Vom
Lieferumfang zur eigentlichen Box. Das gerade mal 5cm
breite und 7,5cm lange Gerät ist kaum so groß
wie ein Taschentuchpäckchen, kommt aber mit diversen
Features daher.
Die Cinergy T2 Box ist in einem Plastik-/Alugehäuse
untergebracht. Der Deckel und Boden sind aus stabilem,
weißen Plastik hergestellt. Auf der Oberseite
ist der Name des Gerätes in orange aufgedruckt
und hebt sich so deutlich vom Gerät ab. Auf dem
Boden sind Seriennummer und weitere, für den normalen
User unwesentliche Informationen aufgedruckt. Das Interessante
sind aber die kleinen Gummifüßchen auf der
Unterseite, die die Box fest stehen lassen. Sie sind,
passend zur Beschriftung auf der Oberseite, in orange
gehalten.
Die abgerundeten Kanten an der Box sehen sehr schick
aus, ebenso der silberfarbene Teil der Box, welcher
zwischen Deckel und Bodenplatte sitzt. Dieser ist aus
Aluminium gefertigt und stellt das Grundgehäuse
dar, wo auch die nötigen Anschlüsse zu finden
sind. An der Rückseite befinden sich zum einen
der USB Anschluss (eine kleine Variante, so wie sie
auch bei Digitalkameras zu finden ist) und zum anderen
eine gewöhnliche Antennenbuchse.
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| An
der Rückseite sind alle Anschlüsse zu
finden. Links der USB- und rechts der Antennen-Anschluss. |
Der
Mittelteil des Gehäuses ist aus Aluminium
gefertigt. |
Damit
das Gehäuse rutschfest steht, besitzt es
vier von diesen kleinen Gummifüßchen. |
Der
USB Anschluss dient nicht nur dem Datentransfer, sondern
auch der Stromversorgung. Es ist also kein externes
Netzteil notwendig, was das Gerät vor allem für
Notebookbesitzer sehr interessant macht.
Voraussetzung für einen reibungslosen Betrieb ist
allerdings eine USB 2.0 Schnittstelle am Rechner. Ohne
diese geht leider gar nichts. Die maximale Stromaufnahme
liegt bei 480mA und 5 Volt DC.
Der 75Ohm Antenneneingang bietet die Möglichkeit
eine gewöhnliche Antenne an das Gerät anzuschließen
oder die mitgelieferte Stabantenne. Ob eine extra Stromversorgung
für spezielle Antennen zur Verfügung steht,
wissen wir nicht. Wir gehen jedoch davon aus, dass dies,
aufgrund der Stromversorgung per USB, nicht der Fall
ist.
An der Vorderseite der Cinergy T2 ist eine blaue LED
untergebracht. Sie erleuchtet beim Starten der TV Software
und gibt somit an, ob die Box in Betrieb ist und Empfang
hat.
Außerdem befindet sich unter einer dunklen Plastikabdeckung
ein IR Sender für die mitgelieferte Fernbedienung.
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| Alle
Kabel angeschlossen. |
Das
mitgelieferte USB-Kabel. |
Im
Vergleich zur Artec Box (rechts) ist das Gerät
von Terratec sehr klein. |
Die
Systemvoraussetzungen sind von Terratec hoch angesetzt
– ganz anders als bei der Twinhan oder Artec T1
Box für den USB Anschluss. Wie bereits erwähnt
wird ein USB 2.0 Port für den Betrieb benötigt.
Als Minimum für die CPU Geschwindigkeit gibt Terratec
1GHz an. Für einen optimalen Betrieb werden allerdings
1,5GHz
empfohlen. Hier liegen andere Geräte lediglich
bei 500 bis 800 MHz.
Des Weiteren sollte der PC mindestens 128MB RAM bieten
und ein installiertes Windows 2000 (SP4) oder Windows
XP (ab SP1) mit DirectX 9.0 besitzen.
Die
Cinergy T2 unterstützt den Empfang von DVB-T, wie
man vielleicht der Einleitung entnehmen konnte. Die
DVB-T Daten werden durch das MPEG2 Format übermittelt,
dass bei jedem DVB Standard genutzt wird, wie z.B. bei
DVB-S für Satellit oder DVB-C für Kabel.
Die maximale Bitrate eines ausgestrahlten Senders kann
bis zu 15 MBits betragen, wobei das eher selten der
Fall ist. Viele Sender packen mehrere Programme auf
einen Kanal, wodurch die Qualität leidet und die
Bitraten nach unten gehen. Die Auflösung der Bilder
liegt bei 720 x 576 Pixel / mit schwarzem Rahmen bei
800 x 600 Pixel.
Neben dem Bild werden natürlich auch weitere Daten
übermittelt. So kann die Terratec USB Box auch
EPG empfangen und darstellen. EPG steht für Electronic
Programm Guide und stellt Informationen zu aktuell laufenden
Sendungen bereit. Vergleichbar ist dieser Dienst mit
dem normalen Videotext, der ebenfalls zur Verfügung
steht. Im Test zeigte sich der Videotext rasendschnell.
Kurz nachdem man eine Textseite gewählt hat, wurde
sie schon angezeigt.
Sehr schön ist das Aufnahme-Feature, welches bereitstellt
wird. Es kann direkt im MPEG 2 Format auf die Festplatte
aufgenommen und auf eine DVD gebrannt werden. Zudem
kann man aber hier noch zwischen dem TSP oder dem MPEG
Format wählen. Zur Aufnahme und zu weiteren Funktionen,
die in Verbindung mit der Software stehen, kommen wir
unter dem Punkt Software.
Die
mitgelieferte Stabantenne hat eine Länge von ca.
12,5cm (ohne Sockel). Mit Sockel ist das ganze Konstrukt
14cm hoch. Zum einfachen Transport kann die kleine Antenne
vom Sockel abgeschraubt werden. Der Sockel besteht aus
Plastik und wurde mit einem starken Magneten versehen.
So ist es beispielsweise möglich, die Antenne auf
einem Autodach zu befestigen. Die Kabellänge ist
mit 125cm ausreichend. So hat man bei der Suche nach
einem guten Signal etwas mehr Spielraum.
Weniger Spielraum bietet das mitgelieferte USB Kabel.
Mit einer Länge von ca. 55cm ist es recht kurz
geraten. Das ist zwar vorteilhaft für User, die
die Box am Notebook betreiben wollen, aber für
PC User ist es einfach zu kurz.
Eher
ungeeignet für den Transport ist die Fernbedienung,
die man dem Cingery T2 Gerät spendierte. Ganze
18 cm misst die Fernbedienung und ist daher weniger
für unterwegs geeignet. Dafür liegt sie sehr
schön in der Hand und bietet eine angenehme Bedienung
bei einer guten Verarbeitung. Sie besitzt insgesamt
38 Tasten und kann nicht nur zur Steuerung der Box genutzt
werden. Mit einem speziellen Tool von Terratec kann
man die Fernbedienung in jeder beliebigen Anwendung
verwenden, egal ob PowerPoint oder dem WindowsMediaPlayer.
Dank der Software, kann man die einzelnen Tasten nach
Belieben belegen.
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| Terratec
liefert zur T2 Box eine Fernbedienung mit. |
Bei
der Verarbeitung hat man sich viel Mühe gegeben.
Die Tasten lassen sich angenehm drücken. |
Für
den Test verwendeten wir zusätzlich zur mitgelieferten
Stabantenne (rechts) eine große Variante
(links). |