Autor:
Sebastian
Heinrich
Fotos: Sebastian
Heinrich
Testdatum: 05.11.2005
Revivial
Test: Plugg Laserpod
Blickt man in der Zeit etwas zurück,
in die 60er und 70er und betrachtet dort die Wohnungen
einiger Leute, fällt einem ein bestimmtes Kultobjekt
ins Auge, das zu dieser Zeit zum Einrichtungsgegenstand
wurde. Die Rede ist von der Lavalampe.
Heute, über 30Jahre später versucht ein neues
Licht-Designer-Objekt diesen Kultstatus zu erringen.
Während die Lavalampe noch auf den chemischen Eigenschaften
verschiedener Stoffe in Zusammenspiel mit Wärmeentwicklung
und Wärmeausdehnung basierte, erzeugt der Plugg
Laserpod – um den sich dieser Artikel drehen wird
– seine Effekte durch die Brechung von verschiedenen
Lichtwellen.
Für
die schnelle Bereitstellung des Laserpods möchten
wir uns beim Online-Shop
PC-IceBox.de
bedanken!

Lieferumfang
Der Laserpod wird in einer schön designten Box,
durch Styropor und Plastikhüllen vor Schlägen
und Kratzern geschützt, ausgeliefert. In der Box
findet man neben dem Aluminium-Zylinder noch zwei verschieden
große Diffusor-Kuppeln sowie eine Glas-Reflektor-Linse.
Um den Laserpod mit Strom zu speisen wurde ein Netzstecker
beigelegt. Außerdem findet man noch das sogenannte
„Book of Light“ sowie eine Sicherheitsanleitung
in der Verpackung.
| |
| Der
gesamte Lieferumfang des Laserpod. |
Aufbau
und Funktionsprinzip
Die Zusammensetzung des Laserpod ist sehr simpel. Drei
rote Laser sowie drei LEDs (blau und violett) erzeugen
die Lichtwellen, die dann von einem Glaskristall gebrochen
und in verschiedene Richtung gestreut werden. Um eine
möglichst hohe Lichtausbeute zu haben wurden die
Lichtquellen und der kugelförmige Kristall in einen
Reflektor, wie er auch bei Halogenspots zu finden ist
eingebaut.
| |
|
|
|
Der
Laserpod. |
Die
Rückseite. |
Der
Taster zum An-/Auschalten. |
Der Glaskristall wird durch einen Motor, mit dem er
über eine kurze Achse verbunden ist, zum rotieren
gebracht. Dadurch beginnen die Lichter an der Decke
oder in den Diffusor-Kuppeln zu „laufen“.
Den Motor kann man im Betrieb durch ein leichtes Surren,
das aber nicht sehr auffällt oder gar stört,
wahrnehmen. Begibt man sich in einen Meter Entfernung
vom Laserpod ist das Geräusch jedoch nicht mehr
zu hören.
Die blauen sowie violetten LEDs wurde gewählt,
um dem roten Laser ein sanftes und beruhigendes Hintergrundlicht
zu erzeugen.
Die Rückseite des Laserpods wurde mit Ein-/Ausschalter
sowie einem Stromanschluss versehen. Der Ein-/Ausschalter
dient gleichzeitig zum Umschalten zwischen zwei Beleuchtungsarten.
Bei einmaliger Betätigung leuchten alle LEDs sowie
die drei Laser, bei nochmaligem Betätigen erlischen
die LEDs und nur noch die Laser bewegen sich auf dem
Untergrund.
| |
|
|
|
Der
Kristall und der Reflektor brechen das Licht. |
Zwei
Diffusoren und eine Reflektorlinse erzeugen nette
Effekte. |
Die
Reflektorlinse wird auf den Laserpod gelegt. |
Aber der Laserpod stellt nicht nur zwei Beleuchtungsarten
zur Verfügung. Durch Kombination des mitgelieferten
Zubehörs, das auf den Aluminiumzylinder aufgesetzt
werden kann, lassen sich insgesamt zwölf verschiedene
Effekte erzeugen.
Durch zwei Diffusor-Kuppeln kann der Laserpod als Tisch-Lampe
umfunktioniert werden. Hier besteht die Möglichkeit
entweder die kleine oder die große Kuppel zu verwenden,
je nachdem, wie es besser in die Umgebung passt oder
was einem besser gefällt.
Wer den Laserpod nicht übers Stromnetz versorgen
möchte, der kann drei Batterien des Typs AA in
das Batteriefach einsetzen, das sich auf der Unterseite
des Laserpods befindet. Um dem Laserpod rutschfesten
Stand auf glatten Untergründen zu geben wurden
auf der Unterseite drei kleine Gummifüßchen
festgeklebt.
| |
|
|
| Die
Diffusoren können darüber gesteckt werden. |
Das
Batteriefach des Laserpod. |
Drei
Gummifüße für sicheren Stand auf
glatten Oberflächen. |
Design
Nicht nur bei Dunkelheit und im Betrieb ist der Laserpod
ein attraktiver Einrichtungsgegenstand. Die Außenhülle
des zylindrischen Laserpods ist durch das gebürstete
und polierte Aluminium, das mit einer Prägung („Laserpod“)
versehen ist, sehr modern gestaltet. Auch wenn die Diffusoren
etwas eigenwillige Farben haben, sollte sich der Laserpod
gut in jeden Raum einfügen lassen.
| |
|
|
|
Der
Laserpod. |
Die
Rückseite. |
Auch
als Tischlampe macht sich der Laserpod gut. |