Autor:
Mirko Hindemith Testdatum: 03.11..2005
Fotos: René
Reichelt
Gaminggehäuse mit edlem Design
Test: NZXT Lexa Classic Series
Der taiwanesische Gehäusehersteller
NZXT erregt immer wieder das Aufsehen der Modding-Community
mit seinen ausgefallenen und Gamer-freundlichen Gehäusedesigns.
Nach dem Geniestreich des Guardian Towers stockt NZXT
sein Sortiment nun mit einem neuen Gehäuse, der
Lexa Classic Serie, auf. Ob das futuristische Design
im Test zum Guardian Tower auffschliessen kann, werden
wir auf den nächsten Seiten erfahren.
Design & Lieferumfang
Die Verpackung der Lexa Classic Serie kommt mit
einem schick gestalteten Karton, mit praktischem Tragegriff,
daher. Allein das Betrachten des Kartons macht Lust
auf mehr, und man verspürt das dringende Bedürfnis
zum Auspacken dieser schicken 'Kleinigkeit'. Mit
ca. 6kg ist dieses Alucase ein Leichtgewicht seiner
Klasse und auch im handumdrehen aus seiner Verpackung
befreit. Das Gehäuse bietet sich uns in einem schicken
schwarz/silbernen Design und die Front sticht einem
sofort ins Auge. Die im Stil von gebürstetem
Aluminium designte Front ist weit nach vorn herausgewölbt
und auch gleichzeitig die Tür zu den CD- und Floppylaufwerken.
Im oberen Teil befindet sich der Powerbutton sowie eine
LCD Anzeige zum Anzeigen der Systemdaten. Der restliche
Teil des Body's ist schwarz und verfügt über
ein grosses Sichtfenster.
Das
Lexa Gehäuse in seiner ganzen Pracht.
Mit
im Lieferumfang zu finden ist ein Tragesystem
für das Gehäuse - interessant sicherlich
für Gamer.
Das
restliche Zubehör im Karton.
NZXT hat auch beim Lieferumfang des
Gehäuses nicht gespart und legt satte drei 120mm
und ein 80mm Lüfter zum Gehäuse bei. Zur Montage
der Laufwerke sind praktischerweise 4 Paar Laufwerkclips
für 5 1/4", 5 Paar Clips für 3,5"
und 2 Clips für den Einbau der Floppylaufwerke
beigelegt. An die obligatorische Tüte mit Montageschrauben
wurde natürlich auch gedacht. Für Freunde
von LAN-Party's ist ein ganz besonderes Extra, in Form
eines Tragegurtes zum Transport des Gehäuses, beigelegt.
Dieser großzügige Lieferumfang wird, falls
es dann doch mal Probleme bei der Montage geben sollte,
durch ein 16seitiges englisches Handbuch abgerundet.
NZXT
fertigte das Gehäuse komplett aus Aluminium.
Als
kleines Extra bietet das Lexa ein Seitenfenster.
Die
Rückseite des Gehäuses.
Hier
noch einige technische Daten zum Gehäuse:
Anzahl
5¼"-Schächte:
4x extern
Anzahl 3½"-Schächte:
5x intern
Lüfter (inklusive):
3x120mm 1x80mm
Anschlüsse:
2x USB 2.0, 1x Firewire, +x
Audio
Unterstützte
Platinen:
ATX, Micro-ATX und Baby AT
Ausstattung
Das leichte Aluminium-Chassis ermöglicht viele
Kühlungsmöglichkeiten mit den bereits vorinstallierten
Gehäuselüftern. Am Backpanel und in der Seitenwand
befindet sich jeweils ein blau beleuchteter 120mm Lüfter,
der für den Abzug der warmen Luft verantwortlich
ist. Was diese beiden Lüfter nicht schaffen sollten,
erledigt der 80mm Lüfter auf der Oberseite des
Gehäuses, der die nach oben steigende Wärme
schnellstmöglich aus dem Gehäuse herausbefördern
soll. Der "Blow-In" Lüfter in der Front
des Gehäuses muss leider auf eine Beleuchtung verzichten,
was auch nichts zur Sache tut, da dieser für den
Anwender nicht sichtbar ist und für ein wohliges
Arbeitsklima der Festplatten sorgt. Die Lüfter
machen allesamt einen leisen Eindruck und sind sehr
laufruhig.
Der
Innenraum ist sehr geräumig und ordentlich
verarbeitet.
Der
80mm Lüfter im Deckel.
An
der Rückseite sitzt ein beleuchteter 120mm
Lüfter.