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Verarbeitung
& Design
Die Verarbeitung der beiden Kühlkörper war
sehr sauber. Auf der Unterseite des Kupferkühlers
war jedoch keine Schutzfolie aufgebracht. Daher waren
einige kleine Kratzer in der Oberfläche. Die Fräsarbeiten
am Acryl und an der Bodenplatte waren ohne Makel. Alle
Grate wurden entfernt und die Flächen wurden plan
geschliffen und poliert. Alle im Acryldeckel befindlichen
Bohrungen wurden angesenkt, wodurch die Schraubenköpfe
auf das Niveau der Acrylplatte gebracht werden und ein
sauberes Bild entsteht. Vom Design her ist der Kühler
eher schlicht gehalten. Der einzige optische Effekt
ist, dass der Acryldeckel bei Bestrahlung mit UV-Licht
(Schwarzlicht) beginnt blau zu fluoreszieren. Zusätzlich
können in den Deckel zwei 5mm LED`s eingesteckt
werden, die entsprechenden Bohrungen befinden sich seitlich
vom Einlass. Der optische Effekt dabei ist natürlich
besonders schick.
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Einziges
Manko in der Verarbeitung: wenige Kratzer auf
der Unterseite. |
Scarex_kratzer1.jpg
einziges Manko in der Verarbeitung: wenige Kratzer auf
der Unterseite
Montage
Die Montage der Kühlkörper ist, auch ohne
Gebrauchsanweisung, sehr leicht. Wenn das Mainboard,
auf dem der Kühler montiert werden soll, ein Retention
Modul besitzt muss dieses zuerst entfernt werden. Anschließend
müssen die Schrauben von hinten durch die Befestigungslöcher
des Mainboards gesteckt und anschließend mit einer
Mutter fixiert werden. Wenn der Prozessor eingesetzt
und mit Wärmeleitpaste versehen wurde, kann der
Kühler aufgesetzt und mit den Anpressfedern versehen
werden. Anschließend wird das Ganze mit den beiliegenden
Rändelmuttern angezogen. Hier sollte man so lange
Schrauben, bis die Federn fast vollständig gespannt
sind um einen optimalen Anpressdruck zu erreichen. Nach
dem Anschließen der Schläuche kann das System
mit destilliertem Wasser (Korrosions- u. Algenschutz
nicht vergessen!) befüllt und in Betrieb genommen
werden.
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Erster
Schritt: Montieren der Schrauben. |
Zweiter
Schritt: Aufsetzen des Prozessors und Kühlers. |
Dritter
Schritt: Fixieren mit Schrauben. |
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Das
Ergebnis in einem LianLi V1000. |
Praxis
Das
Testsystem, auf dem die beiden ScaRex-Kühler ihre
Leistung zeigen sollten, bestand aus folgenden Komponenten,
diese werden in den zukünftigen Wasserkühler-Artikeln
in selber Form bestehend bleiben. Diese nahezu konstanten
Bedingungen erlauben uns, die künftig getesteten
Kühler besser zu vergleichen. In späteren
Wasserkühler-Artikeln können daher die folgenden
Ergebnisse zum Vergleich herangezogen werden.:
| CPU |
AMD
Athlon 64 3200+ Winchester @ 2010 MHz |
| Mainboard |
Gigabyte
GA-K8NXP SLI Nforce4 |
| Grafikkarte |
Gigabyte
GV-NX66T128D - Geforce 6600GT PCI-e |
| CPU-Kühler |
ScaRex-7F
/ ScaRex-7FAL |
| Arbeitsspeicher |
2x512
MB Kingston HyperX CL2 2-2-5 DDR 400 MHz |
| Festplatte/n |
Samsung
SP1614C |
| Laufwerke |
BTC
DVDRW1008 DVD+-Brenner |
| Gehäuselüfter |
120
mm Lüfter (7 Volt) an der Rückseite
|
| Sonstiges |
LianLi
V1000 Gehäuse (im Test offen!), Raumtemperatur:
ca. 25,4 °C |
Der
Wasserkreislauf, in dem sich die beiden Kühler
zum Testen befanden sah wie folgt aus:
| Pumpe |
Aqua-Computer
Aquastream 12V |
| Radiator |
IceRex
D80 (passiv), Silentio Midi MP (1x 80mm Lüfter),
MoRa GA (passiv) |
| Ausgleichsbehälter |
Aqua-Computer
Aquatube |
| CPU-Kühler |
ScaRex-7F
/ ScaRex-7FAL |
| Kühlmedium |
Destilliertes
Wasser |
| Wasserzusatz |
Anti-Corro
Fluid |
| Radiatorlüfter |
ichbinleise
80/2000 - 12V |
| Sonstiges |
Silentstar
Dual HDD-Kühler |
Zum
Testverfahren
Bei unserem Testverfahren wird das System nach dem Starten
eine volle Stunde im Leerlauf betrieben. Hier wird nach
30 und 60 Minuten jeweils die Temperaturen von Luft,
Wasser und Prozessor genommen. Aus diesen drei Werten
werden die jeweiligen Differenzwerte, die über
die Qualität der einzelnen Produkte Auskunft geben
ermittelt. Der in diesem Test relevante Differenzwert
wird errechnet, indem man von der Temperatur des Prozessors
die Temperatur des Wassers abzieht. Dieser Differenzwert
gibt an, wie gut der Kühler die Wärme vom
Prozessor abführen kann. Je niedriger der Wert,
desto besser ist die Leistung. Nach einer Abkühlphase
von ca. 15-20min – bei ausgeschaltetem PC –
wird mit Hilfe des Tools prime95 in der Version 23.8
eine Volllast von 100% erzeugt. Auch in dieser Testphase
werden wieder nach jeweils 30 und 60 Minuten die entsprechenden
Temperaturen entnommen und Differenzwerte gebildet.
Die Temperatur des Prozessors wurde mit Hilfe des, vom
Mainboardhersteller GigaByte mitgelieferte, Hardwaremonitors
EasyTune5 gemessen. Die Temperaturen von Wasser und
Luft wurden mit Messsensoren und einem T3 von LianLi
ausgelesen.
Hier
nun die Messergebnisse:
|
|
Modus |
Prozessortemperatur |
Wassertemperatur |
Differenzwert
Wasser-Prozessor |
Leerlauf
30min |
28°C |
27,0°C |
1,0°C |
Leerlauf
60min |
29°C |
27,5°C |
1,5°C |
Volllast
30min |
34°C |
27,6°C |
6,4°C |
Volllast
60min |
36°C |
29,8°C |
6,2°C |
Leerlauf
30min |
29°C |
27,6°C |
1,4°C |
Leerlauf
60min |
31°C |
28,4°C |
2,6°C |
Volllast
30min |
39°C |
30,8°C |
8,2°C |
Volllast
60min |
40°C |
31,4°C |
8,6°C |
|
ScaRex-7F (Kupfer)
ScaRex-7FAL (Aluminium) |
Erfreulich: Der ScaRex-7F hat unser neues Testsystem
gebührend eingeweiht. Auch wenn wir noch keine
Vergleichswerte von anderen Kühlern haben wird
deutlich, dass die Kühlleistung der Kupfervariante
heutigen Systemen mehr als gerecht werden dürfte.
In welcher Dimension sich die Temperaturwerte bewegen
ist selbstverständlich von den Radiatoren abhängig,
allerdings sind die einzelnen Differenzwerte –
vor allem die im Leerlauf – sehr gut.
Offensichtlich: Der ScaRex-7FAL erzielt schlechtere
Differenzwerte wie die Kupfervariante. Schon im Leerlauf
hinkt der Aluminiumkühler seinem großen Bruder
etwas hinterher. Diesen Abstand kann er bei zunehmender
Belastung des Prozessors auch nicht mehr wettmachen.
Insgesamt sind die Temperaturen des ScaRex-7FAL dennoch
zufriedenstellend.
Fazit
Die beiden ScaRex-7F-Modelle haben bei unserem Testsystem
sehr gut abgeschnitten. Neben sehr guten Messwerten
können die Kühler allerdings noch eine saubere
Verarbeitung und eine gute Optik bieten. Für alle
momentanen Sockel erhältlich, können die ScaRex-Kühler
in jedem System integriert werden. Der Lieferumfang
ist , da neben allem, was zur Montage benötigt
wird auch noch Wärmeleitpaste enthalten ist, für
einen Kühler sehr umfangreich. Einziges Manko der
Kühler ist, dass die speziellen Anschlüsse
mit doppelter Dichtung benötigt werden. Sonst hatten
wir an beiden Kühlern nichts auszusetzen. Alles
in Allem empfehlen wir euch den ScaRex-7F, da man für
einen minimalen Aufpreis bekommt man eine bessere Leistung,
die auf lange Zeit gesehen von Vorteil sein kann.
Testergebnis ScaRex-7F |
| Kriterien |
Punkte |
| Lieferumfang: |
8,5/10 |
| Verarbeitung: |
8,0/10 |
| Kühlleistung: |
9,0/10 |
| Montage: |
8,0/10 |
| Preis:
|
8,5/10 |
Pro & Kontra |
| + Verarbeitung
|
- spezielle
Anschlüsse werden benötigt |
| +
UV-Acryl inkl. LED-Bohrung |
|
| +
gute Kühlleistung |
|
Infos |
Der
ScaRex-7F erhält für die gute Leistung,
der einwandfreien Verarbeitung und wegen des guten
Preises den TWINSBYTE.de Award!
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Testergebnis ScaRex-7FAL |
| Kriterien |
Punkte |
| Lieferumfang: |
8,5/10 |
| Verarbeitung: |
8,0/10 |
| Kühlleistung: |
8,0/10 |
| Montage: |
8,0/10 |
| Preis:
|
8,0/10 |
Pro & Kontra |
| + Verarbeitung
|
- spezielle
Anschlüsse werden benötigt |
| +
UV-Acryl inkl. LED-Bohrung |
|
| +
gute Kühlleistung |
|
Infos |
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Die
Produkte können direkt bei ScaroSystems bestellt
werden!
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