Den Kupfer-CPU-Kühler kann man sehr gut mit Kupferpolitur
reinigen. Der Boden sollte so lange gereinigt werden,
bis man im Tuch, mit dem man poliert, keine Schmutzrückstände
mehr findet. Anschließend ist der Kühler
wieder wie neu. Wer über keine Kupferpolitur
verfügt, kann auch 1/100mm Schleifpapier, Metallschliff
oder normale Metallpolitur verwenden. Diese Mittel
sind kostengünstig in Baumärkten oder gut
sortierten Haushaltsmärkten zu finden.
Hat
man CPU und Kühler gründlich gereinigt,
kann das Metall aufgetragen werden.
Dazu genügt ein winziger Tropfen aus der Spritze.
Man staunt echt nicht schlecht, wie viel man aus einem
mini Tropfen herausholen kann. Die komplette CPU Fläche
lässt sich damit beschmieren.
Wie auch bei herkömmlicher Paste, muss diese
nur hauchdünn aufgetragen werden! Sie soll lediglich
die Unebenheiten ausgleichen.
Verstreichen kann man das Metall mit Hilfe eines kleinen
Pinsels. Wie sich im Test herausstellte, kann man
aber auch ein kleines Stückchen Küchentuch
verwenden. Damit lässt sie sich auch sehr schön
verteilen.
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Die
Paste kann u.a. mit einem weichen Pinsel verstrichen
werden. |
Die
Paste fertig aufgetragen. Sie sollte noch etwas
dünner als hier aufgetragen werden! |
Wichtig:
Das Flüssigmetall ist elektrisch leitend und
sollte daher nicht auf dem Mainboard verteilt werden,
sondern nur auf der DIE der CPU.
Da man nur eine sehr geringe Menge verwendet, sollte
die Spritze für ca. 15 Anwendungen ausreichen!
Nach
dem Auftragen kann der Kühler auf den Prozessor
montiert werden.
Hat man das geschafft, geht’s ans testen.
Unser Testsystem bestand aus folgenden Komponenten:
| CPU |
AMD
Athlon 64 3400+ (2,4 GHz) |
| Mainboard |
Abit
KV8 Pro (Via K8T800 Pro) |
| Grafikkarte |
Galaxy
6600GT (1GHz Speicher) AGP |
| CPU-Kühler |
Thermalright
XP 120 |
| Arbeitsspeicher |
2
x 512 Corsair CL 2,5 (DDR 400) |
| Festplatte/n |
Samsung
160 GB (7400 U/min, SATA) |
| CD-Laufwerke/
Brenner etc. |
LG
8x DVD Brenner, LiteOn 52x CD-Brenner |
| Sonstiges: |
DVB-T Karte, Hauppauge TV-Karte analog, LianLi
V1000 e-ATX Case |
| Gehäuselüfter: |
1x
120mm Fan an Rückseite |
Leider
standen uns zum Testzeitpunkt nur eine Vergleichspaste
zur Verfügung, nämlich die sehr gute Artic
Silver III mit einer Leitfähigkeit von 9 W/mk.
Die Coollaboratory Paste besitzt eine Leitfähigkeit
von sage und schreibe 82 W/mk. Bis jetzt gab es keine
Wärmeleitpaste mit solch einem hohen Wert.
Doch was bringt die Paste in der Praxis? Hier unsere
Messwerte:
Die
Messwerte sprechen sicherlich für sich.
Man kann aber jetzt schon sagen, dass das Flüssigmetall
eine wirklich beachtliche Wärmeleitfähigkeit
besitzt. Im Leerlaufbetrieb sind die Messwerte um
ca. 7°C gesunken. Unter Volllast ist unser Kühler
wahrscheinlich langsam an seine Grenzen gestoßen.
Hier beträgt die Differenz gute 6,5°C.
Die Werte können natürlich, je nach Kühler
und Testkonfiguration, variieren!
Wer
das Flüssigmetall irgendwann mal wieder loswerden
möchte, der muss leider einen ähnlichen
Aufwand wie beim Auftragen anwenden, denn sie lässt
sich nicht einfach so wegwischen. Zum Entfernen muss
man ebenfalls wieder eine Politur oder Metallschliff
anwenden.
Fazit
Flüssigmetall im PC? Das ist sicherlich nicht
jedermanns Sache, aber wie man den Testwerten entnehmen
kann, ist es eine sehr gute Alternative zu herkömmlichen
Wärmeleitpasten.
Die CPU Temperatur ist um ca. 6,5°C gesunken,
was ein wirklich beachtliches Ergebnis ist.
Neben der guten Leistung der Paste konnte die ausführliche
Anleitung im Lieferumfang punkten. Sie beschreibt
die Anwendung des Metalls sehr genau und das alles
in Deutsch.
Negative Aspekte können wir allerdings auch nicht
verschweigen. Zu nennen wäre hier der recht hohe
Arbeitsaufwand um die CPU und den Kühler nach
und vor der Nutzung zu reinigen. Zudem kann die Leitfähigkeit
des Materials viele User abschrecken. Wer noch keine
Übung mit Auftragen von Wärmeleitpaste hat,
sollte vielleicht vorher etwas mit Billigpaste üben,
bevor er die Coollaboratory Paste verwendet.
In Punkto Leistung ist das Produkt vollkommen zu empfehlen!
Für die Innovation erhält die die Flüssigmetallpaste
den TWINSBYTE.de Award!
Award |
Aufgrund
der überzeugenden Leistung erhält
das innovative Produkt Coollaboratory
Flüssigmetall den TWINSBYTE.de Award! |
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Pro & Kontra |
+ |
Kühlergebnisse |
- |
hoher
Arbeitsaufwand! |
+ |
gute
Dokumentation |
- |
elektr.
leitend! |
Zusätzliche Informationen |
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Update
(16.11.05): Die Coollaboratory Wärmeleitpaste
ist jetzt exklusiv bei Innovatek im Online-Shop erhältlich.
Der Wasserkühlungsspezialist übernimmt zudem
die Distribution für Deutschland. In Zukunft
sollten dann noch weitere Shops folgen, die das Flüssigmetall
dann anbieten. Zum Shop geht's
hier
lang!