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> Artikel > Hardwaretest > PC-Komponenten > Diverses Seite 4/5

Installation und Aufstellung des Systems
Natürlich muss jeder selbst entscheiden, wie er das Set bei sich zu Hause aufstellen will. Oft wird eine optimale Aufstellung wegen Platzmangel verhindert.
Im Normalfall und für einen guten Klang sollten aber die Frontlautsprecher rechts und links vor einem platziert sein. Der Centerlautsprecher gehört direkt vor einem, z.B. auf den Fernseher oder Monitor.
Die Rear Boxen sollten hinter der Sitzposition aufgestellt werden. Die Positionierung des Subwoofers ist eigentlich recht egal, da sich der Bass gleichmäßig im Raum verteilen sollte. Dennoch kann man durch Probieren eine optimale Position finden. Sollte die Bassbox nicht zwischen den beiden Frontlautsprechern stehen, muss jedoch der Phasen-Schalter am Subwoofer auf 180° gestellt werden.

Zum Anschluss der Satellitenlautsprecher kann das mitgelieferte 2x 0,75qmm² Kabel verwendet werden. Allerdings wäre die Wahl eines etwas dickeren Kabels angebracht, da so die optimale Leistung aus dem Set herausgeholt werden kann. Wir können z.B. ein 2x 1,5qmm Kabel empfehlen.
Beim Anschließen der Kabel an die Klemmen sollte auch unbedingt auf die richtige Polung geachtet werden. Setzt man das eigentliche Minus-Ende an den Plus-Anschluss der Box, kann es zu einer schlechteren Wiedergabequalität kommen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Kabel ordentlich und fest in den Klemmen sitzen.

Hat man die Boxen mit dem Subwoofer verbunden, kommt nun die Verkabelung mit der Soundquelle, z.B. DVD Player oder PC. Nutzt man einen DVD Player, der einen Audio Decoder besitzt, kann dieser einfach mit den drei mitgelieferten Chinch-Kabeln verbunden werden.
Zur Installation an einem PC benötigt man zum einen eine Soundkarte, die möglichst 5.1 Soundanschlüsse mit sich bringen sollte. Welche Soundkarten hier empfohlen werden, könnt ihr u.a. auch der Teufel Seite entnehmen!
Zum anderen benötigt man drei zusätzliche Kabel, die nicht im Lieferumfang enthalten sind. Wie schon erwähnt, handelt es sich hier um Y-Kabel von Chinch zu Klinke, damit diese an den normalen Klinkenanschlüssen der PC Soundkarte angeschlossen werden können.
Die Frontlautsprecher werden in den LineOut für Front R/L gesteckt und die Rearlautsprecher in die RearOut Buchse für Rear R/L. Center und Subwoofer müssen ebenfalls in die dafür vorgesehene Buchse gesteckt werden.
Möchte man keinen SurroundSound genießen, oder die Soundkarte bietet kein 5.1 Sound, so kann auch nur eine simple Stereoverbindung aufgebaut werden. Dazu muss man nur ein Y-Kabel an den Fronteingängen des Subwoofers anschließen und diese zum normalen Lautsprecheranschluss der Soundkarte führen. So können im übrigen auch MP3- oder CD Player angeschlossen werden.
Trotz der Stereoverbindung werden alle Boxen mit Signalen versorgt.

Wichtig bei der Nutzung des PCs ist, dass man im Treibermenü seiner Soundkarte die Bass-Umleitung aktiviert. Diese ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Bei Creative Karten kann man dies direkt im Treibermenü wählen. Außerdem sollte im Menü 5.1 Sound gewählt werden!

Hat man die eben genannten Punkte beachtet, sollte dem Soundvergnügen nichts mehr im Wege stehen. Zudem ist die zum Set beigelegte Anleitung bei der Inbetriebnahme sehr hilfreich. Auch die Teufel Homepage stellt nützliche Informationen zur Verfügung.
Falls bei einigen Usern ein Brummen aus den Lautsprechern zu vernehmen ist, kann das an „Verunreinigungen“ des Kabelnetzes liegen. Dazu genügt es oft schon, das Antennenkabel des Fernsehers oder des Radios aus der Dose zu ziehen. Ist das Brummen dann nicht mehr hörbar, kann man sich einen Mantelstromfilter im Elektrofachmarkt besorgen für ca. 5 Euro.

Praxis und Soundcheck
Kommen wir nun zum eigentlichen Test. Das erste, was zu bewerkstelligen galt, war die Installation des ganzen Systems. Hier kam es zu keinerlei Schwierigkeiten. Hat man sich alle Kabel beisammen gelegt, ist das Set innerhalb von 10 Minuten aufgestellt und verkabelt.

Nach dem Aufstellen kommt der entscheidende Augenblick – der erste Soundtest.
Zum Testen der Soundqualität verwendeten wir einen aktuellen AMD Athlon 64 Rechner mit einer eingebauten 7.1 Soundkarte von Terratec, der Aureon 7.1 Universe. Diese überzeugt mit einer brillanten Soundwiedergabe und liegt in etwa gleichauf mit der Creative Audigy 2.

Wir testen das Set mit den verschiedensten Sounds und Quellen. Darunter fielen zahlreiche MP3 Dateien mit einer Bitrate zwischen 192Kbit bis 250Kbit, Musik CDs und natürlich auch DVDs.
Außerdem würde die Tauglichkeit der Boxen in PC Spiele getestet.

Hier die verwendeten Quellen:
Musik: zahlreiche MP3s, Musik CDs
Film: Herr der Ringe DVD, 24 Stunden DVD, StarWars Episode 1 DVD
Spiele: HalfLife 2, Doom3, GTA: San Andreas, NFS: Underground 2

Beginnen wir mit der Musikwiedergabe. Diese fiel sehr positiv aus. Der Klang war glasklar und die Bässe richtig heftig. Wenn man den Bassregler bis zum Anschlag dreht, beginnen Gegenstände, die auf dem Schreibtisch stehen, ein Eigenleben zu führen, so enorm ist der Bass. Zudem muss man aufpassen, dass sich die Nachbarn nicht beschweren ;)
Ein Test auf voller Lautstärke ist durch die enormen Bässe und unseren Räumlichkeiten kaum möglich gewesen.
Doch auch die Mitten und Höhen sind klar und sauber aus den Satellitenlautsprechern gekommen. Wem sie vielleicht manchmal etwas hoch bzw. laut sind, kann sie über die Pegelregler einfach nach unten regeln.

Das gleiche Bild zeichnete sich auch bei der Wiedergabe von DVDs und beim Spielen ab. Vor allem die StarWars DVD machte mit dem Set richtig viel Spaß. Die enormen Bässe und der kinoreife Sound machen den DVD Abend zu einem reinen Kinoerlebnis. Einfach klasse!
Beim Spielen von Doom3 kann man das Gruselfeeling um einiges steigern, indem man ein gutes 5.1 System anschließt. Und das ist uns auch mit dem Teufel Concept E gelungen. Bei Explosionen oder Geräuschen aus den hinteren Lautsprechern zuckt man richtig zusammen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man für den geringen Preis einen super Sound bekommt. Das Set hat sich im Soundcheck vor allem durch seine enormen und satten Bässen ausgezeichnet. Was Teufel da rausgeholt hat für den Preis ist wirklich klasse. Hierbei spielt es auch keine Rolle, ob man nun mehr der Musik- oder DVD-Fan ist.

 

 

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