Autor:
Marcel Reichelt
Fotos: René Reichelt
Testdatum: 30.08.05
Test:
Tricod 6210L-CA Gehäuse
Für einen einfachen Bürorechner,
der über keine besondere Hardware verfügt
und möglichst wenig kosten soll, sollte auch ein
kostengünstiges Gehäuse besitzen. Hier bieten
diverse Hersteller Modelle an, wo der Käufer jedoch
meist auch in Punkto Design Abstriche akzeptieren muss.
Eine etwas andere Philosophie besitzt der Hersteller
Tricod, der günstige Gehäuse mit einem ansprechenden
Design anbietet. Wir haben diesmal das neuste Modell
mit dem Namen „6210“ im Test, welches neben
ein Frontpanel auch noch ein Netzteil bietet. Alles
Weitere könnt ihr im Folgenden lesen!
Ein
Dank geht an die Firma Tricod, die uns das Gehäuse
für einen Test zur Verfügung gestellt hat!

Lieferumfang
und Ausstattung
Das Gehäuse besitzt, für ein Modell der niedrigen
Preisklasse, einen guten Lieferumfang. Er beinhaltet
ein 350 Watt Netzteil von Codegen, ein passendes Netzkabel,
einen vormontierten 80mm Lüfter, diverse Montageschrauben,
einen vormontierten Luftkanal und noch einen Ferritring.
Dieser dient zur Absorbierung von elektrischen Störungen.
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| Das
Gehäuse. |
Dieses
Zubehör liegt dem Gehäuse bei, plus
ein Netzteil und ein 80mm Fan. |
Die
Front. |
Das
Gehäuse macht im Bezug auf das Design einen äußerst
guten Eindruck. Es besitzt eine silber/schwarze Farbkombination.
Die Front ist im Laufwerksbereich überwiegend schwarz
gehalten. Nur der untere Bereich ist silber sowie der
Deckel.
Der erste Laufwerksschacht sitzt nicht wie üblich
direkt unterm Deckel, sondern etwas weiter unten, so
zu mindest auf den ersten Blick. Denn es sind lediglich
zwei Laufwerksblenden erkennbar. Dabei handelt es sich
um ausklappbare Blenden, die das Laufwerk elegant verstecken.
Zum Auswerfen der CD gibt es je einen verchromten Druckknopf.
Der erste, nicht sofort sichtbare, Schacht befindet
sich direkt über den ausklappbaren Blenden. Der
letzte und vierte Schacht versteckt sich hinter einer
großen Frontklappe, die sich herunter schieben
lässt.
Hinter der Schiebetür ist außerdem noch ein
Frontpanel mit allen wichtigen Anschlüssen zu finden,
darunter zwei USB sowie zwei Audio Anschlüsse.
Eine Firewirebuchse ist nicht vorhanden.
Wie schon erwähnt ist der gerade beschriebene Bereich
stark vom restlichen Gehäuse abgegrenzt, vor allem
durch eine andere Farbgebung. Der Powerbutton ist im
unteren Bereich der Front kaum zu übersehen. Der
viereckige, silberfarbene Druckknopf ist recht groß
geraten und gut zu treffen. Umgeben wird der Knopf von
transparentem Kunststoff, das als Lichtleiter fungiert
und somit als Power Leuchte dient.
Direkt unter dem Power Schalter befindet sich der Resetknopf.
Er ist etwas tiefer im Gehäuse hineingelassen,
so dass ein versehentliches Drücken verhindert
wird. Zudem besteht er aus transparentem Plastik, da
hinter ihm die Festplattenleuchte untergebracht wurde.
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| Positiv:
Man verbaute im Gehäuse zwei CD-Blenden. |
Die
Blenden klappen einfach auf. |
Im
unteren Bereich befindet sich der Druckknopf. |
Die
restlichen Gehäuseteile sind weniger erwähnenswert.
Der Deckel ist, wie schon angesprochen, in silber gehalten
und aus Kunststoff gefertigt, wobei unter dem Kunststoff
noch eine zusätzliche Metallplatte zu finden ist.
Die beiden Seitewände hingegen sind nicht mit Kunststoff
bedeckt und schwarz lackiert.
Ähnlich wie das bereits getestete Codegen 4063a
Gehäuse, bietet das neue Modell ebenfalls an beiden
Seitenwänden eine Art Lochblech. Diese Löcher
überziehen fast die kompletten Seitenteile. Hinter
dem durchlöcherten Bereich befindet sich ein großer
Staubschutz aus Hartplastik. Dieser sollte den gröbsten
Staub fern halten.
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| Der
schwarze Bereich der Front zieht sich bis auf
die Oberseite. |
Ein
CD-Schacht, ein 3,5" Schacht und ein Frontpanel
ist hinter eine Schiebetür zu finden. |
Das
Frontpanel. |
Zudem lässt er sich bei Bedarf komplett abnehmen
und ausspülen.
Auf der Innenseite der linken Seitenwand befindet sich
zudem eine Vorrichtung zum Befestigen eines 80mm Lüfters,
aber dazu unter dem Punkt Kühlung mehr!
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| Das
Gehäuse von der Seite. |
Hinter
dem Lochblech befindet sich ein Filter aus Kunststoff. |
Das
Lochblech. |