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> Artikel > Hardwaretest > PC-Netzteile Seite 1/2

Autor: Max Ernst
Testdatum: 02.01.2005

Test: Akasa PaxPower Ultra Quiet 460 Watt Netzteil

Akasa ist eigentlich eher bekannt als Hersteller von Preis/Leistungsorientierten Kühlern, Lüftern und Modding Kits. Nun jedoch kommt eine neue Sparte hinzu. Seit kurzem stellt Akasa auch Netzteile für jedermanns Geschmack her. Grund genug eines der viel versprechenden Netzteile zu testen. Uns wurde das Akasa PaxPower Ultra Quiet PSU mit 460 Watt zur Verfügung gestellt.

Für die Bereitstellung des Testmusters danken wir der Firma Akasa, die uns das Netzteil zur Verfügung gestellt hat.

Lieferumfang / Ausstattung / Verarbeitung
Der Lieferumfang ist insgesamt als gut zu bezeichnen. Es ist so ziemlich an alles gedacht worden, was benötigt wird. So liegen ein Adapter bei, der den um vier Pins erweiterten EPS Stromanschluss zu einem ATX 20 PIN (AMD-Mainboard) kompatibel macht, sowie ein Netzstecker, ein Gehäuselüfter-Adapter für zwei weitere Lüfter (falls das Mainboard nicht genügend Anschlüsse bereitstellt) und zu guter Letzt noch vier Schrauben zur Montage.

Der Karton des Netzteils.
Das gesamte Zubehör.
Die mitgelieferten Kabel im Überblick.

Lieferumfang im Überblick:
-
Akasa PaxPower ultra quiet 460 Watt
- EPS-24-PIN to ATX-20-PIN Adapter
- Gehäuselüfter-Adapter
- 4 Montageschrauben
- Netzanschlusskabel

Akasa verwendet bei dem PaxPower 460 das mittlerweile recht häufig anzutreffende Single-Fan Design, was auf einen einzelnen 120mm Lüfter zur Kühlung setzt. Dadurch ist ein guter Kompromiss zwischen Lautstärke und Luftdurchsatz gewährleistet. Der Kühler ist Temperatur gesteuert und nicht beeinflussbar. Während des kompletten Betriebs – im Idle-Modus sowie im Lastfall – war der Lüfter kaum zu hören.

Ein 120mm Lüfter versorgt das Innere mit Frischluft.
Auf der Netzteilseite sind die technischen Daten zu finden.
An der Netzteilfront sind diverse Luftlöcher hineingearbeitet.

Ansonsten wirkt das Akasa in seiner schwarzen Metallic-Lackierung eher unauffällig aber trotzdem hochwertig.
Die technischen Werte sind für ein Netzteil der 460W-Klasse zwar nicht Spitzenklasse, aber voll und ganz ausreichend. Auf der 3.3V Schiene liefert es gute 30A, auf 5V durchschnittliche 30A und auf den beiden 12V-Rails recht gute 14A + 15A. Als Wert für „Combined Load“ gibt Akasa 210 Watt an, was für diese Klasse ein durchschnittlicher Wert ist. Zusätzlich hat das Netzteil einen Weitbereichseingang und verfügt über „Active PFC“. Es bietet jede Menge Anschlußmöglichkeiten:

- 4x S-ATA Stromversorgung
- 1x EPS-24-PIN oder 1x ATX-20-PIN per Adapter
- 9x 12V Molex-Stecker
- 2x 12V Aux-Stecker
- 1x 4-PIN

Die Kabel sind alle ausreichend lang. Nylon-Schläuche umfassen die 20 Leitungen des ATX-Steckers sowie die anderen Verbindungskabel, sodass diese nicht andere Kabel stören und eine Verbesserung der Luftzirkulation im Gehäuse zur Folge hat. Zusätzlich zu 4-poligem 12V-Stecker ist eigentlich noch ein 6-poliger 12V-Stecker per Adapter realisierbar (notwendig für PCI-Express), der unserem Modell jedoch nicht beigelegt wurde. Allerdings soll er beim Kauf beiliegen.

Der 24polige Mainboardstecker.
Sehr positiv: Es können bis zu vier S-ATA Fesplatten angeschlossen werden.

Das Netzteil verfügt über vier S-ATA-Stecker und kann diese modernen Laufwerke somit ohne zusätzliche Adapter mit Strom versorgen. Für alle anderen Laufwerke stehen zwei Kabelstränge mit je drei großen und einem kleinen 4-poligen Molex-Stecker bereit. Ein zusätzlicher Kabelstrang bietet noch drei weitere verbindungshungrige große 4-pol Molex-Stecker an. Die großen Molex-Stecker verfügen dabei über eine neue hilfreiche Abzieh-Technik. Durch Zusammendrücken des Steckers kann dieser einfacher abgezogen werden. Dies funktioniert einwandfrei bei Laufwerken, jedoch kommt durch die neuen Stecker auch ein neues Problem auf. Moderne Grafikkarten benötigen ebenfalls einen Stromstecker, da sie über den AGP-Port nicht mit genügend Strom versorgt werden können. Je nachdem, wo der Stromstecker auf der Platine angebracht ist, kann es zu Problemen kommen. Bei NVIDIA-Grafikkarten ist man meist auf der sicheren Seiten; bei ATI-Karten kann es zu Problemen kommen. Sollte man das Pech haben und der Stecker lässt sich aufgrund der Abziehhilfe nicht montieren, so muss man diese einfach abknicken.

Die 4Pin Stecker verfügen über eine praktische Abziehhilfe. Leider kann es dadruch zu kleinen Problemen bei ATI Grafikkarten kommen.
Durch drücken auf die beiden "Hügel" wird der Stecker aus die Buchse rausgedrückt.

Auf der Vorderseite des Netzteils ist ein Netzschalter vorhanden und das für 120mm Single Fan Netzteile typische großzügige Lochmuster. Insgesamt wirkt die Verarbeitung des Netzteils sehr gut.

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Seite 1: Lieferumfang/ Ausstattung/ Verarbeitung
Seite 2: Der Test , Fazit

 

 

 

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