TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Home
News
>> Artikel
 Hardware
 Software
 Guides
Berichte
>> Community
 Forum <- Klicken!
 Links
>> Intern
 Impressum
 Kontakt
>> Werbung
 

 


 
> Artikel > Hardware > PC-Komponenten > Grafikkarten/Mainboards Seite 2/6

Das Mainboard (GA-K8NXP-SLI)

Ausstattung
Gigabyte setzt mit dem GA-K8NXP-SLI auf ein blaues PCB und hat sich – wie gewohnt – einige Besonderheiten einfallen lassen, um sich von anderen Herstellern abzusetzen. So kann man die vorhandene, dreiphasige Spannungsstabilisierung DPS (Dual Power System) für den Prozessor per mitgelieferten Zusatzboard um weitere drei Phasen erweitern. Das ist gerade für Overclocker interessant, soll doch diese Erweiterung zusätzliche Stabilität gewährleisten. Kondensatoren auf dieser Platine stellen die sechsphasige Stromversorgung des Mainboards sicher. Auch optisch macht diese Karte einiges her – auf dem Chip wurde ein aktiver Lüfter montiert, welcher in Dunkelheit in bläulichem Licht erstrahlt. Wir konnten in unseren Test keinen Unterschied im Betrieb mit und ohne Platine feststellen. Jedoch kann die thermische Belastung der Kondensatoren auf dem Mainboard durch die sechs statt drei Phasen sicherlich etwas entlastet werden.

Das Mainboard ist recht bunt bestückt.
Die Unterseite des Boards: Hier lässt sich gut die blaue Platine erkennen.
Das I/O Panel bietet alle wichtigen und aktuellen Anschlüsse.

Ein Blick auf die ATX-Blende deutet an, dass insgesamt 4 USB 2.0-Ports und sämtliche digitale und analoge Anschlüsse für den Sound nutzbar sind, sowie die RJ45 Buchsen für das Gigabit LAN. Zahlreiche Sound Anschlussmöglichkeiten sind vorhanden, hier fehlt nur ein optischer Anschluß, analoge Anschlüsse und zwei digitale SPDIF sind jedoch vorhanden. Die beiden Firewire Anschlüsse macht Gigabyte über eine Erweiterungsblende verfügbar. Weitere sechs USB 2.0-Ports können ebenfalls per Blende nachgerüstet werden, somit sind alle 10 USB 2.0-Ports des Chipsatzes auch tatsächlich nutzbar.
Neben den zwei PCI Slots, befindet sich einer der beiden PCI-Express x8/x16-Slots, der recht dicht auf dem ersten PCI Steckplatz sitzt und diesen so auch bei doppelt hohen Grafikkartenkühlern blockiert. Somit bleibt bei einem High-End System im Referenzdesign wohl nur ein freier PCI Steckplatz frei. Daneben ist ein PCI-Express x1 Steckplatz zu finden, woraufhin der primäre PCI-Express x16 Slot folgt.

Die SLI-Steckplätze.
Für den RAM stehen vier DDR Slots zur Verfügung.
Die Laufwerksanschlüsse für IDE und Floppy.

Vier DIMMS bieten Platz für bis zu 4 GB Arbeitsspeicher – dies entspricht also jeweils ein Modul mit bis zu 1024 MB. Das Mainboard ist zu DDR400, DDR333 und DDR266 kompatibel. Natürlich ist auch hier, genau wie bei allen Sockel 939 Platinen der Dual-Channel Betrieb möglich. Obligatorisch sind der primäre und sekundäre IDE Kanal, der Floppy Anschluss sowie der ATX Stromanschluss.
In der rechten unteren Ecke befinden sich einige wichtige Laufwerksanschlüsse. Hier sind auch acht Serial ATA Anschlüsse sowie der BIOS Chip und einige weitere Chips und Anschlüsse zu finden. Ebenfalls zu sehen ist der nForce4 Chip mit der aktiven Kühlung.
Ein Silicon Image SiI3114CT Chip übernimmt die Kontrolle von vier der acht Serial-ATA Anschlüsse. Die übrigen werden über den nForce4 angesprochen. Der implementierte Controller des nForce4 unterstützt die RAID Level 0 und 1, der Silicon Image kommt via Software Update auch mit dem RAID Level 5 zu recht. Des Weiteren ist er ein Serial ATA II-Controller und besitzt zwei getrennte Controller, um die Performance im Raid zu erhöhen.
Für guten Sound sorgt ein Realtek Soundchip. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um den Realtek ALC850, welcher für einen 8-Channel (7.1) Sound sorgt.

Das Gigabyte Board besitzt ein Dual Bios und daher auch zwei BIOS Chips.
Vier von insgesamt acht SATA Abschlüssen.
Der Chipsatzkühler.
Für SATA wurde ein Silicon Image Chip verbaut.
Das Retentionmodul ist mit Plastiknasen befestigt.
Die roten Anschlüsse sind vier weitere SATA Anschlüssmöglichkeiten, die drei gelben sind für USB.

Seit kurzem liefert Gigabyte Mainboards mit dem so genannten Dual-BIOS aus. Das bedeutet, dass zwei separate BIOS Chips vorhanden sind, von denen generell nur einer aktiv ist. Im Falle einer Beschädigung, wegen einen fehlgeschlagenen Flash-Vorgang oder einer Fehlfunktion, schaltet sich der zweite Chip zu und man kann ohne Probleme weiter mit dem Computer bzw. dem Mainboard arbeiten. Mainboards ohne dieses Feature würden so einfach defekt sein oder man müsste mühselig den Bioschip austauschen lassen.
Zusätzlich verfügt das Gigabyte über die schnellere Firewire-1394b-Schnittstelle, die Datenraten von bis zu 800 MBit/s ermöglicht. Ebenso mit von der Partie sind zwei Gigabit LAN RJ45 Buchsen.
Bemerkenswert ist auch die mitgelieferte 802.11 b/g Wireless-LAN Karte. Sie wird in einen freien PCI Steckplatz gesteckt und kann dann als normales Empfangs-Modul oder als Access Point verwendet werden.

Diese Zusatzkarte ist mit weiteren Spannungswandlern ausgestattet.
--
Sie wird in einem blauen Steckplatz über der CPU gesteckt.
Die Karte eingesteckt.
Schlechte Planung: Leider wählte man die Position der Elkos unpassend, sodass diese zusammenstoßen.
Die Spannungswandler werden durch einen kleinen aktiven Kühler gekühlt.

Zurück << >> Weiter

 

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Forum
>> Werbung



>> Partner
 

.
TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
Copyright © 2001 - 2008 by twinsbyte.de | design and website by René & Marcel Reichelt
| Impressum | Kontakt |