Das
Mainboard (GA-K8NXP-SLI)
Ausstattung
Gigabyte setzt mit dem GA-K8NXP-SLI auf ein blaues PCB
und hat sich – wie gewohnt – einige Besonderheiten
einfallen lassen, um sich von anderen Herstellern abzusetzen.
So kann man die vorhandene, dreiphasige Spannungsstabilisierung
DPS (Dual Power System) für den Prozessor
per mitgelieferten Zusatzboard um weitere drei Phasen
erweitern. Das ist gerade für Overclocker interessant,
soll doch diese Erweiterung zusätzliche Stabilität
gewährleisten. Kondensatoren auf dieser Platine
stellen die sechsphasige Stromversorgung des Mainboards
sicher. Auch optisch macht diese Karte einiges her –
auf dem Chip wurde ein aktiver Lüfter montiert,
welcher in Dunkelheit in bläulichem Licht erstrahlt.
Wir konnten in unseren Test keinen Unterschied im Betrieb
mit und ohne Platine feststellen. Jedoch kann die thermische
Belastung der Kondensatoren auf dem Mainboard durch
die sechs statt drei Phasen sicherlich etwas entlastet
werden.
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| Das
Mainboard ist recht bunt bestückt. |
Die
Unterseite des Boards: Hier lässt sich gut
die blaue Platine erkennen. |
Das
I/O Panel bietet alle wichtigen und aktuellen
Anschlüsse. |
Ein Blick auf die ATX-Blende deutet an, dass insgesamt
4 USB 2.0-Ports und sämtliche digitale und analoge
Anschlüsse für den Sound nutzbar sind, sowie
die RJ45 Buchsen für das Gigabit LAN. Zahlreiche
Sound Anschlussmöglichkeiten sind vorhanden, hier
fehlt nur ein optischer Anschluß, analoge Anschlüsse
und zwei digitale SPDIF sind jedoch vorhanden. Die beiden
Firewire Anschlüsse macht Gigabyte über eine
Erweiterungsblende verfügbar. Weitere sechs USB
2.0-Ports können ebenfalls per Blende nachgerüstet
werden, somit sind alle 10 USB 2.0-Ports des Chipsatzes
auch tatsächlich nutzbar.
Neben den zwei PCI Slots, befindet sich einer der beiden
PCI-Express x8/x16-Slots, der recht dicht auf dem ersten
PCI Steckplatz sitzt und diesen so auch bei doppelt
hohen Grafikkartenkühlern blockiert. Somit bleibt
bei einem High-End System im Referenzdesign wohl nur
ein freier PCI Steckplatz frei. Daneben ist ein PCI-Express
x1 Steckplatz zu finden, woraufhin der primäre
PCI-Express x16 Slot folgt.
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| Die
SLI-Steckplätze. |
Für
den RAM stehen vier DDR Slots zur Verfügung. |
Die
Laufwerksanschlüsse für IDE und Floppy. |
Vier DIMMS bieten Platz für bis zu 4 GB Arbeitsspeicher
– dies entspricht also jeweils ein Modul mit bis
zu 1024 MB. Das Mainboard ist zu DDR400, DDR333 und
DDR266 kompatibel. Natürlich ist auch hier, genau
wie bei allen Sockel 939 Platinen der Dual-Channel Betrieb
möglich. Obligatorisch sind der primäre und
sekundäre IDE Kanal, der Floppy Anschluss sowie
der ATX Stromanschluss.
In der rechten unteren Ecke befinden sich einige wichtige
Laufwerksanschlüsse. Hier sind auch acht Serial
ATA Anschlüsse sowie der BIOS Chip und einige weitere
Chips und Anschlüsse zu finden. Ebenfalls zu sehen
ist der nForce4 Chip mit der aktiven Kühlung.
Ein Silicon Image SiI3114CT Chip übernimmt die
Kontrolle von vier der acht Serial-ATA Anschlüsse.
Die übrigen werden über den nForce4 angesprochen.
Der implementierte Controller des nForce4 unterstützt
die RAID Level 0 und 1, der Silicon Image kommt via
Software Update auch mit dem RAID Level 5 zu recht.
Des Weiteren ist er ein Serial ATA II-Controller und
besitzt zwei getrennte Controller, um die Performance
im Raid zu erhöhen.
Für guten Sound sorgt ein Realtek Soundchip. Genauer
gesagt handelt es sich hierbei um den Realtek ALC850,
welcher für einen 8-Channel (7.1) Sound sorgt.
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| Das
Gigabyte Board besitzt ein Dual Bios und daher
auch zwei BIOS Chips. |
Vier
von insgesamt acht SATA Abschlüssen. |
Der
Chipsatzkühler. |
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| Für
SATA wurde ein Silicon Image Chip verbaut. |
Das
Retentionmodul ist mit Plastiknasen befestigt. |
Die
roten Anschlüsse sind vier weitere SATA Anschlüssmöglichkeiten,
die drei gelben sind für USB. |
Seit kurzem liefert Gigabyte Mainboards mit dem so genannten
Dual-BIOS aus. Das bedeutet, dass zwei separate BIOS
Chips vorhanden sind, von denen generell nur einer aktiv
ist. Im Falle einer Beschädigung, wegen einen fehlgeschlagenen
Flash-Vorgang oder einer Fehlfunktion, schaltet sich
der zweite Chip zu und man kann ohne Probleme weiter
mit dem Computer bzw. dem Mainboard arbeiten. Mainboards
ohne dieses Feature würden so einfach defekt sein
oder man müsste mühselig den Bioschip austauschen
lassen.
Zusätzlich verfügt das Gigabyte über
die schnellere Firewire-1394b-Schnittstelle, die Datenraten
von bis zu 800 MBit/s ermöglicht. Ebenso mit von
der Partie sind zwei Gigabit LAN RJ45 Buchsen.
Bemerkenswert ist auch die mitgelieferte 802.11 b/g
Wireless-LAN Karte. Sie wird in einen freien PCI Steckplatz
gesteckt und kann dann als normales Empfangs-Modul oder
als Access Point verwendet werden.
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| Diese
Zusatzkarte ist mit weiteren Spannungswandlern
ausgestattet. |
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Sie
wird in einem blauen Steckplatz über der
CPU gesteckt. |
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| Die
Karte eingesteckt. |
Schlechte
Planung: Leider wählte man die Position der
Elkos unpassend, sodass diese zusammenstoßen. |
Die
Spannungswandler werden durch einen kleinen aktiven
Kühler gekühlt. |