TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Home
News
>> Artikel
 Hardware
 Software
 Guides
Berichte
>> Community
 Forum <- Klicken!
 Links
>> Intern
 Impressum
 Kontakt
>> Werbung
 

 


 
> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse Seite 3/5

Interessant zu erwähnen sei noch die Rückseite. Diese bietet die normale I/O Blende und auch die sieben Erweiterungsslots für das Mainboard. Außerdem vorzufinden sind die Luftlöcher, hinter denen ein 120mm Lüfter sitzt, der mit blauen LEDs versehen ist. Er dreht mit 1400U/min genau so schnell wie der am Front HDD Käfig. Im oberen Bereich kann das Netzteil eingebaut werden, welches jedoch senkrecht montiert wird. Neben der Öffnung für das Netzteil sind weitere Luftlöcher zu finden, hinter denen ein 92mm Fan angebracht ist, aber dazu später mehr.
Ein besonderes Feature an der Rückseite sind die insgesamt vier Löcher, die als Schlauchdurchführungen für eine Wasserkühlung dienen. So kann beispielsweise vor dem 120mm Lüfter ein Radiator montiert und die Schläuche einfach durch die bereits vorhandenen Löcher nach innen geführt werden.
Die Löcher sind im Auslieferungszustand noch verdeckt und müssen daher ausgedrückt werden. Damit keine scharfen Kanten den Schlauch zerschneiden können, liegen die bereits erwähnten Plastikringe bei, die in die Löcher gesteckt werden können. Das sieht dann nicht nur sauber aus, sondern schützt den Schlauch auch noch vor Beschädigung!

Das Gehäuse bietet im Innenraum viel Platz.
Hier die 5,25" Schächte.
Dieser kleine HDD Käfig kann drei weitere Platten aufnehmen.

Gelangen wir nun von außen nach innen. Das Kandalf präsentiert uns einen sehr ordentlichen und gut verarbeiteten Innenraum. Er bietet ausreichend Platz zum Einbau der gesamten Hardware und sogar noch für etwas mehr. Der Einbau einer Wasserkühlung sollte überhaupt kein Problem darstellen. Ermöglicht wird das zum einen durch die Höhe und zum anderen durch die enorme Tiefe des Gehäuses.
Im oberen Bereich des Innenraumes ist Platz für ein Netzteil zu finden, welches, wie bereits angesprochen, senkrecht im Case montiert wird. Neben dem Netzteil findet nämlich noch ein weiterer Festplattenkäfig seinen Platz. In ihm können nochmals bis zu drei Festplatten verbaut werden. Ein leichter Ausbau des Käfigs ist durch eine große Daumenschraube und einen kleinen Hebel gewährleistet.
Gekühlt werden die Festplatten von einen 92mm Lüfter. Dieser macht seine Runden mit 1800 U/min und ist auch angenehm leise mit 21dB(A). Er befördert die warme Luft der HDDs rückwärtig aus dem Gehäuse heraus. Zusätzlich saugt das Netzteil, vorausgesetzt es bietet einen Lüfter an der Unterseite, die Abwärme von den Festplatten durch das Netzteil nach außen.

Der kleine HDD-Käfig kann leicht ausgebaut werden.
In dieser kleinen Box befindet sich der Inverter für das leuchtende Frontlogo.
Die Rückseite des leuchtenden Thermaltake Logos.

Im Innern können alle gängigen Mainboardgrößen untergebracht werden. Dazu zählen Micro ATX und ATX Mainboards, die allesamt mit Abstandshaltern befestigt werden.
Die diversen Lüfter im Gehäuse sind alle mit 4Pin Stecker ausgestattet und werden einfach durch geschliffen.
Auf dem Boden des Gehäuses ist eine kleine schwarze Box, ausgestattet mit einem Kippschalter, zu finden. Hierbei handelt es sich um den Inverter, der die Leuchtfolie vom Thermaltakelogo steuert. Wird der Schalter in die mittlere Position gebracht, erlischt die Leuchtfolie. Wird der Schalter nach rechts gekippt, leuchtet das gesamte Logo blau auf. Wird er nach links geschaltet, blinken verschiedene Abschnitte des Logos auf, was auch sehr schick ausschaut.
Bemerkenswert ist auch die fast schraubenlose Montage. Alle Laufwerke werden mit Klammervorrichtungen einfach montiert und das ohne Werkzeug. Lediglich die Festplatten und Floppylaufwerke müssen mit Schrauben befestigt werden sowie das Netzteil und das Mainboard. Dafür lassen sich die Festplattenkäfige ebenfalls ohne Mühe entfernen!
Mehr zur Montage und zu Problemen, die evtl. aufgetreten sind, erfahrt ihr unter dem Punkt Praxis. Ebenfalls ohne Schraubenzieher können die Erweiterungskarten ein- und ausgebaut werden. Diese werden durch einen Hebelmechanismus festgeklemmt.

Design, Verarbeitung & Kühlmöglichkeiten
Vollkommen überzeugt hat uns das schicke Design. Die sehr ausgefallene Front ist etwas ganz besonderes, wirkt auf uns jedoch nicht zu verspielt. Der silberfarbige Mittelstreifen zwischen den beiden Türhälften hebt sich vom restlichen Design gut ab.
Der Zylinder im oberen Bereich sieht vielleicht erst etwas merkwürdig aus, aber das ist wirklich mal etwas ganz anderes. Sehr schick sieht der Zylinder erst im abgedunkelten Zimmer aus. Dieser ist im Betrieb blau beleuchtet. Lediglich der Rand leuchtet leicht blau auf und spiegelt sich am silberfarbigen Metall wieder. Der dabei entstehende Effekt sieht echt schick aus, wie man den Fotos vielleicht entnehmen kann.
Das leuchtende Thermaltakelogo kennen sicherlich viele von den berühmten Xaser Gehäusen. Es sieht aber immer noch elegant aus und mit dem Blinkeffekt sollte es auf jeden Fall ein Hingucker sein!
Der hintere Gehäuseteil ist nicht sonderlich atemberaubend. Lediglich das schicke Window-Kit und die Wabenstruktur im Deckel sind etwas erwähnenswert.

Die gesamte Front im leuchtenden Zustand.
Das Thermaltake-Logo.
Der Leuchteffekt im Zylinder ist besonders schick.

Der aufgetragene Lack macht einen sehr guten und hochwertigen Eindruck, wie auch die restliche Verarbeitung!
Egal ob Innenraum oder Alufront, so ziemlich alle Teile wirken qualitativ hochwertig und machen somit einen guten Eindruck. Vor allem die gebürstete Alufront ist sehr hochwertig.
Sogar die montierten Lüfter und Plastikteile sind sauber gearbeitet! Einziger Kritikpunkt wäre der Plastikrahmen, der sich auf dem Deckel befindet. Dieser Rahmen wirkt etwas billig.
Kommen wir zum letzten Punkt – den Kühlmöglichkeiten. Diese sind im Kandalf VA9000 vollkommen ausreichend. Insgesamt befinden sich vier Lüfter im Gehäuse, davon zwei 120er und zwei 92er Fans, die zudem noch wirklich leise drehen.
Die Wabenstruktur im Deckel lässt die aufsteigende warme Luft nach außen und staut sich somit nicht unterm Deckel.
Praktisch: Die Festplatten können zum einen durch einen 92mm Lüfter und zum anderen durch das Netzteil mitgekühlt werden.
Alles in allem bietet das Gehäuse gute Kühlmöglichkeiten, die auch für Übertaktungsversuche, Wasserkühlungen und heiße Sommer vollkommen ausreichen dürften!

 

 

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Forum
>> Werbung



>> Partner
 

.
TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
Copyright © 2001 - 2008 by twinsbyte.de | design and website by René & Marcel Reichelt
| Impressum | Kontakt |