Zum
Öffnen der Türen muss lediglich leicht an
beiden gezogen werden. Sie verfügen leider über
keinen Schließmechanismus, wodurch diese bei
einem Transport leicht aufklappen können.
Die gesamte Türkonstruktion macht einen sehr
stabilen und hochwertigen Eindruck. Das Öffnen
und Schließen der Türen funktioniert reibungslos.
Den hochwertigen Aspekt liefern die hohe Stärke
des Aluminiums und die verwendeten Metallscharniere,
die mit den Aluelementen fest verschraubt sind. So
ist es auch möglich, die beiden Türen zu
demontieren, falls diese nicht dem Geschmack des Besitzers
entsprechen oder aus anderen Gründen stören.
Hinter
den Türen ist ein Großteil der Laufwerksschächte
zu finden und es ist eine Ähnlichkeit mit der
Front des Stacker Gehäuses von Coolermaster zu
erkennen, was in erster Linie an den mit Lochblech
versehenen Schachtblenden auszumachen ist.
Durch die insgesamt 11 Laufwerksschächte kann
so immer Frischluft in das Gehäuse gelangen.
Um Staubansammlungen im Gehäuse möglichst
zu vermeiden, sind alle Blenden auf der Rückseite
mit groben Staubfiltern beklebt.
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Die
Front hinter den Türen: Es sind elf 5,25"
Schächte zu finden. |
Hier
ein HDD Käfig, der drei Festplatten aufnehmen
kann. |
Der
Käfig kann einfach herausgenommen werden. |
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Hier
ein weiterer Käfig inkl. Power- und Resetswitch. |
Im
letzten 5,25" Schacht ist ein Drive-Bay
zu finden. |
Die
Schublade kann herausgezogen werden. |
In
10 dieser Laufwerksschächte können 5 ¼“
Laufwerke, wie z.B. ein Brenner, untergebracht werden.
Insgesamt könnten fünf Festplatten hinter
der Front ihren Platz finden. Drei davon werden in
einem herausnehmbaren Käfig untergebracht, der
mit einem 120mm Lüfter versehen ist. Dieser dreht
mit 1400U/min und soll einen Geräuschpegel von
21dB(A) erzeugen.
Ist der Käfig entfernt können statt den
drei Festplatten, drei 5 ¼ Laufwerke eingebaut
werden. Die anderen beiden Festplatten werden in zwei
separaten Rahmen montiert, die auch die Möglichkeit
bieten Diskettenlaufwerke einzubauen. Einer der beiden
Rahmen befindet sich im obersten Schacht an der Front.
Er bietet auch den Power- und Resetschalter und noch
die Power- und HDD-LED. Möchte man ein Diskettenlaufwerk
einbauen, muss man aus der Lochblechblende das Mittestück
entfernen.
Als besonders lobenswert sei bei dem Gehäuse
die Flexibilität der Laufwerksanordnung anzusprechen.
Denn die einzelnen Einbaurahmen für 3,5“
Geräte können leicht entfernt und in jeden
anderen 5,25“ Schacht geschoben werden. Sprich,
jeder 5,25“ Schacht kann mittels eines HDD-Transfer-Bracket
zu einem 3,5“ Schacht umgerüstet werden.
Der
letzte bzw. 11. Schacht in Bodennähe stellt eine
Box zur Verfügung, die wie eine Schublade herausgezogen
werden kann. In diesem „Drive-Bay“ kann
beispielsweise Montagematerial gelagert werden oder
andere Dinge, die immer griffbereit sein sollen.
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Die
rechte Seitenwand. |
Die
linke Seitenwand besitzt ein Window-Kit aus
Acryl-Glas. |
Die
Seitenwand ist u.a. durch diese Schieber befestigt. |
Widmen
wir uns noch kurz dem restlichen, äußeren
Teil des Gehäuses. Der Body ist aus Stahlblech
gefertigt und somit der schwerste Teil. Er ist mattschwarz
lackiert und sieht sehr hochwertig aus. Die Kratz-empfindlichkeit
hält sich in Grenzen und ist als normal zu bezeichnen.
Die linke Seitenwand ist mit zwei Schiebern versehen.
Werden diese zur Front hin gedrückt, kann die
Seitenwand abgenommen werden. Voraussetzung ist aber,
dass man die großen Thumbscrews vorher entfernt
hat. Diese fallen bei diesem Gehäuse besonders
groß aus, was der Griffigkeit nur zu gute kommt!
Am oberen Schieber ist außerdem ein Schloss
angebracht, das mit dem mitgelieferten Schlüssel
(+ ein Ersatzschlüssel) abgeschlossen werden
kann.
Neben den Schiebern besitzt die Seitenwand zusätzlich
ein Fenster oder auch Window-Kit. Dieses, in drei
Teile untergliederte, „Fenster“ ist leider
nicht aus Plexi- sondern aus Acrylglas gefertigt und
hinterließ bei uns keinen so hochwertigen Eindruck,
obwohl es eine klare Sicht, die durch keine Verarbeitungsmängel
beeinträchtigt ist, ermöglicht. In der rechten
unteren Ecke des Acrylglases wurde wieder der Thermaltake-Schriftzug
eingearbeitet.
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Im
Window-Kit ist auch der Thermaltake Schriftzug
eingearbeitet. |
Im
Deckel sind wabenförmige Luftlöcher
zu finden. |
Das
Panel auf dem Deckel. |
Auffällig
ist die Oberseite des Gehäuses. Auf ihr befindet
sich eine ovale Öffnung, die mit vielen kleinen,
wabenförmigen Luftlöchern versehen ist.
Umgeben ist die ovale Öffnung von einem Plastikrahmen,
der im vorderen Bereich ein kleines Panel beherbergt.
Dieses kleine Panel ist durch eine kreisförmige
Klappe verdeckt, die durch Drücken geöffnet
werden kann. Dem User werden zwei USB 2.0-Buchsen,
ein IEEE 1394 Firewire- Anschluss und zwei Audio-Anschlüsse
geboten. Kritisieren müssen wir hier jedoch den
verwendeten Kunststoff, der keinen hochwertigen Eindruck
macht, sowohl optisch als auch beim Befühlen.
Hinter
der Abdeckung sind weitere Luftlöcher zu finden,
die im Plastikrahmen eingebracht sind. Unter diesen
Löchern kann der mitgelieferte 92mm Fan montiert
werden.
So kann die aufsteigende Hitze zum einen passiv durch
die Wabenöffnungen gelangen, aber auch aktiv
durch den Lüfter nach außen befördert
werden.
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Die
Rückseite des Gehäuses. |
Neben
dem Netzteil ist auch noch mal ein 92mm Lüfter
zu finden. |
Das
Netzteil wird im Gehäuse senkrecht verbaut. |