte für die Darstellung der wichtigsten Informationen ausreichen. Das Parallelportkabel wird aus dem Gehäuse raus nach hinten geführt und kann dann an das Mainboard bzw. an den LPT Anschluss angeschlossen werden. Nur leider gibt es heute schon Mainboards, die über gar kein LPT Port mehr verfügen. Hier wäre es sinnvoller, eine modernere Variante mit einem USB Anschluss einzusetzen.

Das Display von der Innenseite aus gesehen.
Leider wird das Display über den LPT Port angeschlossen und nicht per USB.
Das Display befindet sich hinter der dunklen Platte.

 

>> Weiter

Seite 1: Einleitung, Lieferumfang, Ausstattung
Seite 2: Fortsetzung: Ausstattung
Seite 3: Design & Verarbeitung, Software zum Display, Praxis, Fazit

 

 

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Forum
>> Werbung



>> Partner
 

.
TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
Copyright © 2001 - 2008 by twinsbyte.de | design and website by René & Marcel Reichelt
| Impressum | Kontakt |