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> Artikel > Hardwaretest > PC-Komponenten > Diverses Seite 2/5

Die rechte und linke Seite sowie der Deckel bringen nichts Erwähnenswertes mit sich.
Dafür ist die Rückseite sehr interessant. Hier befinden sich alle nötigen Anschlüsse und Regler, die für den Betrieb nötig sind.
Im oberen Bereich reihen sich die einzelnen Pegel-Regler aneinander. Der erste dient zum Regeln der Lautstärke der Frontlautsprecher, der nächste für die Surround-Boxen und der dritte zum Regeln des Center Lautsprechers. Natürlich lässt sich auch die Lautstärke des Subwoofers einstellen. Schade ist, dass es keinen Lautstärkeregler gibt, der alles zusammen herunterregeln kann. Das muss dann über der jeweiligen Audioquelle gemacht werden, z.B. dem DVD Player oder am Rechner.
Wer sich gerne eine Fernbedienung zum Regeln der einzelnen Kanäle wünscht, muss sich das nächst größere Set kaufen. Es handelt sich dann um das Concept E Magnum Set, welches dann komplett in silber gehalten ist und rund 60 Euro mehr kostet (149 Euro – Stand August 2005).
Der fünfte Regler an der Rückseite dient zum zusätzlichen Regeln des Basses bzw. wann dieser einsetzten soll. Hier kann der Käufer einstellen, dass der Subwoofer nur Töne wiedergeben soll, die beispielsweise im Frequenzbereich von 40 bis 60 Hz liegen. Maximal lässt sich der so genannte „Crossover“-Regler auf 160 Hz einstellen.

Die Rückseite des Subwoofers.
Über diese Regler lassen sich die Lautstärken der einzelnen Lautsprecher einstellen.
Der obere Schiebeschalter bewirkt, dass die Box automatisch in den Standby Betrieb wechselt.

Neben den Pegel-Reglern lassen sich zwei kleine Schalter finden und eine LED. Die LED zeigt den Betriebsstatus an. Leuchtet Sie rot, ist der Subwoofer im Standby-Betrieb. Erstrahlt die Leuchte in grün, so ist der Subwoofer in Betrieb. Als sehr nützlich erweist sich der Betriebsart-Schalter. Wird er auf 'On' gestellt, bleibt der Subwoofer die ganze Zeit im Betrieb, egal ob Musik gespielt wird oder nicht. Wird der Schalter auf 'Auto' gestellt, schaltet sich das 5.1 System erst ein, wenn ein Tonsignal den internen Verstärker erreicht. Liegt kein Signal mehr an, wechselt der Subwoofer nach 20 Minuten automatisch wieder in den Standby Modus, was natürlich Strom spart. Wird dann wieder Sound in die Box eingespeist, schaltet sich das Set mit einer leichten Verzögerung, ca. 1 - 2 Sekunden, wieder ein.

An diesen Chinchbuchsen wird die Audioquelle angeschlossen.
Über diese Klemmen werden die fünf kleinen Lautsprecher angeschlossen.
Zum Anschließen muss lediglich an der Klemme gedrückt und das Kabel eingesteckt werden.

Der Phase-Schalter erlaubt es einem, die Phase des Verstärkers auf die verschiedenen Hörpositionen zu optimieren. Steht der Subwoofer zwischen den beiden Frontlautsprechern, so sollte der Phase-Schiebeschalter auf '0°' gestellt werden. Steht er allerdings an einer anderen Position im Raum, kann man die Phase auf '180°' umschalten.
Unter den Reglern und Schaltern befinden sich die Anschlüsse für die Hochtöner.
Diese werden mit einer Klemmvorrichtung an den Verstärker angeschlossen. Hochwertige Schraubverschlüsse sind bei solch einer Preisklasse logischerweise nicht zu finden. Es sind Klemmen für die Front-, für die Rear- und für den Centerlautsprecher zu finden.
Sind Ausgänge vorhanden, muss es natürlich auch Eingänge geben. Diese lassen sich direkt neben den Klemmvorrichtungen finden, in Form von Chinch-Buchsen. Ingesamt findet man sechs dieser Stecker vor (2x Front, 2x Rear, 1x Center, 1x Subwoofer). Weiteres zum Anschluss folgt unter dem Punkt Installation!
In der Mitte der Rückseite sitzt ein großer schwarzer Kühlkörper. Da er sich während des Betriebs erhitzt, sollte immer eine gute Belüftung vorhanden sein und es sollte möglichst vermieden werden, die Box direkt neben Heizkörpern oder an einem sonnenreichen Platz zu stellen.
Im unteren Bereich lässt sich nur noch die Kaltgerätebuchse und ein Schalter zur Festlegung der Eingangsspannung (110 Volt oder 220 Volt) finden. Unter dem Stromstecker befindet sich auch eine Sicherung, die bei Defekt ausgetauscht werden kann. Eine Ersatzsicherung liegt sogar der Box bei.
Nutzt man das Soundsystem über eine längere Zeit nicht, kann es über den Netzschalter komplett vom Strom getrennt werden.

Der Stromanschluss.
Das Teufellogo auf der Rückseite.
Für den Anschluss an einen PC werden drei von diesen Kabeln benötigt.

Kommen wir nun zu den entscheidenen technischen Daten des Subwoofers. Er bietet eine maximale Sinusleistung von satten 150 Watt. Die Musikausgangsleistung bzw. die Implusleistung liegt bei netten 265 Watt. Für ein ca. 20qm großes Zimmer ist die Leistung vollkommen ausreichend.
Im Innern der Box werkelt eine 6 Kanal Endstufe (eine für die Bassbox und die restlichen fünf für die Satellitenlautsprecher). So ist ein zusätzlicher Verstärker nicht mehr nötig.
Da der eigentliche Lautsprecher auf der Unterseite sitzt und zum Boden gerichtet ist, spricht man bei dieser Art Subwoofer von "Downfire-Subwoofer". Dadurch wird möglichst viel Schalldruck auf die Bausubstanz im Zimmer geleitet. Damit möchte man einen realistischeren Bass-Sound realisieren, der vor allem bei tiefen Bassfrequenzen wirken soll.
Das Gegenteil zum Downfire-Subwoofer ist der Direktstrahler-Subwoofer, der nach vorne gerichtet ist.
Wie schon erwähnt, wiegt der Subwoofer satte 10 Kg, wobei der beim Concept E Magnum Set 7 Kilo mehr wiegt. Die Ausmaße sind zwar groß, halten sich aber in einem erträglichen Rahmen von 275 x 420 x 405mm (B x H x T).

Auf einen Blick, alle wichtigen Daten:

- Ausgangsleistung Sinus: 150 Watt
- Ausgangsleistung Musik/ Impuls: 256 Watt
- Gehäuseaufbau: Downfire-Subwoofer
- Tieftöner: 20mm Lautsprecher
- Verstärker: 6 Endstufen
- Abmessungen: 275 x 420 x 405mm (B x H x T)
- Gewicht: 10Kg
- Gehäuse: 20mm Holzkorbus
- Anschluss: Kabelklemmen, Cinch-Buchsen
- Sonstiges: Eingangspegelregler, Bassreflex-Rohr, Standfüße

 

 

 

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