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> Artikel > Hardwaretest > PC-Komponenten > Diverses Seite 3/4

Software und Inbetriebnahme
Die Installation der Box verlief mehr als einfach. Nachdem man die Box an den USB Port angeschlossen hat, findet Windows XP sofort die neue Hardware. Anschließend wählt man die Treiber CD als Quelle für den Speicherort des Treibers aus und der Treiber wird installiert. Nach diesem Schritt muss noch lediglich die eigentliche TV Software installiert werden, was im Test ebenfalls problemlos verlief.
Cinergy Digital 2 nennt Terratec ihren TV Viewer. Die Software besteht aus zwei Komponenten und ist komplett in Deutsch gehalten. Zu den Komponenten zählt zum einen ein Fenster, in dem das laufende Fernsehprogramm abgespielt wird und zum anderen ein Fenster mit allen nötigen Bedienelementen.
Das Abspielfenster kann so eingestellt werden, dass es immer im Vordergrund gehalten wird. So kann man auch beim Arbeiten noch seine Lieblingsserie schauen. Klickt man mit der rechten Maustaste auf das Fenster, so können diverse Befehle aufgerufen werden, z.B. das Wechseln des Senders, eine Senderübersicht, den Videotext usw.

Die Software besteht aus zwei Komponenten.
Das kleine Fenster besitzt alle Bedienelemente.
Im großen Fenster wird auch der Videotext eingeblendet.

Das Bedienfenster stellt ähnliche Funktionen zur Verfügung. In der linken Hälfte findet man eine Anzeige, die das aktuell gewählte Programm, die im Moment laufende Sendung, die Uhrzeit und noch weitere Informationen darstellt. Auf der rechten Seite sind Bedienelemente für den Aufruf des OSDs, EPGs und des Videotextes vorhanden.
Klickt man auf dem EPG Button, wird im Videofenster das gesamte Programm angezeigt. Ganz oben steht das im Moment laufende Programm und dann kommen die nachfolgenden.
Zu jeder einzelnen Sendung können, durch Anklicken, weitere Informationen aufgerufen werden. Bei Filmen erhält man z.B. genaue Beschreibungen zum Inhalt und zur Laufzeit, und das wesentlich einfacher und schneller als im Videotext.
Als kleines Extra kann eine Sendung einfach angeklickt und auf Timer gedrückt werden. Dann startet die Aufnahme genau zu dieser Uhrzeit. Es ist auch möglich mehrere Sendungen gleichzeitig für eine Aufnahme zu markieren und unter den Einstellungen kann auch definiert werden, ob die Software immer einige Minuten früher die Aufnahme starten soll.
Neben dem EPG steht auch ein OSD zur Verfügung. Dieses ähnelt vom Aufbau her dem EPG. Man erhält hier z.B. eine Liste der gefundenen Sender und kann auch zwischen diesen wechseln. Außerdem kann man den Timer einsehen, welche Aufnahmen man plant und kann sich natürlich auch gleich die aufgenommenen Serien, Filme etc anschauen.

Der EPG zeigt das aktuelle TV Programm.
Es bietet zu den einzelnen Sendungen genaue Infos.
Durch Klicken auf einzelne Sendungen, können diese für den Timer markiert werden (roter Punkt).
Im laufenden TV Bild lässt sich diese kleine Senderliste einblenden.
Die Senderliste lässt sich mit der rechten Maustaste aufrufen.
Im TV-Fenster lassen sich auch diese Infos einblenden.
Balken geben Auskunft über die Signalstärke.
In einer extra Liste lassen sich alle Programme einblenden, die man für eine Aufnahme programmiert hat.

Der Timer lässt sich, neben dem einfachen Auswählen durch den EPG, auch manuell programmieren, wie bei einem Videorekorder. Man legt den zu aufnehmenden Kanal fest, dann das Datum, die Uhrzeit und den Modus, nämlich ob die Aufnahme einmalig oder wöchentlich geschehen soll.
Die Aufmachung des Menüs und des EPGs ist sehr schön. Das Design ist TV gerecht, also alle Schriften sind schön groß und die Oberfläche ist sachlich und einfach gestaltet. Das Design erinnert stark an dem von Set-Top-Boxen für den Fernseher.
Im Gegensatz zu anderen Herstellern solcher USB Boxen, hat Terratec sehr gute Arbeit geleistet! Die Bedienung des Menüs und des EPGs sind sehr simpel und auch problemlos mit der Fernbedienung zu bewerkstelligen! Hier können sich andere Hersteller gerne ein paar Scheiben abschneiden.
Die Aufnahmefunktionen sind ebenfalls gut gelöst und kinderleicht einzustellen.

Im Cingergy T2 Einstellungsmenü können auch noch zusätzliche Einstellungen für die Aufnahme vorgenommen werden. So kann z.B. das Aufnahmeformat geändert werden. Standardmäßig wird im TS Format abgespeichert, das mit fast jedem DVD Programm wiedergegeben werden kann. Dieses Format ist in der Lage, auch den Teletext, AC3 Sound und natürlich auch das Bild mit abzuspeichern. Wählt man hingegen nur MPG aus, werden nur Ton- und Videospur auf den Rechner abgelegt. Auch kann ein Vor- und Nachlauf bei der Aufnahme gewählt werden. Sehr schön ist das Feature, das Video zu splitten. Möchte man eine VideoCD brennen, so erstellt der Rechner nach ca. 700 MB eine neue Videodatei und nimmt weiter auf. So können lange Videos problemlos auf mehrere CDs gebrannt werden.
Der Sendersuchlauf befindet sich ebenfalls im Einstellungsmenü. Der Suchlauf geschieht vollkommen automatisch und dauert nicht einmal 1 Minute. Im Raum Berlin werden über 50 Sender gefunden. Allerdings sind nicht alle nutzbar, da auch viele Testsender bei sind. Es bleibeben dann letztend Endes knapp 30 Sender übrig.
Die gefundenen Sender können dann in einer Favoritenliste abgelegt werden. Diese Liste lässt sich dann beim TV-Schauen aufrufen und der Sender kann gewechselt werden.

In den Einstellungen lassen sich beispielsweise Aufnahmen splitten.
Unter den Einstellungen ist auch die Senderliste zu finden.
Es lassen sich auch Informationen zur Signalstärke und zur Qulität abrufen.

Die restliche Gestaltung der Software, neben dem EPG und dem Menü, ist sehr einfach gehalten. Die Oberfläche zeichnet sich durch die Bedienfreundlichkeit aus und hat uns voll überzeugt. Bis jetzt hat uns diese Software am besten gefallen. Sehr lobenswert ist der rasendschnelle Videotext.
Über fehlende Funktionen kann man sich nicht beklagen. Das Videofenster kann im Vordergrund gehalten werden, Standbilder können erzeugt werden, das Videofenster kann in der Größe verändert werden und die Software erkennt automatisch, ob eine Sendung in 16:9 ausstrahlt wird. Also hier ist alles bei, was man sich wünscht.

Das zweite Programm, das für die Nutzung der Fernbedienung nötig ist, nennt sich Remote Control Editor. Dieses kleine Programm legt sich nach der Installation im Autostart ab und taucht als kleines Symbol neben der Uhr in der Taskleiste auf.
Auf eine ganz genaue Erläuterung des Programms möchten wir verzichten, da wir schon bei unserem letzten
Terratectest auf Einzelheiten eingegangen sind.
Das Praktische an der Software ist, dass man einzelne Programme in dem Tool festlegen kann, die mit der Fernbedienung gesteuert werden können.

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