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> Artikel > Hardwaretest > Cooling > Wasserkühlung Seite 2/2

Details und Inbetriebnahme
Wie schon auf Seite 1 beschrieben passt die Haupteinheit sowohl extern als auch Intern ins System, im zweiteren Fall dann in genau zwei 5,25" Slots, wo normalerweise CD/DVD-Laufwerke ihren Platz finden.
Nach dem Einschieben des Cubes in die zwei freien Slots (was auch bei verwendeten Einschubsystemen bisher keine Probleme bereitete) machten wir uns an die Befestigung der Kühlblöcke, wobei wir uns auf den CPU-Kühler fokussierten.
In unserem Fall benutzten wir die Halterung für den Sockel 478, um den Kühlblock geradewegs auf einen aktuellen Pentium4 3,2ghz Prescott, welcher zu den momentan wärmsten Prozessoren gehört, zu setzen.
Nach dem Applizieren der Silkonpaste und dem Festziehen der Druckschraube der Klammer saß der Block fest auf dem Sockel.
Nun machten wir uns an das Zuschneiden des Schlauches, was am Besten mit einem scharfen Teppichmesser gelingt, um einen besonders geraden Schnitt zu bekommen - dies ist wichtig für die spätere Dichtheit des Systems. Wie von Push-In Anschlüssen bekannt, muss folglich nurnoch jedes Schlauchende ca. 2cm mit genügend Druck eingeschoben werden. Nach dem Platzieren der Temperaturfühler, dem Setzen der Maximaltemperatur-Jumper am Cube, welche die Temperatur definieren, bei der der Cube die Lüfterdrehzahl automatisch anhebt, sowie dem Anschließen der vorhandenen Gehäuselüfter und dem 4-Pin Netzteilstecker, der für den nötigen Saft des WaterCubes sorgt, befüllten wir das System über das Befüllungsloch an der Front mit dem mitgelieferten "CoolStuff"-Wasser.
Nach dem Einschalten des PCs füllten wir weiter Wasser nach, bis der Füllstandindikator unter dem besagten Loch am Max-Stand angekommen war. Dann boten sich uns folgende Bilder:

Für alle momentan aktuellen Sockel wurden Halterungssysteme beigepackt
Das Display zeigt die Temperaturen der an der Rückseite angeschlossenen Sensoren an
Blau!

Testergebnisse
Für den Test verwendeten wir folgendes Testsystem: INTEL Pentium4 3,2ghz Prescott D, 800mhz FSB, 1024mb MDT 400mhz DDR400 RAM auf EPoX 4PCA3+, manuelle und Speedfan Messung) .

Hier unsere Testergebnisse für die Levicom WaterCube Rev.2 Wasserkühlung:
* der "Dualburn" Modus resultiert aus dem Starten von zwei CPU-BurnIn Prozessen, die beide mit der auch im normalen Burn-Modus genutzten "Disable Error-Checking (Maximum Heat Generation)"-Einstellung laufen.
Da der genutzte Prozessor zwei logische Kerne besitzt, ist die maximale Hitzegeneration (die praktisch nie erreicht wird, die optimale Auslastung dieses HT-Prozessors liegt bei 50/50%, also z.B. einem Spiel im Vordergrund) nur bei 100/100% gegeben, was auch einen synthetischen Faktor darstellt.
Dieser Testmodus ist u.A. für Overclockingpotenzial und -reserven gedacht.
** der "Work" Modus stellt den Zustand der CPU bei ca. 15% Auslastung dar, wie z.B. mehreren loggenden Prozessen (IRC, IM), sowie Datentransfer, Textverarbeitung, Bildbearbeitung

Fazit
Sehr beeindruckend zeigt sich uns dieses Kompaktsystem in nahezu allen Belangen.
Obwohl es ein Pre-Release mit nicht finaler Anleitung ist, konnte es wie folgt überzeugen:
Materialtechnisch wurde sehr genau gearbeitet, nimmt man den Aluminiumdeckel der Zentraleinheit ab, kommen zwar einige scharfe Kanten zum Vorschein, das ist jedoch für den Endanwender nicht interessant. Im Allgemeinen ist die Verarbeitung vorbildlich, Design wird wie üblich nicht bewertet, jedoch finden wir vor Allem die Front sehr ansehnlich.
Betrachtet man die Anwenderfreundlichkeit der Lösung kann es ebenfalls überzeugen, da fast keine Vorkenntnisse und sogut wie kein ungewöhnliches Werkzeug, außer einem Teppichmesser und einem Kreuzschraubenzieher zum Befestigen nötig ist. Die sehr ausführliche Vor-Anleitung ist schon jetzt erfreulich ausführlich - den einzigen Minuspunkt erzielt der LEVICOM WaterCube Revision 2 in der GPU-/Northbridge-Halterung, die nicht variabel und somit nicht passend für z.B. GeForce 6600GT AGP Grafikkarten ist.

Am Meisten jedoch haben uns Kühlleistung und Lautstärke überzeugt - was bei einer solchen Kompaktheit ungewöhnlich zu sein scheint. Das System kann schon im unhörbaren Low-Modus bis zu 7°C mehr herausholen, als unser Referenzkühler, dem XP-120 von Thermalright.
Vor allem unter Volllast "versägte" der WaterCube - im lauteren High-Modus die Referenz sehr deutlich. Hier ist im Maximum ein Temperaturunterschied von 17°C unter Dualburn vorhanden - ganze 7°C im leisen Low-Modus bei Dualburn, was auch bei wenig Lautstärke genug Reserven sogar für Overclocking garantiert.

Die Ohren werden nur im langsamsten Modus nicht belastet, wirklich laut wird es aber auch bei voll aufgedrehten 80mm Lüftern nicht.

LEVICOM - respekt.

(Anm. d. Red.: Natürlich ist die Kühlleistung der WaterCube-Lösung nicht komplett mit Wasserkühlungen wie z.B. von Alphacool oder Asetec vergleichbar, dies ist jedoch aufgrund der Konzeption und Zielgruppenrichtung nicht zu berücksichtigen und relativ zu sehen.)

  Award

Der LEVICOM WaterCube kann komplett überzeugen und bietet bei seiner Kompaktheit sogar noch genug OC-Potenzial für aktuelle Prozessoren.

  Testergebnis
Kriterien Punkte
Lieferumfang: 9/10
Qualität: 10/10
Kühlleistung: 9/10
Lautstärke: 8/10
Benutzerfreundlichkeit: 10/10
Preis: 7/10
  Pro & Kontra
+ Guter Lieferumfang - GPU-/Northbridge-Halterung nicht variabel
+ Gute Kühlleistung  
+ Hervorragende Verarbeitung  
+ OC-Potenzial sogar im langsamen Modus  
+ Einfache Installation  
  Infos
Preis: ca. 169€
Hersteller: LEVICOM
Bezugsquelle: www.jet-computer.de

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