Autor
& Fotos: basti
Testdatum: 08.02.2005
Was
für ein Design!
Test: Asus Vento 3600 Gaming
Machine Gehäuse
Wir von TwinsByte sind stolz euch als erstes Computermagazin
in Deutschland die „Gaming Machine“ Vento
3600 von Asus vorstellen zu dürfen.
Nach etlichen Gehäusen im Design von Aliens,
Kriegern oder anderen weltfremden Dingen, bringt der
Hardwarehersteller Asus ein Gehäuse auf den Markt,
das neue Maßstäbe im Punkt Design setzt.
Klare Formen, geschwungene Linien, einfach ein Gehäuse
das auf den ersten Blick stutzig macht, da es vorher
nichts der gleichen auf dem deutschen Gehäusemarkt
gab. Neben dem auffälligen Design will Asus natürlich
auch durch innere Werte überzeugen und hat auch
bei Kühlung und Hardwaremontage auf altbewährtes
und einige Innovationen gesetzt. Ob das Gehäuse
nicht nur auf den ersten Blick ein „wow“
hinterlässt, sondern diesen Eindruck bei näherem
Betrachten auch festigen kann, möchten wir in
diesem Bericht herausfinden.
Zunächst
möchten wir uns, wie immer, bei unserem Sponsor
bedanken. In diesem Fall geht der Dank an
Hardware-Rogge,
der uns das Gehäuse für einen Test zur Verfügung
gestellt hat. Vielen herzlichen Dank!
Lieferumfang
Schon der Karton des Vento 3600 lässt auf großartiges
schließen. In einem farbig bedruckten, mit Detailbildern
vom Gehäuse versehenen, Karton durften wir das
Gehäuse in Empfang nehmen.
Um das Gehäuse vor Kratzern und Schlägen
zu schützen, ist es in zwei Styroporpolster und
eine Plastikhülle sorgfältig eingepackt.
Der Lieferumfang des Vento 3600 enthält das übliche
Montagematerial für die komplette Hardware. Außerdem
hat Asus das Gehäuse zusätzlich mit einem
120mm Lüfter und einem 80mm Lüfter aus eigener
Produktion versehen. Beide Lüfter sind bereits
an den dafür vorgesehenen Stellen montiert und
ermöglichen eine gute Kühlung der Hardware,
hierzu aber später mehr. Im Lieferumfang befindet
sich zusätzlich noch eine äußerst
ausführliche Gebrauchsanleitung, welche leider
nur auf Englisch verfasst wurde. Da alle Arbeitsschritte
jedoch sehr gut bebildert sind, sollte es dem Leser
mit ein paar Grundkenntnissen aus dem Englischunterricht
nicht weiter schwer fallen, die Gebrauchsanweisung
zu verstehen und die Hardware problemlos einzubauen.
Design
& Ausstattung
Zuerst wollen wir unseren Blick auf das Äußere
des Vento 3600 werfen. Gleich beim Auspacken fällt
einem der auf Hochglanz polierte Metalliclack ins
Auge, der dem Gehäuse eine sportlich elegante
Optik verleiht. Das Gehäuse ist in drei verschiedenen
Farben erhältlich: Rot, Blau und Grün. Wir
durften eines der blauen Exemplare testen. Der blaue
Metalliclack schimmert bei unterschiedlichem Lichteinfall
in verschiedenen Blaunuancen, welche alle leicht vom
eigentlichen Farbton abweichen. Auf dem Metalliclack
wurden mehrere Schichten Klarlack aufgetragen, wodurch
er sehr stark spiegelt und wodurch das Fotografieren
des Gehäuses eine echte Herausforderung war.
Sowohl Front als auch Gehäusewände und Deckel
sind im selben Blau lackiert so, dass ein weicher
Übergang der einzelnen Teile entsteht.
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Der
Lack wirkt sehr hochwertig und spiegelt sehr
stark. |
Auf
der Front wurde ein Logo in weiß lackiert. |
Die
Frontansicht des Vento 3600. |
Das
gesamte Design des Gehäuses ist sehr sportlich
gehalten und weist Elemente von Rennwagen oder Jet’s
auf. Der Verlauf von Front zu Gehäuse ist sehr
stromlinienförmig gestaltet, was diese Optik
nur unterstützt. Die Front des Vento 3600 ist
im Stil einer Flügeltüre gebaut und wird
von Asus „Magic Mask®“ genannt, aber
hierzu gleich mehr. Auf dieser Maske wurden das Wappen
und der Schriftzug des Asus Gehäuses in einem
sich, vom Gehäuse gut abhebenden Weiß lackiert.
Darüber, was dieses Logo darstellen soll, konnten
wir uns in der Redaktion nicht einig werden (ein Bild
dazu finden Sie natürlich unter diesem Absatz).
Kommen
wir zur, von Asus geschützten, „Magic Mask®“.
Nachdem man auf den mit „push“ versehenen
unteren Bereich der Fronttüre etwas stärker
drückt, klappt die Fronttüre nach oben hin
von selbst auf. Hier sollte man vielleicht die Türe
etwas bremsen, da sie sonst sehr schnell nach oben
klappt und kurz vor dem Gehäusedeckel zum stehen
kommt. Der Klappmechanismus wird nicht hydraulisch
oder per Motor ermöglicht, sondern durch eine
Feder. Zwar wäre ein Motor oder eine Hydraulik
wesentlich komfortabler für eine sanftere Bewegung,
allerdings würden diese Teile wohl stärker
verschleißen und man hat nicht auf Dauer diesen
magischen Effekt.
Hinter der „Magic Mask®“ befinden
sich die Laufwerkseinschübe und im unteren rechten
Teil ein kleines Loch, hinter welchem sich der Reset
Taster befindet. Dieser kann nur mit einer Nadel betätigt
werden und ist daher etwas umständlich zu handhaben.
Der Bereich hinter der „Magic Mask®“
hebt sich vom restlichen Farbton der Front etwas ab,
da der Lack hier nicht glänzt, sondern matt ist.
Die Laufwerksblenden sind in Anthrazit lackiert, was
wahrscheinlich auch besser ist, da man in diesem Bereich
öfter mal mit den Fingern ist und so Fingerabdrücke
hinterlässt, die auf einem glänzenden Lack
eher unschön wirken würden.
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Das
Gehäuse verfügt über eine von
Asus geschützte Frontblende. |
Über
einen Druck auf diese Stelle kann man die Blende
öffnen. |
Diese
"Flügeltür" öffnet
sich nach oben hin. |
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Die
Bewegung wird über eine kleine Feder ermöglicht. |
Die
Aufhängung der Klappe wirkt sehr stabil. |
Hier
noch einmal aus einer anderen Perspektive. |
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Der
Verschluss der "Magic Mask®. |
Der
Resettaster kann nur mit einer Nadel betätigt
werden. |
Unter
der „Magic Mask®“ befindet sich ein
großer runder Knopf zum Starten des Rechners.
Dieser ist mit dem üblichen Symbol versehen,
welches, bei angeschaltetem Computer, weiß leuchtet,
vorausgesetzt man hat den Power-LED Stecker auf dem
dafür vorgesehenen Pin am Mainboard gesteckt.