Installation
und Aufstellung des Systems
Natürlich muss jeder selbst entscheiden, wie
er das Set bei sich zu Hause aufstellen will. Oft
wird eine optimale Aufstellung wegen Platzmangel
verhindert.
Im Normalfall und für einen guten Klang sollten
aber die Frontlautsprecher rechts und links vor
einem platziert sein. Der Centerlautsprecher gehört
direkt vor einem, z.B. auf den Fernseher oder Monitor.
Die Rear Boxen sollten hinter der Sitzposition aufgestellt
werden. Die Positionierung des Subwoofers ist eigentlich
recht egal, da sich der Bass gleichmäßig
im Raum verteilen sollte. Dennoch kann man durch
Probieren eine optimale Position finden. Sollte
die Bassbox nicht zwischen den beiden Frontlautsprechern
stehen, muss jedoch der Phasen-Schalter am Subwoofer
auf 180° gestellt werden.
Zum
Anschluss der Satellitenlautsprecher kann das mitgelieferte
2x 0,75qmm² Kabel verwendet werden. Allerdings
wäre die Wahl eines etwas dickeren Kabels angebracht,
da so die optimale Leistung aus dem Set herausgeholt
werden kann. Wir können z.B. ein 2x 1,5qmm
Kabel empfehlen.
Beim Anschließen der Kabel an die Klemmen
sollte auch unbedingt auf die richtige Polung geachtet
werden. Setzt man das eigentliche Minus-Ende an
den Plus-Anschluss der Box, kann es zu einer schlechteren
Wiedergabequalität kommen. Außerdem sollte
darauf geachtet werden, dass die Kabel ordentlich
und fest in den Klemmen sitzen.
Hat
man die Boxen mit dem Subwoofer verbunden, kommt
nun die Verkabelung mit der Soundquelle, z.B. DVD
Player oder PC. Nutzt man einen DVD Player, der
einen Audio Decoder besitzt, kann dieser einfach
mit den drei mitgelieferten Chinch-Kabeln verbunden
werden.
Zur Installation an einem PC benötigt man zum
einen eine Soundkarte, die möglichst 5.1 Soundanschlüsse
mit sich bringen sollte. Welche Soundkarten hier
empfohlen werden, könnt ihr u.a. auch der Teufel
Seite entnehmen!
Zum anderen benötigt man drei zusätzliche
Kabel, die nicht im Lieferumfang enthalten sind.
Wie schon erwähnt, handelt es sich hier um
Y-Kabel von Chinch zu Klinke, damit diese an den
normalen Klinkenanschlüssen der PC Soundkarte
angeschlossen werden können.
Die Frontlautsprecher werden in den LineOut für
Front R/L gesteckt und die Rearlautsprecher in die
RearOut Buchse für Rear R/L. Center und Subwoofer
müssen ebenfalls in die dafür vorgesehene
Buchse gesteckt werden.
Möchte man keinen SurroundSound genießen,
oder die Soundkarte bietet kein 5.1 Sound, so kann
auch nur eine simple Stereoverbindung aufgebaut
werden. Dazu muss man nur ein Y-Kabel an den Fronteingängen
des Subwoofers anschließen und diese zum normalen
Lautsprecheranschluss der Soundkarte führen.
So können im übrigen auch MP3- oder CD
Player angeschlossen werden.
Trotz der Stereoverbindung werden alle Boxen mit
Signalen versorgt.
Wichtig
bei der Nutzung des PCs ist, dass man im Treibermenü
seiner Soundkarte die Bass-Umleitung aktiviert.
Diese ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.
Bei Creative Karten kann man dies direkt im Treibermenü
wählen. Außerdem sollte im Menü
5.1 Sound gewählt werden!
Hat
man die eben genannten Punkte beachtet, sollte dem
Soundvergnügen nichts mehr im Wege stehen.
Zudem ist die zum Set beigelegte Anleitung bei der
Inbetriebnahme sehr hilfreich. Auch die Teufel Homepage
stellt nützliche Informationen zur Verfügung.
Falls bei einigen Usern ein Brummen aus den Lautsprechern
zu vernehmen ist, kann das an „Verunreinigungen“
des Kabelnetzes liegen. Dazu genügt es oft
schon, das Antennenkabel des Fernsehers oder des
Radios aus der Dose zu ziehen. Ist das Brummen dann
nicht mehr hörbar, kann man sich einen Mantelstromfilter
im Elektrofachmarkt besorgen für ca. 5 Euro.
Praxis
und Soundcheck
Kommen wir nun zum eigentlichen Test. Das erste,
was zu bewerkstelligen galt, war die Installation
des ganzen Systems. Hier kam es zu keinerlei Schwierigkeiten.
Hat man sich alle Kabel beisammen gelegt, ist das
Set innerhalb von 10 Minuten aufgestellt und verkabelt.
Nach
dem Aufstellen kommt der entscheidende Augenblick
– der erste Soundtest.
Zum Testen der Soundqualität verwendeten wir
einen aktuellen AMD Athlon 64 Rechner mit einer
eingebauten 7.1 Soundkarte von Terratec, der
Aureon
7.1 Universe. Diese überzeugt mit einer
brillanten Soundwiedergabe und liegt in etwa gleichauf
mit der Creative Audigy 2.
Wir
testen das Set mit den verschiedensten Sounds und
Quellen. Darunter fielen zahlreiche MP3 Dateien
mit einer Bitrate zwischen 192Kbit bis 250Kbit,
Musik CDs und natürlich auch DVDs.
Außerdem würde die Tauglichkeit der Boxen
in PC Spiele getestet.
Hier
die verwendeten Quellen:
Musik: zahlreiche MP3s, Musik CDs
Film: Herr der Ringe DVD, 24 Stunden DVD, StarWars
Episode 1 DVD
Spiele: HalfLife 2, Doom3, GTA: San Andreas,
NFS: Underground 2
Beginnen
wir mit der Musikwiedergabe. Diese fiel sehr positiv
aus. Der Klang war glasklar und die Bässe richtig
heftig. Wenn man den Bassregler bis zum Anschlag
dreht, beginnen Gegenstände, die auf dem Schreibtisch
stehen, ein Eigenleben zu führen, so enorm
ist der Bass. Zudem muss man aufpassen, dass sich
die Nachbarn nicht beschweren ;)
Ein Test auf voller Lautstärke ist durch die
enormen Bässe und unseren Räumlichkeiten
kaum möglich gewesen.
Doch auch die Mitten und Höhen sind klar und
sauber aus den Satellitenlautsprechern gekommen.
Wem sie vielleicht manchmal etwas hoch bzw. laut
sind, kann sie über die Pegelregler einfach
nach unten regeln.
Das
gleiche Bild zeichnete sich auch bei der Wiedergabe
von DVDs und beim Spielen ab. Vor allem die StarWars
DVD machte mit dem Set richtig viel Spaß.
Die enormen Bässe und der kinoreife Sound machen
den DVD Abend zu einem reinen Kinoerlebnis. Einfach
klasse!
Beim Spielen von Doom3 kann man das Gruselfeeling
um einiges steigern, indem man ein gutes 5.1 System
anschließt. Und das ist uns auch mit dem Teufel
Concept E gelungen. Bei Explosionen oder Geräuschen
aus den hinteren Lautsprechern zuckt man richtig
zusammen.
Zusammenfassend
lässt sich sagen, dass man für den geringen
Preis einen super Sound bekommt. Das Set hat sich
im Soundcheck vor allem durch seine enormen und
satten Bässen ausgezeichnet. Was Teufel da
rausgeholt hat für den Preis ist wirklich klasse.
Hierbei spielt es auch keine Rolle, ob man nun mehr
der Musik- oder DVD-Fan ist.