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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse & Zubehör > Gehäuse Seite 2/5

Beide Seiten, wie auch der Deckel sind mit gut platzierten Lufteinlässen versehen. Der Lufteinlass der rechten Seite setzt sich aus drei Rechtecken, die wiederum aus je 45 gleich großen Quadraten bestehen, zusammen. Die Rechtecke sind so angeordnet, dass sie die Kontur des Netzteils berühren.
Im Deckel wurden direkt über den Steckplätzen für Erweiterungskarten ein Lufteinlass angebracht. Auch hier sitzt, wie auf der linken Seite, kein Lüfter. Dafür wurde die rechte Seite mit zwei 120mm Lüfteröffnungen versehen, in denen bereits zwei Lüfter betriebsbereit montiert sind.
Von der Rückseite aus betrachtet ist das Antec Fusion ein ganz normales Desktop Gehäuse. Die Erweiterungskarten werden senkrecht zur Mainboardebene – also wie üblich und ohne Verwendung von Riser-Karten – eingebaut. Allerdings stehen nur vier Slotblenden zur Verfügung. Im Lieferzustand ist bereits eine I/O-Blende montiert, die bei Bedarf durch die, beim Mainboard mitgelieferte, Blende ersetzt werden kann. An der Rückseite befindet sich noch ein weiterer Lufteinlass.

Die linke Seite besitzt einige Lufteinlässe.
Selbes gilt für Deckel...
… und rechts sitzen zwei 120mm Lüfter.
Die Rückseite des Fusion.
Im Lieferumfang ist bereits ein 430W Netzteil enthalten.
Und noch ein Lufteinlass an der Rückseite.

Von unten betrachtet fallen sofort die Gehäusefüße des Fusion ins Auge. Hier wurden nicht vier gleiche Füße verbaut, sondern jeweils zwei unterschiedliche. Die vorderen Füße sind aus Kunststoff und aus optischen Gründen mit einem Alueffekt versehen. Ihre Kontaktfläche ist aus weichem Gummi. Die beiden hinteren Füße sind vollständig aus einem milchig weißen Gummi, der die Übertragung von Schwingungen auf den Untergrund vermindert. Auch auf der Unterseite findet sich noch ein Lufteinlass.

Zwei verschiedene Füße wurden verbaut.
Die einen dienen der Optik…
…die anderen der Geräuschreduzierung.

Der Gehäusedeckel ist nur mit einer einzigen Thumbscrew versehen. Leider schließt der Deckel bei unserem Testmuster nicht zu 100 Prozent. Ein Spalt von circa 1mm bleibt zwischen der Deckelkante und der Front.

Eine Thumbscrew verschließt den Deckel.
Allerdings lässt dieser sich nicht vollständig schließen.

Bei gelöster Schraube kann der Deckel ein kleines Stück nach hinten gezogen und anschließend nach oben hin abgenommen werden.
Öffnet man das Antec zeigt sich, dass es Besonderheiten aufweist, die wir erstmals bei den Tower-Gehäusen der V-Serie von LianLi sehen durften. Denn auch das Fusion besitzt – wohl als erstes HTPC-Gehäuse – mehrere Zonen, die durch Wände voneinander getrennt sind.
Insgesamt setzt sich der Innenraum aus drei separaten Bereich zusammen, in denen verschiedene Komponenten untergebracht werden können. Im größten Bereich findet das Mainboard mit samt seiner Erweiterungskarten Platz. Die beiden anderen Bereiche werden zum Einen mit Festplatten bestückt, zum Anderen mit dem 5,25“ Laufwerk und dem Netzteil.

Der Innenraum bietet drei separate Kammern.

In der Bodenplatte der Mainboardzone sind bereits einige Abstandshalter eingepresst. Bei Bedarf können noch weitere drei in dafür vorgesehene Gewinde eingeschraubt werden um ein Mainboard des Micro-ATX Formats zu montieren. Für Mainboards mit Standard-ATX-Maßen ist das Fusion nicht ausgelegt.
Die Festplatten werden im Fusion in einem speziellen Käfig montiert. Hierfür muss zuerst eine Klammer aus dem Gehäuse entfernt werden. An dieser Klammer können zwei 3,5“ Festplatten auf der Seite stehend montiert werden. Um Schwingungen zu dämpfen wurde die Klammer mit sehr weichen Gummipuffern versehen, so dass die Spezialschraube keinen direkten Kontakt mit der Klammer und dem Gehäuse hat. Wenn die Festplatte(n) montiert ist (sind) kann die Klammer wieder in das Gehäuse gehoben und verschraubt werden. Am Gehäuseboden befinden sich vier weitere Gummipuffer, auf denen die Festplatte leicht aufliegt. Da die Festplatte nur mit der einen Seite verschraubt wird sind im Gehäuse noch Kunststoffwinkel angebracht, die beim Transport oder in ähnlichen Fällen eine starke Schräglage der Festplatte relativ zum Gehäuse verhindern. Auch diese sind mit einer weichen Schicht versehen um Schwingungen nicht aufzunehmen.

Zwei Festplatten können eingebaut werden.
Hierfür muss die Klammer ausgebaut,…
herausgenommen…
--
… und mit (einer) Festplatte(n) bestückt werden.
Anschließend nur wieder verschrauben.

Auch das 5,25“ Laufwerk wird in einem Käfig untergebracht. Dieser kann durch Aufklappen nach oben hin aus dem Gehäuse entfernt werden. Der Käfig verfügt über zwei Schächte, allerdings kann nur einer dieser beiden Schächte wirklich verwendet werden, da ein Teil des zweiten von dem VF-Display benötigt wird. Dieses ist allerdings direkt im Gehäuse und nicht im Käfig montiert.
Im Benutzerhandbuch ist dieser Schritt leider falsch bebildert. Obwohl im Text ausdrücklich mehrmals erwähnt wird, dass das Laufwerk im unteren Schacht montiert werden muss, befindet sich das Laufwerk im Produktbild im oberen Schacht. Der Laufwerkskäfig ist auf der oberen Seite mit Gummipuffern versehen, auf denen der Deckel aufliegt. Hiermit will man vermeiden, was bei vielen Billig-Gehäusen Gang und Gäbe ist: Vom Laufwerk verursachte Schwingungen eines möglicherweise nicht 100% spielfreien Laufwerkskäfigs werden häufig an angrenzende Teile weitergegeben.

Laufwerkskäfig des Antec…
…kann nach oben gekippt…
…und so aus dem Gehäuse gehoben werden.
--
Darin kann das Laufwerk montiert werden.

 

 

 

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