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1/3 |
Autor
& Fotos: Thomas
Schäfer
Testdatum: 16.10.2005
Klein
und Fein!
Test: Antec Aria Gehäuse
Für Lan-Parties sind kleine, kompakte Computer
eine ideale Lösung, denn zu einigen Veranstaltungen
muss oft ein weiter Weg zurückgelegt werden und
man möchte natürlich möglichst wenig
Gewicht bei sich haben. Aber auch wer wenig Platz
im Umfeld seines Schreibtisches hat, sieht sich nach
kleinen Gehäusen um.
Von der Firma Antec gibt es ein Gehäuse, welches
das eines Barebones gleicht. Einziger grober Unterschied:
Im Gehäuse können normale Hardwarekomponenten
verbaut werden, anders als bei richtigen Barebone
Systemen, wo spezielle Hardware nötig ist.
Wir
haben das Antec Aria Gehäuse einen kurzen Test
unterzogen. Was das Gehäuse für Features
bietet, wie die Verarbeitung ist und alles Weitere
könnt ihr im Folgenden lesen!
Für
die Bereitstellung des Gehäuses danken wir ganz
herzlich der Firma Antec.
Lieferumfang
& technische Daten
Das
Antec ARIA Gehäuse wird mit umfangreichen Zubehör
ausgeliefert. Der Einbau von Hardware wird durch Handbücher
und Montagematerial erleichtert. Dem montierten Card-Reader
ist ein extra Handbuch und eine Treiber-CD beigefügt,
die für den Kartenleser gedacht ist. Für
eine gute Kühlung wird mit einem zusätzlichen
92mm Slot-Lüfter gesorgt. Das mitgelieferte 300
Watt Netzteil mit einem großen 120mm Lüfter
sorgt ebenfalls für etwas niedrigere Temperaturen
im Innern. Die Kabel für das Netzteil und die
Laufwerke runden den Lieferumfang ab.
Technische
Details:
- Maße: ca.20x26,9x33,5 cm (H)x(B)x(T)
- Gewicht: ca. 4,6 kg
- Micro-ATX Formfaktor (max. 24,4x24,4 cm)
- Max. vier PCI-Slots in voller Bauhöhe
- Platz für vier Laufwerke (1x5,25“ extern/3x3,5“
intern)
- Frontanschlüsse: 2x USB 1x Firewire 2x Audio
- vormontierter Card-Reader (8in1) und ein 300 Watt
Netzteil
Allgemein & Design
Das Gehäuse wurde entwickelt, um gleichzeitig
den Ansprüchen an einer kompakten Bauweise und
einem modernen Design gerecht zu werden. Das äußere
Design ist Antec sehr gut gelungen, doch darauf gehen
wir später noch einmal ein.
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Das
Gehäuse. |
Das
Zubehör. |
Die
Front des Gehäuses. |
Antec ermöglichte die kleine und kompakte Bauform
des Gehäuses mit dem Micro ATX Standard, d.h,
es kann ein gewöhnliches Mainboard, welches diesen
Formfaktor entspricht, in diesem Gehäuse verbaut
werden. Ähnliche Gehäuse findet man z.Z.
auch von Silverstone oder Aspire auf den Markt.
Das Gehäuse bietet, wie schon beim Lieferumfang
erwähnt, ein bereits vormontiertes Netzteil,
welches auch für den geringen Innenraum optimiert
wurde. Es ist mit dem Boden an der Rückseite
des Gehäuses befestigt. Der 120mm Gehäuselüfter
kann so die Luft direkt nach außen befördern.
Allerdings fällt uns das Netzteil, in Punkto
Sicherheit, als eher negativ auf, da der Anschluss
für die Stromversorgung außerhalb des Netzteilgehäuses
liegt. Die Kabel sind am Stromstecker lediglich mit
Steckverbindungen befestigt und die Isolierung ist
unserer Meinung nach auch nicht die sicherste Wahl.
Hier hätte man beispielsweise eine Isolierung
mit Schrumpfschläuchen vorziehen sollen, die
auch wirklich nicht vom Kontakt rutschen können.
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| Das
nicht standardisierte Netzteil. |
Das
Gehäuse geöffnet. |
Im
unteren Bereich der Front ist ein Card-Reader
zu finden. |
Wenden
wir uns nun aber noch einmal dem Äußeren
zu. Als erstes fällt die dezente und moderne
Farbkombination auf. Das Gehäuse ist in den Farben
silber und blau gehalten. Die abgerundeten Kanten
lockern die strenge Front auf. Durch die indirekte,
blaue Beleuchtung in der Front wird das hochwertige
Designkonzept vervollständigt.
An der Front ist im oberen Bereich ein externer 5,25"
Schacht zu finden, der mit einer Blende versehen ist.
Im unteren Bereich sitzen ein Card-Reader und ein
kleines Frontpanel, die nicht extra in einem Slot
verbaut, sondern in das Gehäuse eingearbeitet
sind.
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