Grundbaustein
des Micro ist der passive Kühlkörper. Dieser
besitzt am unteren Ende eine massive Bodenplatte, die
aus Kupfer gefertigt ist. Sie misst eine Dicke von rund
6mm, wobei sie nicht komplett aus Kupfer gefertigt ist.
Der Innenraum der Bodenplatte ist hohl, was auch so
seinen Sinn hat.
Direkt auf der Kupferplatte sitzt eine Halbkugel, die
ebenfalls innen hohl und mit der Bodenplatte verbunden
ist (siehe Abbildung).

(Quelle: Vapochill.com)
Diese Halbkugel ist oben geöffnet, wo Kupferrohre
anbinden. In allen Röhren und Hohlräumen befindet
sich ein Gas namens R134a. Dabei handelt es sich um
ein Kältemittel mit der Formel C2H2F4, das bereits
bei einer Temperatur von -26°C in den gasförmigen
Zustand wechselt. Dieser Fluorkohlenwasserstoff wird
heutzutage sehr häufig in Klimaanlagen verwendet,
da es FCKW-frei ist und somit nicht die Ozonschicht
angreift.
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| Der
Kühler arbeitet mit eine Art Heatpipe, die
mit Gas gefüllt ist. |
Der
schicke Fuß des Kühlers. |
Hier
gut zu sehen das dicke Kupferrohr, das das Gas
in weitere Rohre verteilt. |
Im
Kühler übernimmt das Gas den Wärmetransport
bzw. die Wärmeabfuhr, ähnlich wie bei Heatpipekühlern.
Besonders ist aber hier, dass der gesamte Kühler,
wie schon erwähnt, miteinander verbunden ist und
sich das Gas problemlos überall verteilen kann.
Oft ist es so, dass z.B. die Heatpipes direkt auf der
Kupferplatte aufgelötet sind. Die Verbindung zwischen
Bodenplatte und Heatpipe ist dadurch nicht optimal.
Das Problem wird beim Prinzip, das Asetek verwendet,
umgangen.
Da hier Gas zum Einsatz kommt und keine Flüssigkeit,
wie bei Heatpipekühlern, muss man auch einige kleine
Punkte bei der Montage beachten, aber dazu später
mehr!
An einem 8,3cm langen, waagerechten Kupferrohr sind
drei weitere Kupferrohre angebracht, die den oberen
Teil des Kühlers durchziehen. Dieser Bereich ist
zudem mit Kühllamellen versehen, die aus Alu bestehen
und die Oberfläche vergrößern sollen.
Vor den Kühllamellen sitzt der 92mm Lüfter,
welcher an einer transparenten Kunststoffkonstruktion
befestigt ist, die den Lüfter zugleich auf Abstand
mit den Lamellen hält.
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| Diese
drei Rohre durchziehen den gesamten Kühler. |
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Der
Lüfter ist an einem Plastikrahmen befestigt. |
Bei
der Extreme Version besitzt der Lüfter eine maximal
Drehzahl von rund 3800 U/min und ist daher nicht sonderlich
leise. Der Hersteller gibt eine Lautstärke von
39 dB(A) an. Bei geringster Drehzahl soll der Lüfter
"nur" noch einen Geräuschpegel von 28
dB(A) produzieren. Maximal schafft der Lüfter einen
Luftdurchsatz von 73.656 CFM.
Wie man schon den Angaben entnehmen kann, ist der Lüfter
ausschließlich auf Performance ausgelegt.
In Punkto Aussehen unterscheidet sich der Lüfter
nicht von anderen Modellen und ist in einem üblichen
Schwarz gehalten.
Auffällig ist allerdings, dass der Lüfter
keinen 3Pin Molex Anschluss besitzt, sondern einen 4Pin
Stecker. Der vierte Pol wird allerdings beim Betrieb
gar nicht genutzt.
Anders
sieht es da beim Lüfter der Ultra Low Noise Edition
aus. Der Lüfter besitzt einen normalen 3Pin Lüfteranschluss.
Geringere Werte zeigt der Lüfter auch bei den Umdrehungen.
Der Silentlüfter schafft lediglich 2350 U/min.
Dadurch sinken Luftdurchsatz und Lautstärke. Die
maximale Luftförderleistung liegt lediglich bei
17.657 CFM. Die Lautstärke liegt bei maximal 28
dB(A). Die minimale Lautstärke wurde leider nicht
angegeben. Wo diese in etwa liegt, wird sich beim Test
herausstellen.
Im Gegensatz zum Extreme Fan, sieht der Ultra Lüfter
etwas aufregender aus. Der Rahmen, der sich um dem Rotor
befindet, ist mit Luftschlitze versehen und sieht daher
etwas merkwürdig aus. Ein ähnliches Konzept
zeigte bereits der Kühlerhersteller Thermaltake.
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Mit
diesen Nasen wird der Lüfter an die Halterung
montiert. So entfällt das lästige Schrauben.
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Das
besondere Design des Ultra (LowNoise) Fans soll
vor allem den Luftstrom verbessern. |
Wie
bereits erwähnt, sitzt der Lüfter auf einen
Plastikrahmen. Dieser Rahmen ist lediglich am Kühler
angesteckt und kann daher ganz leicht, ohne den kompletten
Kühler auszubauen, abgenommen werden. So kann z.B.
der Lüfter einfach getauscht werden. Negativ fiel
allerdings auf, dass der Rahmen sehr wackelig am Kühler
sitzt. Das stört den sonst qualitativ hochwertigen
Eindruck etwas.
Positiv fällt dafür die mitgelieferte Lüftersteuerung
auf. Das Slotblech ist mit einem Potentiometer und einer
kleinen Platine versehen. An ihr wird der Strom und
der Lüfter angeschlossen.