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> Artikel > Hardware > PC-Komponenten > Grafikkarten Seite 1/5

Autor: Max Ernst
Testdatum: 22.01.2005

Test: Sapphire X800 Pro TV-out 256 MB DDR3

Sapphire ist einer der bekanntesten und beliebtesten Grafikkartenhersteller auf dem Markt. Er konnte schon in unzähligen Tests von sich Reden machen, wo sich die Grafikkarten immer die oberen Plätzen erkämpfen konnten. Sapphire ist zudem der größte Anbieter mit ATI-Chipsätzen. Trotz der sehr guten Qualität und der entsprechend guten Leistung sind die Produkte immer noch im direkten Vergleich recht preiswert, was Sapphire durch die Masse an hergestellten Grafikkarten schafft.
Wir durften nun eine recht aktuelle Sapphire X800 Pro mit TV-Out und 256 MB DDR3 RAM testen, welche im Vergleich zur X800 XT nur 12 statt 16 Pixelpipelines und einen geringeren Takt (475/450) hat.
Wie das gute Stück abschneidet, könnt ihr in unserem aktuellen Testbericht lesen.

Ein besonderer Dank geht diesmal an Sapphire Deutschland, die mit der Bereitstellung der Karte uns diesen Test ermöglicht haben. Vielen Dank!

Ausstattung & Technik
Zunächst wollen wir etwas näher auf die technischen Features der X800 Pro eingehen.
Im Großen und Ganzen bietet der R420 Chip kaum technische Neuerungen, weil er eine Weiterentwicklung des R360 (Radeon 9800XT) ist, der selbst auch eine Weiterentwicklung des R300 (Radeon 9700 Pro) Chips darstellt.

Die Karte kommt in einem schicken blau daher.
Die Rückseite der Karte.
Die Karte verfügt, neben den analogen VGA Anschluss, auch einen DVI-Anschluss für TFTs.

Der verbaute R420 Chip ist (wie nach den Vorgaben von Ati) mit satten 475 MHz getaktet.
Der Speicher wurde einer sehr elementaren Neuerung unterzogen. So wird nun der Speicher in Form von GDDR3-Chips verbaut. Das heißt, dass höhere Taktraten bei niedrigeren Spannungen erreicht werden können (1,8 statt 2,5 Volt). Dies bedeutet wiederum, dass mit GDDR3 Taktraten von 500 bis 800 MHz leicht erreicht werden können. So auch im Falle der Sapphire X800 Pro, welche mit 2,0 ns Samsung Chips bestückt wurde und eine Speicheranbindung von 256Bit besitzt.
Insgesamt acht Einzelchips formen den Gesamtspeicher von 256 MB, welcher (theoretisch) Taktraten von bis zu 500 MHz problemlos zulässt. Die Taktung einer Standard Radeon X800 Pro beträgt lediglich 450 MHz, was wohl noch ein wenig Luft für leichtes Übertakten bietet.
Die Kühlung, ein ebenfalls sehr wichtiger Teil für elektronische Schaltungen, wurde ebenfalls ein wenig verändert. Auf den Grafikkarten der Radeon 9800 XT-Serie kühlten noch die GPU-Kühler (auf der Oberseite) und Passivkühler (auf der Unterseite) die DDR-Module. Diese aufwändige Kühlung wird bei der X800-Serie, dank des GDDR3-Speichers - aufgrund des niedrigen Strombedarfs und der daraus resultierenden reduzierten Abwärme - nicht mehr benötigt.
Trotz der niedrigeren Abwärme der Speicher benötigt der Grafikprozessor eine ausreichende Kühlung. Sapphire nutzt hier einen schicken Kupferkühler. Durch die flache Bauweise des Kühlers wird kein nötiger PCI-Steckplatz verschenkt.
Der kleine Lüfter dreht angenehm leise, auch im 3D Modus. Somit spart man sich das Umbauen des Kühlers und schont die Geldbörse.

Der verbaute Lüfter ist im Gegensatz zu manch anderen recht leise.
Der komplette Kühler ist aus Kupfer gefertig und...
nimmt dank seiner niedrigen Bauhöhe keinen PCI Stekcplatz in Anspruch.

Hier noch einmal die Technischen Daten im überblick:
- ATi R420 GPU (X800 Pro)
- 475 MHz Chiptakt
- 256 MB GDDR3 Speicher
- 2,0 ns Samsung-Module
- 450 MHz Speichertakt (900 MHz DDR)
- 28,8 GB/sec Bandbreite
- DVI Anschluss
- 15-Pin VGA Ausgang
- AGP 8x (3.0)
- 2048x1536 bei 32 Bit
- DirectX 9.0 Support

 

 

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