Interessant
zu erwähnen sei noch die Rückseite. Diese
bietet die normale I/O Blende und auch die sieben
Erweiterungsslots für das Mainboard. Außerdem
vorzufinden sind die Luftlöcher, hinter denen
ein 120mm Lüfter sitzt, der mit blauen LEDs versehen
ist. Er dreht mit 1400U/min genau so schnell wie der
am Front HDD Käfig. Im oberen Bereich kann das
Netzteil eingebaut werden, welches jedoch senkrecht
montiert wird. Neben der Öffnung für das
Netzteil sind weitere Luftlöcher zu finden, hinter
denen ein 92mm Fan angebracht ist, aber dazu später
mehr.
Ein besonderes Feature an der Rückseite sind
die insgesamt vier Löcher, die als Schlauchdurchführungen
für eine Wasserkühlung dienen. So kann beispielsweise
vor dem 120mm Lüfter ein Radiator montiert und
die Schläuche einfach durch die bereits vorhandenen
Löcher nach innen geführt werden.
Die Löcher sind im Auslieferungszustand noch
verdeckt und müssen daher ausgedrückt werden.
Damit keine scharfen Kanten den Schlauch zerschneiden
können, liegen die bereits erwähnten Plastikringe
bei, die in die Löcher gesteckt werden können.
Das sieht dann nicht nur sauber aus, sondern schützt
den Schlauch auch noch vor Beschädigung!
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Das
Gehäuse bietet im Innenraum viel Platz. |
Hier
die 5,25" Schächte. |
Dieser
kleine HDD Käfig kann drei weitere Platten
aufnehmen. |
Gelangen
wir nun von außen nach innen. Das Kandalf präsentiert
uns einen sehr ordentlichen und gut verarbeiteten
Innenraum. Er bietet ausreichend Platz zum Einbau
der gesamten Hardware und sogar noch für etwas
mehr. Der Einbau einer Wasserkühlung sollte überhaupt
kein Problem darstellen. Ermöglicht wird das
zum einen durch die Höhe und zum anderen durch
die enorme Tiefe des Gehäuses.
Im oberen Bereich des Innenraumes ist Platz für
ein Netzteil zu finden, welches, wie bereits angesprochen,
senkrecht im Case montiert wird. Neben dem Netzteil
findet nämlich noch ein weiterer Festplattenkäfig
seinen Platz. In ihm können nochmals bis zu drei
Festplatten verbaut werden. Ein leichter Ausbau des
Käfigs ist durch eine große Daumenschraube
und einen kleinen Hebel gewährleistet.
Gekühlt werden die Festplatten von einen 92mm
Lüfter. Dieser macht seine Runden mit 1800 U/min
und ist auch angenehm leise mit 21dB(A). Er befördert
die warme Luft der HDDs rückwärtig aus dem
Gehäuse heraus. Zusätzlich saugt das Netzteil,
vorausgesetzt es bietet einen Lüfter an der Unterseite,
die Abwärme von den Festplatten durch das Netzteil
nach außen.
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Der
kleine HDD-Käfig kann leicht ausgebaut
werden. |
In
dieser kleinen Box befindet sich der Inverter
für das leuchtende Frontlogo. |
Die
Rückseite des leuchtenden Thermaltake Logos. |
Im
Innern können alle gängigen Mainboardgrößen
untergebracht werden. Dazu zählen Micro ATX und
ATX Mainboards, die allesamt mit Abstandshaltern befestigt
werden.
Die diversen Lüfter im Gehäuse sind alle
mit 4Pin Stecker ausgestattet und werden einfach durch
geschliffen.
Auf dem Boden des Gehäuses ist eine kleine schwarze
Box, ausgestattet mit einem Kippschalter, zu finden.
Hierbei handelt es sich um den Inverter, der die Leuchtfolie
vom Thermaltakelogo steuert. Wird der Schalter in
die mittlere Position gebracht, erlischt die Leuchtfolie.
Wird der Schalter nach rechts gekippt, leuchtet das
gesamte Logo blau auf. Wird er nach links geschaltet,
blinken verschiedene Abschnitte des Logos auf, was
auch sehr schick ausschaut.
Bemerkenswert ist auch die fast schraubenlose Montage.
Alle Laufwerke werden mit Klammervorrichtungen einfach
montiert und das ohne Werkzeug. Lediglich die Festplatten
und Floppylaufwerke müssen mit Schrauben befestigt
werden sowie das Netzteil und das Mainboard. Dafür
lassen sich die Festplattenkäfige ebenfalls ohne
Mühe entfernen!
Mehr zur Montage und zu Problemen, die evtl. aufgetreten
sind, erfahrt ihr unter dem Punkt Praxis. Ebenfalls
ohne Schraubenzieher können die Erweiterungskarten
ein- und ausgebaut werden. Diese werden durch einen
Hebelmechanismus festgeklemmt.
Design,
Verarbeitung & Kühlmöglichkeiten
Vollkommen überzeugt hat uns das schicke Design.
Die sehr ausgefallene Front ist etwas ganz besonderes,
wirkt auf uns jedoch nicht zu verspielt. Der silberfarbige
Mittelstreifen zwischen den beiden Türhälften
hebt sich vom restlichen Design gut ab.
Der Zylinder im oberen Bereich sieht vielleicht erst
etwas merkwürdig aus, aber das ist wirklich mal
etwas ganz anderes. Sehr schick sieht der Zylinder
erst im abgedunkelten Zimmer aus. Dieser ist im Betrieb
blau beleuchtet. Lediglich der Rand leuchtet leicht
blau auf und spiegelt sich am silberfarbigen Metall
wieder. Der dabei entstehende Effekt sieht echt schick
aus, wie man den Fotos vielleicht entnehmen kann.
Das leuchtende Thermaltakelogo kennen sicherlich viele
von den berühmten Xaser Gehäusen. Es sieht
aber immer noch elegant aus und mit dem Blinkeffekt
sollte es auf jeden Fall ein Hingucker sein!
Der hintere Gehäuseteil ist nicht sonderlich
atemberaubend. Lediglich das schicke Window-Kit und
die Wabenstruktur im Deckel sind etwas erwähnenswert.
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Die
gesamte Front im leuchtenden Zustand. |
Das
Thermaltake-Logo. |
Der
Leuchteffekt im Zylinder ist besonders schick. |
Der aufgetragene Lack macht einen sehr guten und hochwertigen
Eindruck, wie auch die restliche Verarbeitung!
Egal ob Innenraum oder Alufront, so ziemlich alle
Teile wirken qualitativ hochwertig und machen somit
einen guten Eindruck. Vor allem die gebürstete
Alufront ist sehr hochwertig.
Sogar die montierten Lüfter und Plastikteile
sind sauber gearbeitet! Einziger Kritikpunkt wäre
der Plastikrahmen, der sich auf dem Deckel befindet.
Dieser Rahmen wirkt etwas billig.
Kommen wir zum letzten Punkt – den Kühlmöglichkeiten.
Diese sind im Kandalf VA9000 vollkommen ausreichend.
Insgesamt befinden sich vier Lüfter im Gehäuse,
davon zwei 120er und zwei 92er Fans, die zudem noch
wirklich leise drehen.
Die Wabenstruktur im Deckel lässt die aufsteigende
warme Luft nach außen und staut sich somit nicht
unterm Deckel.
Praktisch: Die Festplatten können zum einen durch
einen 92mm Lüfter und zum anderen durch das Netzteil
mitgekühlt werden.
Alles in allem bietet das Gehäuse gute Kühlmöglichkeiten,
die auch für Übertaktungsversuche, Wasserkühlungen
und heiße Sommer vollkommen ausreichen dürften!