Software
und Inbetriebnahme
Die Installation der Box verlief mehr als einfach. Nachdem
man die Box an den USB Port angeschlossen hat, findet
Windows XP sofort die neue Hardware. Anschließend
wählt man die Treiber CD als Quelle für den
Speicherort des Treibers aus und der Treiber wird installiert.
Nach diesem Schritt muss noch lediglich die eigentliche
TV Software installiert werden, was im Test ebenfalls
problemlos verlief.
Cinergy Digital 2 nennt Terratec ihren TV Viewer. Die
Software besteht aus zwei Komponenten und ist komplett
in Deutsch gehalten. Zu den Komponenten zählt zum
einen ein Fenster, in dem das laufende Fernsehprogramm
abgespielt wird und zum anderen ein Fenster mit allen
nötigen Bedienelementen.
Das Abspielfenster kann so eingestellt werden, dass
es immer im Vordergrund gehalten wird. So kann man auch
beim Arbeiten noch seine Lieblingsserie schauen. Klickt
man mit der rechten Maustaste auf das Fenster, so können
diverse Befehle aufgerufen werden, z.B. das Wechseln
des Senders, eine Senderübersicht, den Videotext
usw.
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| Die
Software besteht aus zwei Komponenten. |
Das
kleine Fenster besitzt alle Bedienelemente. |
Im
großen Fenster wird auch der Videotext eingeblendet. |
Das Bedienfenster stellt ähnliche Funktionen zur
Verfügung. In der linken Hälfte findet man
eine Anzeige, die das aktuell gewählte Programm,
die im Moment laufende Sendung, die Uhrzeit und noch
weitere Informationen darstellt. Auf der rechten Seite
sind Bedienelemente für den Aufruf des OSDs, EPGs
und des Videotextes vorhanden.
Klickt man auf dem EPG Button, wird im Videofenster
das gesamte Programm angezeigt. Ganz oben steht das
im Moment laufende Programm und dann kommen die nachfolgenden.
Zu jeder einzelnen Sendung können, durch Anklicken,
weitere Informationen aufgerufen werden. Bei Filmen
erhält man z.B. genaue Beschreibungen zum Inhalt
und zur Laufzeit, und das wesentlich einfacher und schneller
als im Videotext.
Als kleines Extra kann eine Sendung einfach angeklickt
und auf Timer gedrückt werden. Dann startet die
Aufnahme genau zu dieser Uhrzeit. Es ist auch möglich
mehrere Sendungen gleichzeitig für eine Aufnahme
zu markieren und unter den Einstellungen kann auch definiert
werden, ob die Software immer einige Minuten früher
die Aufnahme starten soll.
Neben dem EPG steht auch ein OSD zur Verfügung.
Dieses ähnelt vom Aufbau her dem EPG. Man erhält
hier z.B. eine Liste der gefundenen Sender und kann
auch zwischen diesen wechseln. Außerdem kann man
den Timer einsehen, welche Aufnahmen man plant und kann
sich natürlich auch gleich die aufgenommenen Serien,
Filme etc anschauen.
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| Der
EPG zeigt das aktuelle TV Programm. |
Es
bietet zu den einzelnen Sendungen genaue Infos. |
Durch
Klicken auf einzelne Sendungen, können diese
für den Timer markiert werden (roter Punkt). |
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| Im
laufenden TV Bild lässt sich diese kleine
Senderliste einblenden. |
Die
Senderliste lässt sich mit der rechten Maustaste
aufrufen. |
Im
TV-Fenster lassen sich auch diese Infos einblenden.
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| Balken
geben Auskunft über die Signalstärke. |
In
einer extra Liste lassen sich alle Programme einblenden,
die man für eine Aufnahme programmiert hat. |
Der Timer lässt sich, neben dem einfachen Auswählen
durch den EPG, auch manuell programmieren, wie bei einem
Videorekorder. Man legt den zu aufnehmenden Kanal fest,
dann das Datum, die Uhrzeit und den Modus, nämlich
ob die Aufnahme einmalig oder wöchentlich geschehen
soll.
Die Aufmachung des Menüs und des EPGs ist sehr
schön. Das Design ist TV gerecht, also alle Schriften
sind schön groß und die Oberfläche ist
sachlich und einfach gestaltet. Das Design erinnert
stark an dem von Set-Top-Boxen für den Fernseher.
Im Gegensatz zu anderen Herstellern solcher USB Boxen,
hat Terratec sehr gute Arbeit geleistet! Die Bedienung
des Menüs und des EPGs sind sehr simpel und auch
problemlos mit der Fernbedienung zu bewerkstelligen!
Hier können sich andere Hersteller gerne ein paar
Scheiben abschneiden.
Die Aufnahmefunktionen sind ebenfalls gut gelöst
und kinderleicht einzustellen.
Im
Cingergy T2 Einstellungsmenü können auch noch
zusätzliche Einstellungen für die Aufnahme
vorgenommen werden. So kann z.B. das Aufnahmeformat
geändert werden. Standardmäßig wird
im TS Format abgespeichert, das mit fast jedem DVD Programm
wiedergegeben werden kann. Dieses Format ist in der
Lage, auch den Teletext, AC3 Sound und natürlich
auch das Bild mit abzuspeichern. Wählt man hingegen
nur MPG aus, werden nur Ton- und Videospur auf den Rechner
abgelegt. Auch kann ein Vor- und Nachlauf bei der Aufnahme
gewählt werden. Sehr schön ist das Feature,
das Video zu splitten. Möchte man eine VideoCD
brennen, so erstellt der Rechner nach ca. 700 MB eine
neue Videodatei und nimmt weiter auf. So können
lange Videos problemlos auf mehrere CDs gebrannt werden.
Der Sendersuchlauf befindet sich ebenfalls im Einstellungsmenü.
Der Suchlauf geschieht vollkommen automatisch und dauert
nicht einmal 1 Minute. Im Raum Berlin werden über
50 Sender gefunden. Allerdings sind nicht alle nutzbar,
da auch viele Testsender bei sind. Es bleibeben dann
letztend Endes knapp 30 Sender übrig.
Die gefundenen Sender können dann in einer Favoritenliste
abgelegt werden. Diese Liste lässt sich dann beim
TV-Schauen aufrufen und der Sender kann gewechselt werden.
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| In
den Einstellungen lassen sich beispielsweise Aufnahmen
splitten. |
Unter
den Einstellungen ist auch die Senderliste zu
finden. |
Es
lassen sich auch Informationen zur Signalstärke
und zur Qulität abrufen. |
Die
restliche Gestaltung der Software, neben dem EPG und
dem Menü, ist sehr einfach gehalten. Die Oberfläche
zeichnet sich durch die Bedienfreundlichkeit aus und
hat uns voll überzeugt. Bis jetzt hat uns diese
Software am besten gefallen. Sehr lobenswert ist der
rasendschnelle Videotext.
Über fehlende Funktionen kann man sich nicht beklagen.
Das Videofenster kann im Vordergrund gehalten werden,
Standbilder können erzeugt werden, das Videofenster
kann in der Größe verändert werden und
die Software erkennt automatisch, ob eine Sendung in
16:9 ausstrahlt wird. Also hier ist alles bei, was man
sich wünscht.
Das
zweite Programm, das für die Nutzung der Fernbedienung
nötig ist, nennt sich Remote Control Editor. Dieses
kleine Programm legt sich nach der Installation im Autostart
ab und taucht als kleines Symbol neben der Uhr in der
Taskleiste auf.
Auf eine ganz genaue Erläuterung des Programms
möchten wir verzichten, da wir schon bei unserem
letzten
Terratectest
auf Einzelheiten eingegangen sind.
Das Praktische an der Software ist, dass man einzelne
Programme in dem Tool festlegen kann, die mit der Fernbedienung
gesteuert werden können.