Praxis
& Hardwareeinbau
Wir denken, dass der Hardwareeinbau für die meisten
kein Problem darstellen sollte. Er unterscheidet sich
kaum von „normalen“ PC Gehäusen.
Das Micro ATX Mainboard wird einfach an die vorgegebenen
Abstandshalter festgeschraubt. Die Festplatte kann
entweder gleich unter dem CD-Laufwerk montiert werden
oder im einzelnen Käfig, je nach Wunsch.
Wie schon erwähnt, muss zum CD-Laufwerkeinbau
die rechte Seite der Front abgenommen werden. Dazu
wird die Inbusschraube am Boden und zwei an der rechten
Seitenwand gelöst.
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In
das Gehäuse passen zu unserem Erstaunen
auch normale ATX Boards. |
Um
das CD-Laufwerk einzubauen, muss durch das Lösen
von Inbusschrauben ein Teil der Front abmontiert
werden. |
Der
Lüfter hinter der Front. |
Wer die Erweiterungsslots auf sein Mainboard nutzen
möchte, muss die beigelegten Riser Cards auf
sein Mainboard stecken. Die Riser Card für AGP
und PCI sind beide miteinander verschraubt. Sie müssen
also nur im AGP Port und in den passenden PCI Slot
gesteckt werden. Die Riser Card stellt, obwohl sie
sich nur in einem PCI Slot befindet, zwei PCI Steckplätze
zur Verfügung. Damit das allerdings optimal funktioniert,
muss eine kleine Platine in einen weiteren PCI Slot
gesteckt werden, die über einzelne Kabel mit
der Riser Card verbunden ist. Laut Silverstone soll
es sich hier um weitere Datenleitungen handeln.
Möchte man das Frontpanel benutzen, muss dieses
ganz normal an die dafür vorgesehenen Anschlüsse
am Mainboard angeschlossen werden.
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Die
Riser Card wird einfach in den Slot gesteckt. |
Um
das CD-Laufwerk einzubauen, muss durch das Lösen
von Inbusschrauben ein Teil der Front abmontiert
werden. |
Bei
der Riser Card muss noch eine kleine zusätzliche
Platine in einen freien PCI-Slot gesteckt. |
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Die
Steckkarten werden alle zusammen durch eine
Art Metallriegel befestigt. |
So
sieht das ganze mit montierter PCI-Karte aus. |
Der
PC muss für die Montage von Hardware auf
den Kopf gedreht werden. |
In
der Praxis zeigte sich das Netzteil für unser
AMD Athlon XP 2000+ System als unproblematisch. Es
kam hier zu keinen Problemen. Des Weiteren sollte
man vielleicht erwähnen, dass es auch durch etwas
Geschick möglich ist, größere Mainboards
einzubauen. Allerdings können diese dann nicht
komplett festgeschraubt werden. Unser Epox 8RDA+ ATX-Board
passte ganz knapp in das Gehäuse. Wer auf Nummer
sicher gehen will, sollte aber ein Micro ATX Board
installieren. Es kann nämlich passieren, dass
es bei den normalen ATX Boards zu Problemen mit dem
CPU-Kühler kommt oder das Board überhaupt
nicht passt, wenn es sehr groß ist.
Die verbauten Lüfter zeigten sich im Betrieb
als hörbar, aber im erträglichen Maße.
Ebenso das Netzteil. Die Kühlung ist im Innern
sehr durchdacht und gut!
Fazit
Mal wieder kann Silverstone mit einem weiteren Gehäuse
glänzen. Das LC11 zeigte sich im Test von seiner
besten Seite.
Die Verarbeitung ist wie immer super. Einzig negativ
ist der etwas kratzempfindliche Lack, den wir aber
schon bei mehreren Gehäusen der Firma bemängelt
haben.
Sehr schick ist die Front aus Aluminium, die durch
die Rundungen an den Ecken etwas sanfter wirkt und
zugleich als Laufwerksblende für das CD-Laufwerk
fungiert.
Gut durchdacht ist die Hardwaremontage und die Kühlung
sowie der spitzenmäßige Lieferumfang, der
sogar Riser Cards umfasst!
Außerdem sei noch zu erwähnen, dass im
Test, neben den Micro ATX Boards, auch das normale
ATX Board in das Gehäuse eingebaut werden konnte.
Jedoch kann dies nicht für jedes ATX Board garantiert
werden, da es evtl. zu Problemen mit dem Kühler
kommen kann.
Jeder, der sich ein schickes und qualitativ hochwertiges
HTPC Gehäuse zulegen möchte, sollte sich
das LC11 von Silverstone mal etwas genauer anschauen.
Da es wirklich fast nichts zu bemängeln gibt,
verleihen wir dem Silverstone LC11 den Twinsbyte.de
Award!