Wie
fast jede andere DVB-T-Karte auch, bietet die 1400 auch
den Empfang von normalen Videotext und den Empfang vom
EPG (Electronic Programm Guide). EPG dient, ähnlich
wie der Videotext, als Programmführer. Zusätzlich
können aber auch Aufnahmen darüber programmiert
werden, worauf wird im Verlauf des Artikels näher
eingehen werden.
Strahlt ein Sender in Dolby Digital aus, so kann dieser
per AC3 (AC-3 Bypass über S/PDIF ) über die
5.1 Soundkarte wiedergegeben werden.
Zur Soundübertragung ist auch kein zusätzliches
Kabel nötig, welches extern in den LineIn Anschluss
der Soundkarte gesteckt werden muss, so wie es mal bei
analogen TV-Karten der Fall war.
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| Die
Unterseite der Platine. |
Das
Slotblech der Karte. |
An
der Klinkenbuchse wird der IR-Empfänger angeschlossen |
Was
uns nicht ganz so erfreut hat ist, dass die Karte keine
5 Volt Spannung für aktive Antennen liefert. Wer
also eine aktive Antenne besitzt, muss diese über
ein Netzteil mit Strom versorgen, was zusätzliches
Kabelgewirr bedeutet.
Ein wichtiger Hinweis sei hier auch noch zu erwähnen:
Im Handbuch steht geschrieben, dass die Cinergy 1400
eine 5Volt Speisung besitzen soll, was aber definitiv
nicht stimmt! Man kann das auch in dem FAQ Bereich auf
der Terratec Seite nachlesen!
Terratec
spendierte der Karte natürlich auch eine Aufnahmefunktion,
die genau so läuft, wie die bei der Cingery T2.
So können die Daten direkt als MPEG2 auf die Festplatte
gespeichert werden. Alternativ kann man auch das ".TS"
Format wählen, was wirklich praktisch ist.
Der MPEG2 Dekoder ist leider nur Softwareseitig –
einen Hardwaredecoder würde sich negativ auf den
Preis bemerkbar machen, was allerdings auch der Aufnahmequalität
zugute kommen würde!
Die
Karte ist von den Ausmaßen normal dimensioniert.
Hier sollte es keine Probleme in kleinen Rechnern geben.
Das Kartenlayout orientiert sich stark am Referenzdesign
des Chipherstellers Conexant. Ob es das gleiche und
somit schon ältere ist, können wir nicht genau
sagen.
Kommen wir nun kurz zu den Anschlüssen an der Karte.
Das Slotblech beherbergt alle nötigen Anschlüsse,
die man als „normaler“ PC User benötigt.
Neben dem Antenneneingang steht auch ein Antennenausgang
zur Verfügung. Hier sei allerdings erwähnt,
dass dieser nur zum Durchschleifen des Antennensignals
gedacht ist und man das DVB-T Bild der Karte nicht auf
den Fernseher verfolgen kann! Dazu würde die Karte
einen speziellen TV Ausgang benötigen, z.B. in
Form eines SVideo OUT Anschlusses!
Als weiterer Anschluss steht ein SVideo-Eingang zur
Verfügung. Er dient zum Digitalisieren von analogen
Signalen, z.B. von einer Videokamera oder von einem
Videorekorder. Besitzt das jeweilige Gerät keinen
SVideo-Stecker, kann es alternativ auch über den
Chinch Anschluss an die Karte angeschlossen werden.
Hierfür liegt dem Lieferumfang auch ein entsprechender
Adapter bei.
Der äußerste Stecker dient zum Anschließen
des IR Empfängers, der sich im Test als äußerst
Empfangsstark herausgestellt hat. Dieser kann sogar
einfach hinter dem PC positioniert werden und dennoch
funktioniert die Steuerung per Fernbedienung optimal.
Die Kabellänge des Empfängers ist mit nur
1m relativ kurz und lässt keinen großen Spielraum.
Sei auch noch etwas zur Fernbedienung gesagt. Diese
misst 18cm und liegt daher sehr gut in der Hand. Die
Verarbeitung macht einen positiven Eindruck und wirkt
nicht billig. Die Tasten bieten eine angenehme Bedienung.
Ingesamt besitzt die Fernbedienung 38 Tasten und kann,
wie bereits angesprochen, auch in Windows benutzt werden,
z.B. zur Steuerung des MediaPlayers oder einer PowerPoint
Präsentation.
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| Die
Fernbedienung kann auch in Windows verwendet werden. |
Sie
liegt gut in der Hand und es sind alle Tasten
gut zu erreichen. |
Der
IR-Empfänger für die Fernbedienung. |