Autor:
panni
Testdatum: 11.04.2005
ATX? BTX? CD-Wechsler?
Test: Thermalrock Circle Tower
Immer
ausgefallenere Designs müssen sich aktuelle Gehäusehersteller
einfallen lassen, um auf dem aktuell stark expandierenden
Moddingmarkt eine gute Schiene zu fahren.
120mm Lüfter, Sichtfenster im Seitenteil, LC-Displays
und individuelle Gestaltung gehört momentan zum
Standard.
Heute
haben wir wieder einmal ein Gehäuse im Big-Tower
Format vorliegen, den "Circle Tower" der Firma
Thermalrock. Diese konnte sich mit einigen beachtlichen
Kühllösungen und ausgiebigen Abstechern in
das Gehäusesegment in letzter Zeit gut etablieren.
Ein
Dankeschön geht an den Shop Caseking.de,
der uns mit einem freundlichen Review-Sample des Gehäuses
bescherte.
Ausstattung
und Lieferumfang
Im
der Gehäusegröße angepassten Pappkarton
mit Thermalrock-Werbung sitzt gut verpackt unser Circle-Kandidat.
Nach dem Entfernen einiger Schutzfolien sowie dem Öffnen
des Seitenteils mit dem temporär am Gehäuse
festgeklebten Türschlüssel, kommen zwei schwarz-orangene
120mm Lüfter, ein geräumiges Innenleben, sowie
eine Pappschachtel mit Zubehör zur Befestigung
der Komponenten zum Vorschein.
Die Gehäusefront besteht zum Teil aus Plexiglas,
hinter dem vier CDs angebracht sind, sowie aus einem
Stahl-Plastikgebilde. Sie ist durch eine Magnetkonstruktion
am Grundkäfig leicht verschließbar und an
der Front thront das Thermalrock-Logo.
An der vordersten Ecke des Deckels befinden sich zwei
nach Außen geführte USB-Anschlüsse,
ein Firewireport, sowie am unteren Ende der Frontklappe
zwei Audiobuchsen (Stereo/MIC).
Das Besondere an dem Innenaufbau dieses Towers liegt
an der Anlehnung der eigentlichen ATX- an die kommende
BTX-Konzipierung und den damit verbundenen Designänderungen:
Das Mainboard ist um 180° gedreht, wodurch CPU und
Grafikkarte weiter unten im Gehäuse liegen. Festplattenkäfig
und Steckkarten sind dadurch weiter oben und nicht wie
gehabt im unteren Teil liegend.
Dadurch, dass das Lüfterkonzept linear vorne pustend,
hinten saugend ausgelegt ist, wurden die beiden mächtigen
120mm Lüfter ebenfalls an den BTX Standard angepasst
und auf dem Gehäuseboden platziert, was eine gute
Wärmeabfuhr bei den heißen Komponenten mit
sich bringen soll.
Die Maße des Circle Towers betragen 205 x 500
x 540 mm (BxTxH), die Lüfter sind mit 2000U/min
ausgeschrieben. Es wiegt für diese Größe
gute 11,5kg.
Mit fünf freien externen 5,25", zwei externen 3,5", sowie sechs internen 3,5" Schächten, ist die Ausrüstung auch für viel Peripherie stark.
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| Hier der Thermalrock Circle Tower |
Die Frontklappe schließt per Magnet |
USB, Firewire und Audiports an der Front (bzw. oben) |
Die
in dem Fall rechte Seitenwand (normalerweise ist die
linke die hauptverantwortliche) ist mit einem nahezu
rechteckigen, am oberen Teil gewölbten Plexiglas-Fenster
bestückt, welches solide verschraubt wurde und
Einsicht auf einen Teil der eingebauten Komponenten
erlaubt.
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Das gut verarbeitete Sichtfenster
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Einer der beiden mächtigen 120mm Lüftern von Thermalrock |
Hier ist gut die neuartige Anordnung des Innenlebens zu erkennen |
Wem die beiden 120mm Lüfter noch nicht genug sind, wird mit dem optionalen 80mm Lüfterkäfig zufrieden gestellt, welcher auch an der inneren Front angebracht ist und knapp über dem größeren Pendanten lagert.
Leider besitzen die besagten, vorinstallierten Hauptgebläse nur 4-Pin Molex Stecker, was zur Folge hat, dass diese nicht ohne weitere Umstände geregelt werden können (Adapter sind nötig) sowie kein Tachosignal übergeben werden kann.
Ein heutzutage recht selten gewordenes Gimmick ist ein kleiner Case-Open Sensor, welcher beim Schließen der Seitentür Kontakt bekommt, direkt mit dem Mainboard verbunden wird und folgend den Status des Gehäuses (Offen/Geschlossen) weitergeben kann.
Die Steckkarten werden mit einem einfachen aber effektiven Klipp-Mechanismus befestigt, also schraubenlos, genauso wie die Festplatten und 5,25"-Laufwerke. Beim Letzteren werden separate Seitenrails zum Aufstecken verwendet.
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Ein weiterer 80mm Lüfter ist montierbar |
Mit dieser Aufsteckhalterung |
Hier die Seitenrails für Laufwerke und Festplatten |
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Die Steckkarten werden durch einen einfachen Klappmechanismus gehalten |
Heutzutage selten zu finden: der Case-State-Sensor |
Hier der großzügig beraumte Laufwerksschacht |
Auf
den folgenden Seiten gehen wir weiter auf die Ausstattung
ein.