Autor:
Marcel
Produktfotos:
René & Marcel
Testdatum: 17.08.2005
Teuflisch
gut!
Test: Teufel Concept E - 5.1 Soundsystem
Es
gibt viele Sachen, die für einen DVD Abend wichtig
sind – trinken, einen bequemen Sessel, was zum
Naschen und natürlich auch den richtigen Bildschirm
bzw. Fernseher. Doch irgendwas fehlt da noch. Richtig!
Das Soundsystem, denn was bringt der beste Film mit
dem besten Fernseher, wenn der Sound einfach nicht stimmt?
Fast gar nichts! Um richtig Kinofeeling auch daheim
zu bekommen, sollte man mindestens ein 5.1 Soundsystem
in seinem Wohnzimmer stehen zu haben.
Auch für Gamer ist eine gute Anlage wichtig. Da
fast alle aktuelle Spiele auch Dolby Surround unterstützen,
macht das Spielen mit einem Surroundset natürlich
noch mehr Spaß, vor allem Spiele wie Doom 3 oder
Half Life 2.
5.1 Soundsysteme gibt es wie Sand am Meer. Dementsprechend
ist die Preisspanne auch recht enorm. Wir haben uns
aus den zahlreichen Sets eines herausgepickt und sind
beim Concept E 5.1 System der Firma Teufel gelandet.
Die berliner Firma ist vielleicht nicht bei jedem bekannt,
doch das sollte sich im laufe der Zeit ändern.
Denn man versucht gute Qualität zu einem guten
Preis-/ Leistungsverhältnis an den Mann zu bringen.
Ob das auch beim Concept E gelungen ist, erfahrt ihr
im Weiteren.
Ein
Dankeschön geht an
Teufel
für die Unterstützung bei diesem Test!

Lieferumfang
Das schwarze Teufelset kommt in einem großen Karton
daher. Im Innern befinden sich, gut gepolstert, fünf
Satellitenlautsprecher bzw. Hoch- und Mitteltöner.
Im unteren Bereich ist der große, 10 Kilo schwere
Subwoofer zu finden, der ebenfalls ausreichend gepolstert
ist.
Zum Anschluss der Hochtöner am Subwoofer liefert
Teufel 30 Meter Lautsprecherkabel mit, das dann selber
zugeschnitten werden kann. Außerdem legte man
noch drei Chinch Verbindungskabel bei, mit denen das
Lautsprecherset an einer Anlage oder an einem DVD-Player
angeschlossen werden kann.
Kabel, die zum Anschluss an den PC benötigt werden
(Chinch zu Klinke) liegen dem Set leider nicht bei,
wobei diese auch billig bei
Teufel
(1,5m für 1,99 Euro) oder im Elektrofachmarkt für
ein paar Euro zu erwerben sind.
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Das
Teufel Concept E Lautsprecher-Set. |
Dieser
Lieferumfang liegt dem Set bei. |
Da
es sich um ein 5.1 System handelt, sind neben
Subwoofer noch fünf kleine Lautsprecher dabei. |
Informationen
zur Aufstellung und zum Anschließen der Boxen
bietet die beigelegte Anleitung. Zwar ist sie nicht
überaus dick geraten, hält aber alle wichtigen
Infos bereit.
Wer noch mehr Hilfe zur Konfiguration der Soundkarte
usw. haben möchte, kann sich im Supportbereich
der Teufel.de Homepage etwas umsehen. Da wird einem
sicherlich weitergeholfen!
Das letzte Kabel, was man im Karton noch vorfindet,
ist ein Kaltgerätekabel, das zur Stromversorgung
des Subwoofers dient.
Der
Subwoofer
Beginnen möchten wir mit der mächtigsten Komponente
des ganzen Sets, nämlich der Bassbox. Diese kommt
im komplett schwarzen Gewand daher.
Das Gehäuse der Box besteht aus einem 20mm Holzkorbus,
was einen guten Sound garantieren sollte. Aber zum Soundcheck
nachher mehr!
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Der
Subwoofer besteht aus einem 20mm starkem Holzkorbus. |
Das
Gehäuse besitzt eigentlich keine Besonderheiten
und ist schlicht, aber schick. |
An
der Front ist der Ausgang des Reflexrohres zu
finden. |
Die Front der Box wird im unteren Bereich durch ein
Teufel Emblem verziert. Darüber befindet sich ein
Loch, das stark an einer Trompete erinnert. Daher nennt
man dieses Stück auch Reflexrohr mit einer Trompetenöffnung.
Dieses Rohr ist beidseitig, also innen und außen,
mit einesr Trompetenöffnung versehen, was Luftgeräusche
verhindern soll.
Auf der Unterseite des Kolosses sitzt der Basslautsprecher.
Er besitzt einen Durchmesser von ca. 20cm und verfügt
über eine Cellulose-Membran. Leider ist der Lautsprecher
ungeschützt. Ein Gitter oder eine andere Schutzvorrichtung
wären wünschenswert gewesen. Denn möchte
man die Bassbox transportieren oder einfach nur versetzen
und greift dabei zu weit unter die Box, kann man schnell
mit der Membran in Berührung kommen. Übt man
dabei zu viel Kraft auf die Membran aus, kann diese
beschädigt werden.
Da wir schon auf der Unterseite sind, möchte ich
auch gleich die beigelegten Füße ansprechen.
Diese liegen in Form eines Kegels bei und werden einfach
in den vier vorgebohrten Löchern geschraubt. Die
Plastikkegel dienen auch zum Entkoppeln, so steht nur
die Spitze der Kegel auf dem Boden, womit weniger Schwingungen
übertragen werden.
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Die
Unrterseite der Bassbox. |
Verbaut
wurde ein 200mm Lautsprecher mit Cellulose Membran. |
Die
Trompetenöffnung an der Front des Subwoofers. |
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Unter
der Box befinden sich vier von diesen Standfüßen. |
Die
Standfüße werden einfach angeschraubt
und sind aus Kunststoff gefertigt. |
Das
Teufellogo an der Front der Box. |