Autor:
Marcel
Reichelt
Testdatum: 02.02.2005
PC
goes to livingroom
Test: Silverstone LC11 HTPC
Computergehäuse
Der
PC hält Einzug in die deutschen Wohnzimmer und
auf diesen Trend reagieren u.a. auch die meisten Hersteller
von PC Gehäusen. Es werden immer schickere Designs
für Gehäuse entwickelt und diese immer mehr
an das Wohnzimmer "angepasst".
Dieses mal haben wir ein neues HTPC Gehäuse der
Firma Silverstone im Test. Vor etwas längerer
Zeit hatten wir schon mal ein solches Gehäuse
dieser Firma im Test und es konnte sehr überzeugen.
Das LC11 ist noch gar nicht lange auf den Markt und
soll neben einem guten Design auch durch eine gute
Kühllösung überzeugen. Ob es Silverstone
auch dieses mal geschafft hat, ein gutes Produkt auf
den Markt zu bringen, wird sich in unserem kleinen
Test zeigen.
Ein
Dankeschön geht an
Silverstone
Deutschland, die uns das Gehäuse für einen
Test zur Verfügung gestellt haben. Vielen herzlichen
Dank!

Lieferumfang
& Ausstattung
Der Hersteller Silverstone bietet das LC11 Gehäuse
in zwei verschiedenen Farben an. Zum einen im schicken
silber und zum anderen in einem dunklen Alu-Holz-Look.
Hierbei wurde das Gehäuse schwarz lackiert und
die Front zusätzlich im Holzlook lackiert, was
einen sehr edlen Eindruck vermittelt.
Doch möchten wir uns im Testbericht lediglich
auf die silberfarbige Variante konzentrieren. Diese
wird in einem großen und gut gepolsterten Karton
ausgeliefert. Zum Standardlieferumfang zählen
neben dem eigentlichen Gehäuse, diverse Schrauben,
ein bereits montiertes Netzteil und zwei Lüfter.
Des Weiteren legt Silverstone zwei so genannte Riser
Cards dem Gehäuse bei, was sehr lobenswert ist.
Mit diesen Karten lassen sich AGP- oder PCI-Slot in
eine waagerechte Position bringen. So kann man trotz
der sehr geringen Bauhöhe ein normales Mainboard
verbauen und einige wenige Steckkarten unterbringen.
Die beiliegenden Karten sind jeweils für zwei
PCI und einen AGP Slot.
Für die CD Laufwerkmontage wurde außerdem
ein Inbusschlüssel beigelegt.
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Das
schicke Gehäuse ausgepackt. |
Hier
ein Bild, wo auch das schwarze Case zu sehen
ist. Wir haben jedoch nur das silberne getestet! |
Der
Lieferumfang beinhaltet alles, was für
den Zusammenbau benötigt wird. |
Kommen
wir nun vom Lieferumfang zur Ausstattung: Das LC11
Gehäuse ist gerade einmal 10 cm hoch, 43 cm breit
und 42 cm tief. Trotz dieser sehr geringen Höhe,
bietet es Platz für drei Erweiterungskarten -
davon eine AGP- und zwei PCI-Karten. Bewerkstelligt
wird das durch die bereits erwähnten Riser Cards,
die wir unter dem Punkt „Praxis & Hardwareeinbau“
noch einmal behandeln werden!
Von
Außen präsentiert sich das LC11 in einem
schicken Alu Design, zumindest an der Front. Der hintere
Bereich ist, wie bei Silverstone üblich, aus
Stahlblech gefertigt, um den Preis für den Kunden
möglichst niedrig zu halten. Aluminium ist recht
teuer und würde den Preis deutlich in die Höhe
schnellen lassen. Dafür macht sich das Stahlblech
auch negativ im Gewicht bemerkbar. Ganze 7,2 Kg sind
nicht gerade leicht, vor allem nicht für die
geringe Größe des Gehäuses. Doch muss
man auch bedenken, dass es sich hierbei um einen HTPC
handelt, der nicht durch die Gegend getragen wird,
sondern fest im Wohnzimmer steht und das Gewicht daher
nicht negativ angerechnet werden kann.
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Das
schicke Gehäuse ausgepackt. |
Massiv:
Die Aluelemente an der Front weisen eine Stärke
von 4mm auf. |
An
der Front sind vier USB-Anschlüsse zu finden. |
Die sehr massive Front ist komplett aus gebürstetem
Aluminium gefertigt und vermittelt einen sehr edlen
Eindruck. Die einzelnen Elemente der Front haben eine
beachtliche Dicke von 4mm. Es ist auf Grund von anderen
Produkttests, die wir in der Vergangenheit durchgeführt
haben, festzustellen, dass Silverstone immer sehr
viel Wert auf die Stabilität und Materialdicke
legt.
Auf der linken Seite der Front wurde ein I/O-Panel
untergebracht. Es lassen sich vier USB Anschlüsse
vorfinden. Weitere Anschlüsse, wozu zwei Audioanschlüsse
und ein Firewireanschluss zählen, wurden an der
linken Seitenwand, direkt hinter der Front, platziert.
Die Mitte der Front ist deutlich vom restlichen Design
abgegrenzt. Das verbaute Aluminiumelement ist etwas
nach innen gewölbt und beherbergt zwei Taster
aus Aluminium und zwei LEDs. Bei den Tastern handelt
es sich um den Power- und Resetdruckknopf und bei
den LEDs um die Festplatten- und Power-Leuchte, die
in einem hellen Blau aufleuchtet.
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An
der Seite sind noch zusätzliche Anschlüsse
zu finden (2xAudio, 1x Firewire). |
Im
Mittelteil sind in einer leichten Senke die
Bedientelemente zu finden. |
Das
Gehäuse von der Seite. |