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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse Seite 2/5

Zum Öffnen der Türen muss lediglich leicht an beiden gezogen werden. Sie verfügen leider über keinen Schließmechanismus, wodurch diese bei einem Transport leicht aufklappen können.
Die gesamte Türkonstruktion macht einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck. Das Öffnen und Schließen der Türen funktioniert reibungslos. Den hochwertigen Aspekt liefern die hohe Stärke des Aluminiums und die verwendeten Metallscharniere, die mit den Aluelementen fest verschraubt sind. So ist es auch möglich, die beiden Türen zu demontieren, falls diese nicht dem Geschmack des Besitzers entsprechen oder aus anderen Gründen stören.

Hinter den Türen ist ein Großteil der Laufwerksschächte zu finden und es ist eine Ähnlichkeit mit der Front des Stacker Gehäuses von Coolermaster zu erkennen, was in erster Linie an den mit Lochblech versehenen Schachtblenden auszumachen ist.
Durch die insgesamt 11 Laufwerksschächte kann so immer Frischluft in das Gehäuse gelangen. Um Staubansammlungen im Gehäuse möglichst zu vermeiden, sind alle Blenden auf der Rückseite mit groben Staubfiltern beklebt.

Die Front hinter den Türen: Es sind elf 5,25" Schächte zu finden.
Hier ein HDD Käfig, der drei Festplatten aufnehmen kann.
Der Käfig kann einfach herausgenommen werden.
Hier ein weiterer Käfig inkl. Power- und Resetswitch.
Im letzten 5,25" Schacht ist ein Drive-Bay zu finden.
Die Schublade kann herausgezogen werden.

In 10 dieser Laufwerksschächte können 5 ¼“ Laufwerke, wie z.B. ein Brenner, untergebracht werden.
Insgesamt könnten fünf Festplatten hinter der Front ihren Platz finden. Drei davon werden in einem herausnehmbaren Käfig untergebracht, der mit einem 120mm Lüfter versehen ist. Dieser dreht mit 1400U/min und soll einen Geräuschpegel von 21dB(A) erzeugen.
Ist der Käfig entfernt können statt den drei Festplatten, drei 5 ¼ Laufwerke eingebaut werden. Die anderen beiden Festplatten werden in zwei separaten Rahmen montiert, die auch die Möglichkeit bieten Diskettenlaufwerke einzubauen. Einer der beiden Rahmen befindet sich im obersten Schacht an der Front. Er bietet auch den Power- und Resetschalter und noch die Power- und HDD-LED. Möchte man ein Diskettenlaufwerk einbauen, muss man aus der Lochblechblende das Mittestück entfernen.
Als besonders lobenswert sei bei dem Gehäuse die Flexibilität der Laufwerksanordnung anzusprechen. Denn die einzelnen Einbaurahmen für 3,5“ Geräte können leicht entfernt und in jeden anderen 5,25“ Schacht geschoben werden. Sprich, jeder 5,25“ Schacht kann mittels eines HDD-Transfer-Bracket zu einem 3,5“ Schacht umgerüstet werden.

Der letzte bzw. 11. Schacht in Bodennähe stellt eine Box zur Verfügung, die wie eine Schublade herausgezogen werden kann. In diesem „Drive-Bay“ kann beispielsweise Montagematerial gelagert werden oder andere Dinge, die immer griffbereit sein sollen.

Die rechte Seitenwand.
Die linke Seitenwand besitzt ein Window-Kit aus Acryl-Glas.
Die Seitenwand ist u.a. durch diese Schieber befestigt.

Widmen wir uns noch kurz dem restlichen, äußeren Teil des Gehäuses. Der Body ist aus Stahlblech gefertigt und somit der schwerste Teil. Er ist mattschwarz lackiert und sieht sehr hochwertig aus. Die Kratz-empfindlichkeit hält sich in Grenzen und ist als normal zu bezeichnen.
Die linke Seitenwand ist mit zwei Schiebern versehen. Werden diese zur Front hin gedrückt, kann die Seitenwand abgenommen werden. Voraussetzung ist aber, dass man die großen Thumbscrews vorher entfernt hat. Diese fallen bei diesem Gehäuse besonders groß aus, was der Griffigkeit nur zu gute kommt! Am oberen Schieber ist außerdem ein Schloss angebracht, das mit dem mitgelieferten Schlüssel (+ ein Ersatzschlüssel) abgeschlossen werden kann.
Neben den Schiebern besitzt die Seitenwand zusätzlich ein Fenster oder auch Window-Kit. Dieses, in drei Teile untergliederte, „Fenster“ ist leider nicht aus Plexi- sondern aus Acrylglas gefertigt und hinterließ bei uns keinen so hochwertigen Eindruck, obwohl es eine klare Sicht, die durch keine Verarbeitungsmängel beeinträchtigt ist, ermöglicht. In der rechten unteren Ecke des Acrylglases wurde wieder der Thermaltake-Schriftzug eingearbeitet.

Im Window-Kit ist auch der Thermaltake Schriftzug eingearbeitet.
Im Deckel sind wabenförmige Luftlöcher zu finden.
Das Panel auf dem Deckel.

Auffällig ist die Oberseite des Gehäuses. Auf ihr befindet sich eine ovale Öffnung, die mit vielen kleinen, wabenförmigen Luftlöchern versehen ist. Umgeben ist die ovale Öffnung von einem Plastikrahmen, der im vorderen Bereich ein kleines Panel beherbergt. Dieses kleine Panel ist durch eine kreisförmige Klappe verdeckt, die durch Drücken geöffnet werden kann. Dem User werden zwei USB 2.0-Buchsen, ein IEEE 1394 Firewire- Anschluss und zwei Audio-Anschlüsse geboten. Kritisieren müssen wir hier jedoch den verwendeten Kunststoff, der keinen hochwertigen Eindruck macht, sowohl optisch als auch beim Befühlen.

Hinter der Abdeckung sind weitere Luftlöcher zu finden, die im Plastikrahmen eingebracht sind. Unter diesen Löchern kann der mitgelieferte 92mm Fan montiert werden.
So kann die aufsteigende Hitze zum einen passiv durch die Wabenöffnungen gelangen, aber auch aktiv durch den Lüfter nach außen befördert werden.

Die Rückseite des Gehäuses.
Neben dem Netzteil ist auch noch mal ein 92mm Lüfter zu finden.
Das Netzteil wird im Gehäuse senkrecht verbaut.

 

 

 

 

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