Um die Hardware trotz der vielen Öffnungen vor
Staub zu schützen wurden die Lochbleche der Seitenwände
und des Deckels mit einem Klick-System von innen mit
Staubfiltern versehen. Zur Reinigung können diese
einfach aus ihren Halterungen geklickt und aus dem Gehäuse
genommen werden.
Da auch der Deckel mit Lochblech versehen wurde staut
sich warme Luft nicht im Gehäuse, sondern kann
ungehindert nach oben hin entweichen.
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Das
feine Lochblech ermöglicht den Wärmeaustausch. |
In
beiden Seitenwänden wurde es eingesetzt. |
Das
Klick-System erleichtert die Reinigung. |
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| Auch
im Deckel wurde ein Staubfilter angebracht. |
Das
Öffnen der Seitenwände fällt dank Thumbscrews
sehr leicht. Um die Seitenwände nach hinten ab
zu ziehen finden sich zusätzlich noch Griffe an
den Seitenwänden. Das Innere des Open Air`s ist
sehr einfach gehalten und erinnert stark an anfängliche
ATX-Gehäuse, da keinerlei Schienensysteme oder
andere, die Hardwaremontage erleichternde, Dinge integriert
wurden. Sämtliche Hardwarekomponente müssen
mit den, im Lieferumfang enthaltenen, Schrauben im Gehäuse
fixiert werden, wodurch der Hardwareeinbau einige Zeit
in Anspruch nehmen wird.
Im Open Air können sämtliche gängige
Mainboardformate eingesetzt werden, hierfür muss
die Mainboardhalterung nur mit den entsprechenden Abstandshaltern
versehen werden.
Neben den zwei externen 3,5“ Laufwerken und vier
5,25“ Laufwerken können intern noch vier
3,5“ Laufwerke montiert werden, welche –
falls ein 120mm Lüfter eingesetzt wird –
im Luftstrom von diesem sitzen und somit gut gekühlt
werden. Die Halterungen für die Festplatten sind
leider in gleicher Richtung ausgerichtet wie die 5,25“
Laufwerke und können auch nicht aus dem Gehäuse
entfernt werden, was die (De-) Montage der Festplatten
bei eingesetzter Hardware zusätzlich erschwert.
Hinter der Front und an der Rückseite kann jeweils
ein 120mm Lüfter montiert werden. Wir raten, trotz
des luftigen Designs hier Lüfter einzusetzen, um
einen konstanten Luftstrom zu gewährleisten und
die Hardware vor der Überhitzung zu schützen.
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Jede
Seitenwand besitzt einen Griff. |
Sehr
einfach und unpraktisch wurde das Innere gestaltet. |
Kühlung
Wie schon erwähnt wurde das Yesico Open Air für
einen verbesserten passiven Wärmeaustausch konzipiert.
Dennoch sind in Front und Rückseite Vorrichtungen
zur Montage von jeweils einem 120mm Lüfter vorhanden.
An der Rückseite muss der Lüfter lediglich
in eine Plastikhalterung geklickt werden, was die Montage
erleichtert. Auf der Außenseite sitzt zusätzlich
noch eine Plastikabdeckung, deren Lamellen um 45°
zur Rückseite gedreht sind, was den Schall und
Luftstrom des Lüfters bricht und somit das Geräusch
etwas reduziert.
Hinter der Front muss allerdings mit Schrauben gearbeitet
werden, weswegen hierfür auch die Front demontiert
werden muss. Positiv ist jedoch, dass entweder ein 80mm
oder ein 120mm Lüfter hinter der Front eingesetzt
werden kann, da für beide Größen die
Bohrungen vorhanden sind.
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An
der Rückseite muss der 120mm Lüfter
lediglich eingeklickt werden. |
Die
Lamellen der Abdeckung sind um 45° gekippt. |
Verarbeitung
& Design
Die Verarbeitung des Yesico Open Air war vorbildlich.
Wir konnten im Inneren keinerlei scharfe Kanten feststellen,
welche bei der Hardwaremontage zu Verletzungen führen
könnten. Alle Plastikteile der Front waren ebenfalls
sauber verarbeitet. Die silber-metallic Lackierung unseres
Testmodells war ebenfalls sehr sauber aufgetragen. Was
uns hierbei aufgefallen ist war, dass Fingerabdrücke
auf der matten Oberfläche nicht zu erkennen sind.
Die
Front erinnert stark an die CS601-Serie der Marke Chieftec.
Bei Yesico wurde allerdings auch hier das schwarze Lochblech
eingesetzt, welches einen sehr schönen Kontrast
zum silbernen Gehäuse gibt. Der Bereich in dem
Taster, LEDs und LCD sitzen hebt sich, dank glänzender
Lackierung und Chrom-Fassung vom schwarzen Lochblech
gut ab. Im Lochblech der Seitenwände wurde jeweils
der Schriftzug der Firma Yesico eingestanzt, wodurch
der Schriftzug dezent am Gehäuse angebracht wurde,
ohne stark aufzufallen. Insgesamt war das Design sehr
stimmig.
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Das
blau beleuchtete Display im Dunkeln. |
Und
die Front mit einem roten 120mm Lüfter bestückt. |
Fazit
Das Yesico Open Air ist ein echtes Leichtgewicht und
dank des luftigen Designs auch an heißen Sommertagen
für leise Kühlungen ausgelegt. Dank dem geringen
Gewicht wird das Gehäuse für jeden interessant,
der häufig zu LAN-Partys geht und dennoch nicht
viel Geld in ein Gehäuse, welches aus Aluminium
gefertigt wurde, investieren möchte.
Unter dem Aspekt der Hardwaremontage betrachtet schneidet
das Yesico Open Air leider nicht sehr gut ab, da es
immer noch mit dem, mittlerweile überholten und
selten verwendeten, „Schrauben-Design“ versehen
ist, wodurch die Montage mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Die Anzahl der Montagemöglichkeiten für Laufwerke
hält sich für einen Midi-Tower in Grenzen.
Spätestens bei Vollbestückung wird das Kabel-Management
auf Grund der Anordnung im Inneren allerdings extrem
schwer und auf passive Kühleigenschaften muss verzichtet
werden.
Alles in allem erhält der Käufer des Yesico
Open Air für knapp 50€ ein sauber verarbeitetes,
platzsparendes Gehäuse, welches dank Lochblechoptik
zwar gute Kühleigenschaften aufweist, allerdings
bei der Hardwaremontage viel Zeit in Anspruch nimmt.
Testergebnis |
| Kriterien |
Punkte |
| Lieferumfang: |
6,0
/10 |
| Verarbeitung: |
9,0
/10 |
| Ausstattung: |
7,5
/10 |
| Handhabung: |
6,0/10 |
| LAN-Tauglichkeit:
|
9,0/10 |
| Preis:
|
9,0/10 |
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Pro & Kontra |
| + saubere
Verarbeitung |
- umständliche
Hardwaremonage |
| +
Lochblechdesign |
|
| +
sehr
leicht |
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Infos |
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Das
Gehäuse kann bei PC-IceBOX für 49,90 Euro
käuflich erworben werden!