Silverstone Zeus Series ST52F 520 Watt
Silverstone hatten wir schon des Öfteren bei uns
im Test, doch bis jetzt fast ausschließlich qualitativ
hochwertige PC Gehäuse. Wie man sieht, bietet der
Hersteller schon seit langem einige Netzteile an. Erst
vor kurzem hatten wir ein gutes passives Netzteil des
Herstellers im Test gehabt. Hier noch mal der
Link!
Diesmal handelt es sich allerdings nicht um ein passives
Netzteil, sondern um ein aktives mit Duallüfter
System. Zwei 80mm Lüfter werkeln jeweils an der
Unter- und an der Vorderseite des Netzteils, um die
warme Luft aus dem Innern zu saugen. Die minimale Lautstärke
ist mit 29 dB(A) angegeben. Je nach Balastung werden
die Lüfter dann hoch oder runtergeregelt. Einer
der beiden Lüfter lässt sich außerdem
über das Bios kontrollieren und die Drehzahl über
einen Stecker auslesen.
Die gute Kühlung ist bei diesem Modell auch wirklich
nötig. Es liefert laut Hersteller echte 520 Watt
und passt somit nicht ganz in die Testreihe. Doch wir
haben es dennoch mit ins Roundup hinein genommen.
Hier die technischen Daten unseres Testexemplares:
- 520 Watt
- Zwei 80mm Lüfter (temperaturgeregelt)
- 24-/20-Pin Mainboard-Anschluss
- Extra VGA/HDD & PCI-Express Protector
- Support für ATX 12V 2.03 & EPS 12V
- zwei 12 Volt Schienen
- High Performance @ 12V: +12 Volt Leitung mit besonders
hoher Leistung
- Aktive PFC
Hier
noch eine Liste der einzelnen Leistungswerte:
| Leitungen: |
+3,3
Volt: |
+5
Volt: |
+12
Volt 1: |
+12
Volt 2: |
-5
Volt: |
-12
Volt: |
+5
Volt SB: |
| Maximum
Load: |
40
A |
45
A |
16
A
|
15
A |
1,0
A |
1,0
A |
2,0
A |
Die
eben genannten Daten hören sich schon mal nicht
schlecht an. Der Lieferumfang des Gerätes enthält
keine Besonderheiten, sondern entspricht den Mindesanforderungen.
Es lassen sich lediglich ein Netzkabel, ein 8 zu 4 Pin
Adapter und ein 24 Pin zu 20 Pin Adapter für das
Mainboardkabel finden. Ebenfalls mit enthalten ist eine
dünne Anleitung mit den wichtigsten Informationen
und und eine kleine Tüte mit vier Montageschrauben.
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Der
Lieferumfang. |
Das
Netzteil besitzt einen glänzenden hellen
Lack, in dem sich Gegenstände leicht spiegeln. |
Die
Front des Netzteils. |
Überzeugen kann die Ausstattung des Netzteils.
Es bietet satte acht 4 Pin Anschlüsse, was man
auch mindestens bei 520 Watt erwarten kann. Somit ist
das Netzteil gut für Workstations oder Server geeignet,
die über viele Festplatte verfügen.
Sehr zukunftsorientiert zeigt es sich durch die vier
SATA Stecker, die bis jetzt kein Netzteil im Test bieten
konnte. Zum Anschluss von Diskettenlaufwerke lassen
sich zwei Molex Stecker vorfinden.
Wie unsere anderen Kandidaten auch, ist das Silverstone
vollkommen PCI-E tauglich. Es bietet einen 24poligen
Mainboardstecker (oder per Adpater 20 Pol) sowie einen
6 Pin Stecker zur Stromversorgung von PCI-E Grafikkarten.
Auch User von Dualboards (EPS) kommen durch den 8 Pin
Stecker auf ihre Kosten. Verfügt man über
kein Dualboard, sondern über ein ganz normales
Motherboard, kommt der 8 Pin zu 4 Pin Adapter zum Einsatz.
Dieser stellt dann die Stromversorgung für aktuelle
CPUs zur Verfügung.
Silverstone stattet das ST52F mit allerhand von Sicherheitsfeatures
aus, so wie unsere anderen Modelle im Test auch. So
bietet es z.B. einen Überspannungsschutz und viele
weitere Features.
Für eine erhöhte Stabilität besitzt das
Gerät zwei von einander getrennte 12 Volt Schienen.
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Insgesamt
stehen sieben 4Pin Anschlüsse zur Verfügung. |
Hier
der 24 zu 20 Pin und der 8 zu 4 Pin Adapter. |
Der
untere Lüfter. |
Von
außen ist es im typischen Silverstone Outfit gehalten.
Die schwarz/ graue Lackierung haben fast alle Netzteile
des Herstellers. Sie sieht ähnlich wie die von
Be Quiet! aus, aber glänzt nicht so stark. Die
Verarbeitung kann sich durchaus sehen lassen. Hier gibt
es nichts zu bemängeln.
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Das
Netzteil von der Seite. |
An
der Rückseite sind kleine Luftlöcher
zu finden. |
Der
80mm Fan an der Front. |
Positiv
ist noch die recht lange Garantiezeit anzumerken. Silverstone
bietet neben den gesetzlichen zwei Jahren noch ein drittes
Jahr, ähnlich wie bei BeQuiet!.
Die
Netzteile in der Praxis
Wie auch schon bei unseren vorigen Tests, möchten
wir mit der Erläuterung unseres Testverfahrens
beginnen, bevor wir näher auf die gemessenen Leistungen
etc. eingehen.
Erklärung unseres Testverfahrens |
| In
diesen Teil möchten wir ganz kurz erläutern,
wie wir die Messwerte ermitteln und welche Tests
wir zudem noch durchführen.
Die Spannungswerte wurden einmal unter Leerlauf
und zum anderen unter Volllast entnommen. Zum
Auslesen der Spannungen nutzten wir ein digitales
Multimeter. So sind die gemessenen Werte noch
etwas genauer, als würde man sie über
den PC auslesen. Die Messkabel werden durch einen
Adapter direkt am Mainboardkabel angeschlossen.
Neben den normalen Messungen testeten wir das
Netzteil auch noch im Extremmodus. Dazu wurden
zwei zusätzliche Festplatten und eine spezielle
60 Watt Glühbirne mit angeschlossen, wodurch
die Belastung des Netzteils nochmals erhöht
wurde.
Hinweis: In Zukunft
werden wir über eine richtige Teststation
für Netzteile verfügen, wo wir die Netzteile
und die einzelnen Leitungen (3,3-, 5- und 12 Volt)
extrem belasten können. Die Belastung (Watt-Zahl)
kann dann manuell gesteigert oder herabgesetzt
werden. Die Station befindet sich im Moment noch
in der Erprobungsphase.
Um
den Stromverbrauch zu ermitteln, haben wir ein
spezielles Messgerät der Firma Brennenstuhl
zwischen Steckdose und Netzteil geschlossen. Dieses
Gerät verrät uns dann den aktuellen
Stromverbrauch in Watt, Ampere oder auch in VA.
Da sich aber die meisten unter Watt mehr vorstellen
können, listen wir die Testergebnisse in
W (Watt) auf.
Gemessen wurde einmal im normalen Leerlauf, dann
unter extremer Volllast und anschließend
der Stromverbrauch im Standbymodus.
Die
Tests wurden mit einem aktuellen Athlon 64 System
durchgeführt. Hier die genaue Konfiguration:
| CPU |
AMD
Athlon 64 3400+ (2,4 GHz) |
| Mainboard |
MSI
K8N Neo Platinum (nforce 3) |
| Grafikkarte |
Leadtek
Winfast Geforce FX 5950 Ultra |
| CPU-Kühler |
Thermalright
XP 90 mit Noiseblocker Lüfter |
| Arbeitsspeicher |
2x
512MB Corsair CL2,5 Speicher |
| Festplatte/n |
Seagate
160 GB (7400 U/min, UDMA 100) / IBM
40 GB (7200 U/min)* / Quantum 10 GB (5400
U/min)* |
| CD-Laufwerke/
Brenner etc. |
LG
8x DVD Brenner, LiteOn 52x CD-Brenner |
| Sonstiges: |
Netzwerkkarte,
DVB-T Karte, Hauppauge TV-Karte analog |
| |
*
zusätzliche Festplatten für Extremtest |
Wichtig:
Die Messwerte können von System zu System
unterschiedlich sein, ebenso wie die ermittelte
Lautstärke |