TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Home
News
>> Artikel
 Hardware
 Software
 Guides
Berichte
>> Community
 Forum <- Klicken!
 Links
>> Intern
 Impressum
 Kontakt
>> Werbung
 

 


 
> Artikel > Hardwaretest > Cooling > Wasserkühlung Seite 1/2

Autor: panni
Testdatum: 06.03.2005

Eiswürfelalarm!
Test: LEVICOM WaterCube Rev. 2

Der zuerst eher auf Netzteile spezialisierte Hersteller LEVICOM zeigte vor einiger Zeit die erste Revision seiner Kompakt-Wakü, dem WaterCube.
Das recht erfolgreiche Gerät, dessen Vorteile klar in der Kompaktheit lagen, wurde um einige Funktionen verbessert und das Konzept weiter ausgebaut.
Heraus kam der WaterCube Revision 2, welcher auf der kommenden CeBIT 2005 vorgestellt wird.

Wir haben eine Vorabversion des schwarzen Aluminiumcubus heute auf unserem Testtisch und hoffen, dass er überzeugen kann.

Wir möchten uns für die problemlose und äußerst freundliche Bereitstellung des Produkts bei der Firma Jet-Computer, sowie unserer Kontaktperson, Herrn Rainer Teschke, herzlich bedanken.

Ausstattung und Lieferumfang
Recht gedrängt ist der doch ausreichend große Lieferumfang im bunten Pappkarton, der da wäre:
Die pechschwarze WaterCube Haupteinheit, Hauptmaterial Aluminium, 1,5 Meter durchsichtiger Silikonschlauch (6/8mm Innen-/Außendurchmesser) sowie zwei Kühlblöcke, einmal für CPU und einmal für GPU oder Northbridge. Dazu kommen drei verschiedene Stahlhalterungen für den CPU-Block, passend auf die aktuellen 775, A, 478 Sockel sowie dem des K8. Für den GPU/Northbridge-Kühlblock ist nur eine unverstellbare Halterung vorhanden. Als Flüssigkeit wurde eine 250ml Flasche des hauseigenen LEVICOM CoolStuff-Kühlwassers mit Anti-Algen-Fluid und bläulicher Färbung beigelegt. Dazu passend natürlich ein Befüllungsstutzen. Weiterhin fanden wir eine Slotblende zur Durchführung der Schläuche beim externen Betrieb des Cubes vor, mehrere Anschlusskabel für Gehäuselüfter, sowie ein paar Temperatursensoren, vier Plastikstandfüßchen zum aufkleben und natürlich nicht zu vergessen: Silikon-Wärmeleitpaste und ein paar Schrauben.

Schön bunt und doch recht klein - die Verpackung des WaterCubes
Trotzdem mit verhältnismäßig viel Inhalt

Bevor wir zum Herzstück des Sets, dem WaterCube kommen, ein paar Spezifikationen des Herstellers:
Kühleinheit:
-
Maße * 182*150*86mm
- Gewicht * 1400g
- Ventilatoren 2* 80 mm
- Dimension * 80*80*25mm
- Lagerung * Kugellager
- Spannung * 12Volt DC
- Drehzahl * 2800+-10%RPM
- Noise Level * 23~32dBA
- Air flow * 32~50CFM

Die Haupteinheit
Betrachtet man den 2*5,25 Zoll hohen Aluminiumkasten, fällt sofort die Front auf, in der ein schmales Statusdisplay, ein Geschwindigkeitsregler-Knopf für die angeschlossenen Lüfter, zwei USB-Anschlüsse, MIC und Stereo-Buchsen und ein Befüllungsloch mit aufgeschraubtem Abschlussstutzen sowie Wasserstandsanzeige untergebracht sind. Mittig prangert ein Lüftungsgitter, durch das kalte Luft nach Innen gesogen wird.
Auf der Rückseite ist der Aufbau so ähnlich, dass man zuerst denkt, man hätte ein übliches Netzteil vor sich.
Links sitzt ein 80mm Lüfter mit silbernem Lüftergitter, etwas weiter rechts finden vier 3-Pin Molex Anschlüsse sowie eine Jumper/Pin-Reihe auf einer kleinen roten Platine platz. Unmittelbar rechts daneben stehen zwei dicke nach Außen geführte Push-In Anschlüsse aus Stahl platz, die vorerst noch durch Gummikappen geschützt sind.

Die Front ist wie das restliche Hauptmaterial aus Aluminium
Die Rückseite erinnert stark an die eines Netzteils
Erst nach dem Entfernen der Schutzgummikappen kommen die Push-In Anschlüsse zum Vorschein
Das Innere ist von vorn bis hinten durchgeplant

Nach dem Entfernen einiger Kreuzschrauben lässt sich fast die gesamte Konstruktion auseinander nehmen, wobei wir in unserem Fall nur den Deckel entfernten.
Nun kommt der harte Kern des Systems zum Vorschein: die Wasserkühlung.
Was auf dem Bild als grünlicher, metallfarbener Klotz erkennbar ist, stellt den eigenen Kompaktradiator dar, durch den die Wärme des aufgeheizten Kühlwassers über Lamellen und schließlich durch zwei Lüfter abgetragen wird.
Diese beiden Lüfter, beidseitig am Radiator parallel pustend angebracht, bilden einen Luftkanal, welcher kalte Luft aus der Umgebung über das Lüftergitter der Front durch den Radiator und ab ins Gehäuse bläst.
"Ab ins Gehäuse?" dürften sich jetzt einige wundern, das kann doch nur schief gehen - Nein!
Ein Bestandteil des Netzteilstandards schreibt einen saugenden Lüfter am Netzteil, ungefähr gegenüber dem warmen Abluftauslass des WaterCubes vor. Außerdem sind in aktuellen Gehäusen auch oft Blowholes im Deckel des Towers eingelassen. Die Systemtemperatur wird also maximal unsignifikant beeinflusst.
Wird der Cube außerhalb, also zum Beispiel auf dem Gehäuse lagernd betrieben, fällt diese Überlegung komplett weg.
Aber wieder zurück zum Innenleben der LEVICOM WaterCube Rev.2 Hauptkomponente:
Zwischen ein paar weiteren Steuerungsplatinen lagert außerdem ein kleiner Ausgleichsbehälter, welcher gleichzeitig die spezielle Tauchpumpe beinhaltet und von dem direkt zwei Schläuche zum Mini-Befüllungsbehälter an der Front führt.

Viel Technik auf wenig Raum, mal sehen, ob sie hält was sie verspricht.
Aber zuerst zeigen wir Euch noch die beiden mitgelieferten Kühlblöcke, die, wie wir finden, wirklich einen Blick wert sind.

Bei dieser CPU-Kühlerausführung ist es nicht gravierend, wo Wasser ein und abfließt
Wieder mit handelsüblichen 6/8mm Push-In Anschlüssen ausgestattet
Der polierte Boden ist fast beispiellos
 
Für die GPU-/Northbridge-Lösung wurde ein Kernkühler verwendet
Der ebenfalls nahezu 100%ig spiegelt
 

Es ist lange her, dass wir einen derartig auf Hochglanz polierten Kühlerboden gesehen haben, wie bei den beiden Blöcken der WaterCube Revision 2.
Beide Kühler sind mit 6/8mm Push-In Anschlüssen sowie einer Goldlegierung versehen.
Der GPU- oder Northbridge-Block ist als standardmäßiger Kernkühler anzusehen, der CPU-Pendant besitzt eine gefräste Kanalstruktur, welche so konzipiert ist, dass die Einflussrichtung des Wassers in den Kühler nicht entscheidend ist - was natürlich für etwas unerfahrenere Anwender einen Bonus darstellt.

Auf den folgenden Seiten gehen wir insbesondere auf ein paar weitere Details, die Inbetriebnahme und schließlich die Kühlleistung ein.

 

 

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Forum
>> Werbung



>> Partner
 

.
TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
Copyright © 2001 - 2008 by twinsbyte.de | design and website by René & Marcel Reichelt
| Impressum | Kontakt |