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Autor:
Mirko Hindemith
Fotos: Mirko Hindemith
Testdatum: 30.05.2005
Test: APlus Trooper CS-C1026-10W
Die Sturmtruppen sind auf dem Vormarsch.
In diesem Falle aber nicht die Streitkräfte des
Imperiums, sondern das Trooper Midi Gehäuse der
Firma APlus. Zwischen all den spektakulären und
außergewöhnlichen Gehäusen, die in letzter
Zeit auf den Markt gekommen sind, wartet Aplus mit einem
Recht schlichten Gehäusedesign auf. Wir sind gespannt,
ob das Case in seiner unscheinbaren Art überzeugen
kann.
An dieser Stelle möchten wir uns
bei Maxpoint bedanken, die uns freundlicherweise das
Gehäuse zur Verfügung gestellt haben.

Lieferumfang
Ein Tüte Schrauben,
14 Montageschienen und eine Mainboardblende ist alles,
was dem Gehäuse mit auf den Weg gegeben wurde.
Dem schraubenfreien Design ist es zu Verdanken, daß
die mitgelieferten Schrauben nur zur Befestigung des
Mainboards und des Netzteils dienen. Einen komfortablen
Mainboardschlitten hat APlus dem Gehäuse nicht
spendiert, ist aber auch nicht weiter tragisch, stattdessen
wird Platz in Hülle und Fülle geboten.
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Das
Gehäuse in der komplettem Amsicht. |
Dieser
Lieferumfang liegt dem Gehäuse bei. |
Dieser
Filter ist bereits im Gehäuse montiert. |
Technische
Daten:
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Anzahl 5¼"-Schächte: 4× extern
- Anzahl 3½"-Schächte: 2×
extern, 4× intern
- Lüfter (optional): 2 90-120mm
- Anschlüsse: 2x USB 2.0, 1x Firewire, +x Audio
- Grösse: 192x436x499mm
- Unterstützte Platinen: Flex ATX, Micro ATX,
Fullsize ATX
Ausstattung
Satte zehn Laufwerksschächte lassen sich mit allerhand
Hardware belegen, wovon vier 5¼" und und sechs 3½" Schächte
sind. Ein 3½" Slot ist allerdings schon mit der
Frontblende, in der sich diverse Anschlussmöglichkeiten
für Peripherie befinden, belegt. Zwei USB (1.2,2.0),
ein Firewire sowie ein Line Out und Mikrofoneingang
sind schnell und einfach, im oberen Bereich der Front,
zu erreichen.
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Im
ersten 3,5" Schacht ist ein kleines Panel
zu finden. |
Die
Laufwerksschächte sind alle mit Klappen verdeckt. |
Das
Gehäuse ohne Front. |
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Das
Gehäuse offen. |
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Der
Festplattenkäfig im Gehäuse. |
Der Festplattenkäfig ist um
90° gedreht, was in letzter Zeit bei allen aktuelleren
Gehäusen der Fall ist, da es einen unkomplizierten
Ein- und Ausbau der Festplatten ermöglicht. Einer
der vier internen Festplattenslots ist in herkömmlicher
Richtung auf dem Festplattenkäfig gesetzt worden,
an dem beispielsweise die Hauptplatte betrieben werden
kann, da diese wohl eher selten das Gehäuse verlassen
wird. Nach Abnahme der Front kommen auch die Anschlusskabel
für den blau leuchtenden Powerknopf und die Festplatten
LED zum Vorschein. An dieser Stelle misst man leider
den allzu praktischen Reset-Knopf, der leider keinen
Platz im Gehäuse gefunden hat. Allerdings würde
er auch im einheitlichen Gesamtbild der Gehäusefront
stören. Durch die Case-Open Funktion, wird ein
Starten des Rechners bei geöffnetem Gehäuse
verhindert. Dieses Feature ist allerdings nur bei bestimmten
Mainboards verwendbar und wird auch nicht bei allen
Anwendern Verwendung finden. Ein schnelles Öffnen
des Gehäuses wird durch je 2 Thumbscrews an jeder
Seitenblende ermöglicht. Ein rutschfester Stand,
wird dem Case durch vier Gumminoppen an der Unterseite
gewährleistet.
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Hier
der hintere Bereich von innen. |
Das
Gehäuse von der Seite. |
Die
Seitenwände sind mit je 2 Thumbscrews festgeschraubt. |
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Die
Standfüße des Gehäuses. |
Design und Verarbeitung
Die glänzende
Kunststoff-Front macht qualitativ und optisch einen
durchaus positiven Eindruck, und ist in einem schlicht-elegantem
schwarz/weiß gehalten. Leider machen sich Kratzer
auf dem glatten Plastik sehr schnell bemerkbar, daher
sollte beim Transport immer auf ausreichenden Schutz
der Front geachtet werden. Der schwarze und weiße
Teil der Front besteht aus zwei Teilen, die per Klickmechanismus
ineinander gesteckt werden. Hierbei ist Vorsicht geboten,
da die Clips nur aus Plastik bestehen und bei unsachgemäßem
Umgang schnell abbrechen können. Der Power-Button
leuchtet in einem dezenten blau, hat einen festen Druckpunkt
und ist sauber verarbeitet.
Farblich abweichendende Laufwerke können bedenkenlos
eingebaut werden, da die herunterklappbaren Laufwerksblenden
eine einheitliche Optik bieten. Der
Gehäusekäfig ist aus Metall gefertigt und
ist mit seinen 8,4kg im Leerzustand recht schwer.
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Gut
gelöst: Die Laufwerke verschwinden hinter
extra Klappen. |
Der
Power-Knopf leuchtet im Betrieb blau. |
Der
untere Teil des Gehäuses. |
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