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> Artikel > Hardwaretest > Cooling > CPU-Kühler Seite 2/3

Grundbaustein des Micro ist der passive Kühlkörper. Dieser besitzt am unteren Ende eine massive Bodenplatte, die aus Kupfer gefertigt ist. Sie misst eine Dicke von rund 6mm, wobei sie nicht komplett aus Kupfer gefertigt ist. Der Innenraum der Bodenplatte ist hohl, was auch so seinen Sinn hat.
Direkt auf der Kupferplatte sitzt eine Halbkugel, die ebenfalls innen hohl und mit der Bodenplatte verbunden ist (siehe Abbildung).


(Quelle: Vapochill.com)


Diese Halbkugel ist oben geöffnet, wo Kupferrohre anbinden. In allen Röhren und Hohlräumen befindet sich ein Gas namens R134a. Dabei handelt es sich um ein Kältemittel mit der Formel C2H2F4, das bereits bei einer Temperatur von -26°C in den gasförmigen Zustand wechselt. Dieser Fluorkohlenwasserstoff wird heutzutage sehr häufig in Klimaanlagen verwendet, da es FCKW-frei ist und somit nicht die Ozonschicht angreift.

Der Kühler arbeitet mit eine Art Heatpipe, die mit Gas gefüllt ist.
Der schicke Fuß des Kühlers.
Hier gut zu sehen das dicke Kupferrohr, das das Gas in weitere Rohre verteilt.

Im Kühler übernimmt das Gas den Wärmetransport bzw. die Wärmeabfuhr, ähnlich wie bei Heatpipekühlern. Besonders ist aber hier, dass der gesamte Kühler, wie schon erwähnt, miteinander verbunden ist und sich das Gas problemlos überall verteilen kann. Oft ist es so, dass z.B. die Heatpipes direkt auf der Kupferplatte aufgelötet sind. Die Verbindung zwischen Bodenplatte und Heatpipe ist dadurch nicht optimal. Das Problem wird beim Prinzip, das Asetek verwendet, umgangen.
Da hier Gas zum Einsatz kommt und keine Flüssigkeit, wie bei Heatpipekühlern, muss man auch einige kleine Punkte bei der Montage beachten, aber dazu später mehr!

An einem 8,3cm langen, waagerechten Kupferrohr sind drei weitere Kupferrohre angebracht, die den oberen Teil des Kühlers durchziehen. Dieser Bereich ist zudem mit Kühllamellen versehen, die aus Alu bestehen und die Oberfläche vergrößern sollen.
Vor den Kühllamellen sitzt der 92mm Lüfter, welcher an einer transparenten Kunststoffkonstruktion befestigt ist, die den Lüfter zugleich auf Abstand mit den Lamellen hält.

Diese drei Rohre durchziehen den gesamten Kühler.
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Der Lüfter ist an einem Plastikrahmen befestigt.

Bei der Extreme Version besitzt der Lüfter eine maximal Drehzahl von rund 3800 U/min und ist daher nicht sonderlich leise. Der Hersteller gibt eine Lautstärke von 39 dB(A) an. Bei geringster Drehzahl soll der Lüfter "nur" noch einen Geräuschpegel von 28 dB(A) produzieren. Maximal schafft der Lüfter einen Luftdurchsatz von 73.656 CFM.
Wie man schon den Angaben entnehmen kann, ist der Lüfter ausschließlich auf Performance ausgelegt.
In Punkto Aussehen unterscheidet sich der Lüfter nicht von anderen Modellen und ist in einem üblichen Schwarz gehalten.
Auffällig ist allerdings, dass der Lüfter keinen 3Pin Molex Anschluss besitzt, sondern einen 4Pin Stecker. Der vierte Pol wird allerdings beim Betrieb gar nicht genutzt.

Anders sieht es da beim Lüfter der Ultra Low Noise Edition aus. Der Lüfter besitzt einen normalen 3Pin Lüfteranschluss. Geringere Werte zeigt der Lüfter auch bei den Umdrehungen. Der Silentlüfter schafft lediglich 2350 U/min. Dadurch sinken Luftdurchsatz und Lautstärke. Die maximale Luftförderleistung liegt lediglich bei 17.657 CFM. Die Lautstärke liegt bei maximal 28 dB(A). Die minimale Lautstärke wurde leider nicht angegeben. Wo diese in etwa liegt, wird sich beim Test herausstellen.
Im Gegensatz zum Extreme Fan, sieht der Ultra Lüfter etwas aufregender aus. Der Rahmen, der sich um dem Rotor befindet, ist mit Luftschlitze versehen und sieht daher etwas merkwürdig aus. Ein ähnliches Konzept zeigte bereits der Kühlerhersteller Thermaltake.

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Mit diesen Nasen wird der Lüfter an die Halterung montiert. So entfällt das lästige Schrauben.
Das besondere Design des Ultra (LowNoise) Fans soll vor allem den Luftstrom verbessern.

Wie bereits erwähnt, sitzt der Lüfter auf einen Plastikrahmen. Dieser Rahmen ist lediglich am Kühler angesteckt und kann daher ganz leicht, ohne den kompletten Kühler auszubauen, abgenommen werden. So kann z.B. der Lüfter einfach getauscht werden. Negativ fiel allerdings auf, dass der Rahmen sehr wackelig am Kühler sitzt. Das stört den sonst qualitativ hochwertigen Eindruck etwas.
Positiv fällt dafür die mitgelieferte Lüftersteuerung auf. Das Slotblech ist mit einem Potentiometer und einer kleinen Platine versehen. An ihr wird der Strom und der Lüfter angeschlossen.

 

 

 

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