Installation & Treiber
Die Installation erwies sich, wie erwartet,
als sehr einfach. Erfreulicherweise versperrt
die Karte keinen PCI-Slot. Nun noch schnell
das erforderliche Stromkabel mit der Karte
verbunden und es konnte losgehen…
Zum
Testen der Karte wurde der brandneue Ati
Catalyst 4.12 installiert, welcher für
den 3D Mark 2005 optimiert ist.
Das integrierte Control Panel bietet einige
Einstellungsmöglichkeiten. So lässt
sich auch hier der SmartShader (Anti-Aliasing,
Anisotropic Filtering etc.) perfekt konfigurieren
oder die Ausgabe auf mehrere Bildschirme
steuern. Die Funktion Overdrive, welche
noch von Radeon 9600 XT und 9800 XT bekannt
war, gibt es auf X800 Plattformen nicht,
da dieses Feature nicht unterstützt
wird. Dies wird auch mit dem mangelnden
Erfolg von Overdrive bei R360 und RV360
zusammenhängen.
Doch an dieser Stelle tritt wieder Sapphire
ins Rampenlicht: So kann man mit dem beiliegenden
Tweak-Utility Redline die Karte nach eigenen
Wünschen übertakten.
Grafisch macht die neue Catalyst-Oberfläche
auch einiges her. Dadurch leidet die Übersicht
jedoch ein wenig.
Seit der neuen Catalyst Version, muss auch
das aktuelle Windows .NET Framework installiert
werden. Den Download dazu findet ihr auf
der Microsoftseite!
Praxis und Test
Natürlich ermittelten wir auch die
Leistung der Karte und haben sie durch verschiedene
Benchmarks und Spiele geschickt.
Zunächst unser Testsystem, mit dem
wir die Tests durchgeführt haben:
| CPU |
AMD
Athlon 64 3200+ (2,2 GHz Winchester) |
| Mainboard |
Asus
A8V Deluxe |
| Grafikkarte |
Leadtek
Winfast Geforce FX 5950 Ultra |
| CPU-Kühler |
Artic
Silencer 64TC |
| Arbeitsspeicher |
2
x 512 MB Kingston HyperX CL2 |
| Festplatte/n |
Samsung
160 GB (7200 U/min, UDMA 133) |
| CD-Laufwerke/
Brenner etc. |
NEC
3500a DVD Brenner |
| Sonstiges: |
Creative
Audigy2 ZS |
| OS: |
Microsoft
Windows XP Professionell (SP2) |
| DirectX: |
9.0c |
| Grafikkartentreiber: |
ATI
Catalyst 4.12 |
Als Benchmark-Programme verwendeten wir
die aktuellen Versionen folgender Programme:
3D Mark 2003, 3D Mark 2005, GL Excess v1.2
und Codecreatures.
Zusätzlich
testeten wir die Performance mit den PC
Spielen Comanche 4, QuakeIII (demo001),
UT2003 und Doom III.
Alle
Tests wurden mit deaktiviertem V-Sync und
in 1024 x 768 32Bit sowie 1280 x 1024 32Bit
durchgeführt. Als Zusatz wurde die
Leistung mit aktiviertem AntiAliasing (4fach)
und Anisotropische Filterung (8fach) durchgeführt.
Nun
nach dem langen Geschwafel, die Testergebnisse:
3D
Mark 2003
Der Nachfolger vom 3DMark 2001. Diese Version
ist ein DirectX9.0a Benchmark und ist aktuellen
Spielen in Sachen Grafik immer noch weit
voraus. Neben der reinen Grafikleistung,
die durch verschiedene Game Tests und spezielle
synthetische Tests ermittelt wird, testet
3DMark 2003 auch noch CPU Leistung und Sound.
| Auflösung |
Ergebnisse
aus 3D Mark 2003 (in Punkten) |
1280x1024
4xAA + 8xAF |
4945 |
1024x768
4xAA + 8xAF |
6548 |
1280x1024 |
7751 |
1024x768 |
10024 |
|
| |
3D Mark 2005
3D Mark 2005 ist die neuste Errungenschaft
von Futuremark und reizt derzeit jede Grafikkarte
und jedes System völlig aus. Wie auch
beim 3D Mark 2003 wird die Leistung der
Grafikkarte und der CPU in verschiedenen
Tests ermittelt.
| Auflösung |
Ergebnisse
aus 3D Mark 2005 (in Punkten) |
1280x1024
4xAA + 8xAF |
2750 |
1024x768
4xAA + 8xAF |
3520 |
1280x1024 |
3550 |
1024x768 |
4518 |
|
| |