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> Artikel > Hardwaretest > PC-Komponenten > Diverses Seite 2/4

Vom Lieferumfang zur eigentlichen Box. Das gerade mal 5cm breite und 7,5cm lange Gerät ist kaum so groß wie ein Taschentuchpäckchen, kommt aber mit diversen Features daher.
Die Cinergy T2 Box ist in einem Plastik-/Alugehäuse untergebracht. Der Deckel und Boden sind aus stabilem, weißen Plastik hergestellt. Auf der Oberseite ist der Name des Gerätes in orange aufgedruckt und hebt sich so deutlich vom Gerät ab. Auf dem Boden sind Seriennummer und weitere, für den normalen User unwesentliche Informationen aufgedruckt. Das Interessante sind aber die kleinen Gummifüßchen auf der Unterseite, die die Box fest stehen lassen. Sie sind, passend zur Beschriftung auf der Oberseite, in orange gehalten.
Die abgerundeten Kanten an der Box sehen sehr schick aus, ebenso der silberfarbene Teil der Box, welcher zwischen Deckel und Bodenplatte sitzt. Dieser ist aus Aluminium gefertigt und stellt das Grundgehäuse dar, wo auch die nötigen Anschlüsse zu finden sind. An der Rückseite befinden sich zum einen der USB Anschluss (eine kleine Variante, so wie sie auch bei Digitalkameras zu finden ist) und zum anderen eine gewöhnliche Antennenbuchse.

An der Rückseite sind alle Anschlüsse zu finden. Links der USB- und rechts der Antennen-Anschluss.
Der Mittelteil des Gehäuses ist aus Aluminium gefertigt.
Damit das Gehäuse rutschfest steht, besitzt es vier von diesen kleinen Gummifüßchen.

Der USB Anschluss dient nicht nur dem Datentransfer, sondern auch der Stromversorgung. Es ist also kein externes Netzteil notwendig, was das Gerät vor allem für Notebookbesitzer sehr interessant macht.
Voraussetzung für einen reibungslosen Betrieb ist allerdings eine USB 2.0 Schnittstelle am Rechner. Ohne diese geht leider gar nichts. Die maximale Stromaufnahme liegt bei 480mA und 5 Volt DC.
Der 75Ohm Antenneneingang bietet die Möglichkeit eine gewöhnliche Antenne an das Gerät anzuschließen oder die mitgelieferte Stabantenne. Ob eine extra Stromversorgung für spezielle Antennen zur Verfügung steht, wissen wir nicht. Wir gehen jedoch davon aus, dass dies, aufgrund der Stromversorgung per USB, nicht der Fall ist.
An der Vorderseite der Cinergy T2 ist eine blaue LED untergebracht. Sie erleuchtet beim Starten der TV Software und gibt somit an, ob die Box in Betrieb ist und Empfang hat.
Außerdem befindet sich unter einer dunklen Plastikabdeckung ein IR Sender für die mitgelieferte Fernbedienung.

Alle Kabel angeschlossen.
Das mitgelieferte USB-Kabel.
Im Vergleich zur Artec Box (rechts) ist das Gerät von Terratec sehr klein.

Die Systemvoraussetzungen sind von Terratec hoch angesetzt – ganz anders als bei der Twinhan oder Artec T1 Box für den USB Anschluss. Wie bereits erwähnt wird ein USB 2.0 Port für den Betrieb benötigt. Als Minimum für die CPU Geschwindigkeit gibt Terratec 1GHz an. Für einen optimalen Betrieb werden allerdings 1,5GHz empfohlen. Hier liegen andere Geräte lediglich bei 500 bis 800 MHz.
Des Weiteren sollte der PC mindestens 128MB RAM bieten und ein installiertes Windows 2000 (SP4) oder Windows XP (ab SP1) mit DirectX 9.0 besitzen.

Die Cinergy T2 unterstützt den Empfang von DVB-T, wie man vielleicht der Einleitung entnehmen konnte. Die DVB-T Daten werden durch das MPEG2 Format übermittelt, dass bei jedem DVB Standard genutzt wird, wie z.B. bei DVB-S für Satellit oder DVB-C für Kabel.
Die maximale Bitrate eines ausgestrahlten Senders kann bis zu 15 MBits betragen, wobei das eher selten der Fall ist. Viele Sender packen mehrere Programme auf einen Kanal, wodurch die Qualität leidet und die Bitraten nach unten gehen. Die Auflösung der Bilder liegt bei 720 x 576 Pixel / mit schwarzem Rahmen bei 800 x 600 Pixel.
Neben dem Bild werden natürlich auch weitere Daten übermittelt. So kann die Terratec USB Box auch EPG empfangen und darstellen. EPG steht für Electronic Programm Guide und stellt Informationen zu aktuell laufenden
Sendungen bereit. Vergleichbar ist dieser Dienst mit dem normalen Videotext, der ebenfalls zur Verfügung steht. Im Test zeigte sich der Videotext rasendschnell. Kurz nachdem man eine Textseite gewählt hat, wurde sie schon angezeigt.
Sehr schön ist das Aufnahme-Feature, welches bereitstellt wird. Es kann direkt im MPEG 2 Format auf die Festplatte aufgenommen und auf eine DVD gebrannt werden. Zudem kann man aber hier noch zwischen dem TSP oder dem MPEG Format wählen. Zur Aufnahme und zu weiteren Funktionen, die in Verbindung mit der Software stehen, kommen wir unter dem Punkt Software.

Die mitgelieferte Stabantenne hat eine Länge von ca. 12,5cm (ohne Sockel). Mit Sockel ist das ganze Konstrukt 14cm hoch. Zum einfachen Transport kann die kleine Antenne vom Sockel abgeschraubt werden. Der Sockel besteht aus Plastik und wurde mit einem starken Magneten versehen. So ist es beispielsweise möglich, die Antenne auf einem Autodach zu befestigen. Die Kabellänge ist mit 125cm ausreichend. So hat man bei der Suche nach einem guten Signal etwas mehr Spielraum.
Weniger Spielraum bietet das mitgelieferte USB Kabel. Mit einer Länge von ca. 55cm ist es recht kurz geraten. Das ist zwar vorteilhaft für User, die die Box am Notebook betreiben wollen, aber für PC User ist es einfach zu kurz.

Eher ungeeignet für den Transport ist die Fernbedienung, die man dem Cingery T2 Gerät spendierte. Ganze 18 cm misst die Fernbedienung und ist daher weniger für unterwegs geeignet. Dafür liegt sie sehr schön in der Hand und bietet eine angenehme Bedienung bei einer guten Verarbeitung. Sie besitzt insgesamt 38 Tasten und kann nicht nur zur Steuerung der Box genutzt werden. Mit einem speziellen Tool von Terratec kann man die Fernbedienung in jeder beliebigen Anwendung verwenden, egal ob PowerPoint oder dem WindowsMediaPlayer.
Dank der Software, kann man die einzelnen Tasten nach Belieben belegen.

Terratec liefert zur T2 Box eine Fernbedienung mit.
Bei der Verarbeitung hat man sich viel Mühe gegeben. Die Tasten lassen sich angenehm drücken.
Für den Test verwendeten wir zusätzlich zur mitgelieferten Stabantenne (rechts) eine große Variante (links).

 

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