Im
Lieferzustand des Liquid Icer 2 ist der X-Freezer separat
in einer Blisterverpackung verpackt. Um die Unterseite
vor Kratzern zu schützen wurde auf ihr eine Schutzfolie
aufgeklebt, welche vor der Verwendung des Kühlers
abgezogen werden muss. Neben dem Kühler befinden
sich in der Verpackung noch eine zusätzliche Montageanleitung,
speziell für den X-Freezer, zwei Schraubanschlüsse
mit 1/8“ Gewinde und die Anpressfedern samt Schrauben,
Muttern und Unterlegscheiben.
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Die
Gewinde sind sauber ins Acryl geschnitten. |
Der
Kühler aus einer anderen Perspektive. |
Zum
Säubern kann der Kühler zerlegt werden. |
Beim X-Freezer 2 wurde die Technik eines Düsenkühlers
mit Feinstruktur verwendet um die Wärme vom Prozessor
abzuführen. Schon in unseren letzten Testberichten
zu Kühlern verschiedener Hersteller, welche ebenfalls
diese Technik einsetzen, sind wir auf das Prinzip der
Düsenkühlung näher eingegangen und wie
auch an Testwerten deutlich wird, ist diese Kühltechnik
die momentan effizienteste. Um das Wasser zu beschleunigen
und in einzelne Strahlen zu gliedern, wurde auf der
Feinstruktur ein Düsenplättchen aus Edelstahl
angebracht. Zur Reinigung des Kühlers kann dieses
ganz einfach abgenommen werden. Durch insgesamt 25 feine
Düsen wird das Kühlmedium auf die Feinstruktur
gepresst.
Der x-förmige Boden des X-Freezer - welcher dem
Kühler seinen Namen verleiht - wurde aus Kupfer
gefräst. Die dünnste Stelle des Bodens beträgt
3mm, wodurch das Kupfer nicht viel Wärme aufnehmen
kann, und diese somit direkt an das Kühlmedium
abgeben muss. Die 100 Kupferpins, welche zur Oberflächenvergrößerung
dienen, sind von einem Kanal umgeben, über den
das Kühlmedium zum Auslass fließen kann.
Um nicht nur einen technisch, sondern auch einen optisch
modernen Kühler zu erhalten, wurde der Deckel des
Kühlers aus hellblauem Acryl gefertigt. Neben dem
optischen Aspekt dient der Deckel durch die eingearbeiteten
Montagebohrungen auch als Halterung. Zusätzlich
befinden sich im Deckel zwei 1/8“ Gewinde, in
die die beiden mitgelieferten Anschlüsse eingeschraubt
werden können.
Während das beim X-Freezer der ersten Generation
noch nicht der Fall war, sucht man Grate oder andere
Unsauberheiten beim Nachfolger vergebens, ein weiterer
Grund, den X-Freezer zu empfehlen.
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Hier
der Kupferboden im Detail. |
Gut
zu erkennen: 25 feine Düsen. |
Die
Unterseite ist gut poliert. |
Ausgleichsbehälter
Einen Produkttitel kennen wir leider nicht, aber auf
den ersten Blick erinnerte uns der Ausgleichsbehälter,
der dem Liquid Icer 2 beigelegt war, an den massiven
Kühlkoloss der Firma ZALMAN namens Reserator. Während
beim Reserator der Aluminiumausgleichsbehälter
gleichzeitig als Wärmetauscher dient, sollte der
blaue Winzling des Liquid Icer wohl kaum thermische
Eigenschaften aufweisen. Er ist ebenfalls aus blau eloxiertem
Aluminium gefertigt, bietet aber eine vergleichbar geringe
Oberfläche, wodurch eine passive Kühlung unmöglich
wird.
Dies ist allerdings auch nicht weiter nötig, denn
der Ausgleichsbehälter soll in erster Linie ein
einfaches und schnelles Befüllen und Entlüften
des Kreislaufs ermöglichen. Auf der Oberseite des
Ausgleichsbehälters findet sich eine, mit einem
klaren Schraubverschluss versehene, großzügige
Öffnung. Der klare Schraubverschluss ist mit einem
Dichtungsring versehen, so dass der Ausgleichsbehälter
in jeder Lage dicht bleibt.
Dem Ausgleichsbehälter wurden zusätzlich zwei
Halterungen beigelegt, welche mit Hilfe von vier Thumbscrews
mit ihm verschraubt werden können. Durch die beiden
Aluminiumhalterungen kann der Ausgleichsbehälter
sowohl stehend als auch liegend mit dem Gehäuse
verbunden werden. Hierfür sind allerdings vier
passende Löcher im Gehäuse nötig, welche
notfalls gebohrt werden müssen.
Die Verarbeitung des Ausgleichsbehälters war sehr
sauber. Nicht nur der Grundkörper, auch die Lamellen
waren sauber eloxiert und alle Fräsungen wurden
sauber entgratet.
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Der
kleine Aluminiumbehälter ist mit Lamellen
versehen. |
Dank
zwei Halterungen kann der Behälter einfach
montiert werden. |
Mit
vier Thumbscrews werden diese am AGB fixiert. |
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Die
Halterung von unten. |
Die
feinen Lamellen sind sauber eloxiert. |
Ein
klarer Schraubverschluss lässt Einblicke
und Befüllen zu. |
Pumpe
– Eheim 1046 230V
Als Pumpe setzt Revoltec eine Eheim 1046 ein. Für
eine Wasserkühlung mit den Komponenten, wie man
sie beim Liquid Icer 2 findet, ist die Leistung der
Pumpe ausreichend. Mit einer Fördermenge von 300
Litern pro Stunde und einer vergleichbar geringen Leistungsaufnahme
von 5W wird die Eheim 1046 heute von vielen Wasserkühlungsbesitzern
genutzt, da sie sowohl qualitativ sehr hochwertig als
auch günstig im Preis ist.
Der Nachteil der Eheim 1046 ist allerdings, dass sie
noch mit 230V betrieben werden muss. Außerdem
wurde die Eheim 1046, welche eigentlich eine Teichpumpe
ist, mit einem Schuko Stecker versehen, welcher den
Anschluss der Pumpe zusätzlich erschwert, da er
nicht durch Slotblenden oder ähnliche Öffnungen
aus dem Gehäuse geführt werden kann.
Zur Montage besitzt die Eheim 1046 extra einen Standfuß
mit vier Langlöchern, durch die die Pumpe beispielsweise
mit dem Gehäuse verschraubt werden kann. Für
die Montage gibt es zusätzlich in zahlreichen Online-Shops
eine schwingungsdämpfende Pumpenentkopplung. Diese
fehlt beim Liquid Icer 2 leider.
Eine 12V Pumpe wäre für das Liquid Icer wesentlich
komfortabler gewesen, würde allerdings den Preis
noch einmal um einiges anheben.
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Eine
alte Bekannte: Die Eheim 1046. |
Vollständig
zerlegt. |
Dieses
kleine Pumpenrad fördert 300 l/h. |
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Die
mit Anschlüssen versehene Eheim 1046. |