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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse & Zubehör > Gehäuse Seite 4/5

Design & Verarbeitung
Das Design des Antec Fusion passt sich gut in Wohnzimmer und Hifi-Racks ein. Die schlichte Aluminiumfront bildet einen schönen Kontrast zum restlichen, schwarz lackierten Gehäuse. Das Aluminium der Front ist gebürstet und die Ecken der 5mm starken Platte sind abgerundet. Alle Elemente der Front sind strukturiert aufgeteilt. Laufwerk und VF-Display befinden sich auf der linken Seite der Front. Gut gefallen hat uns – aber das ist mittlerweile ja Standard – die klappbare Laufwerksblende, da diese jedem Laufwerk das Design des Gehäuses aufzwingt.
In einer Flucht finden sich alle Anschlüsse und Bedienelemente. Lediglich der Lautstärkeregler ist darüber gesetzt und dominiert durch seine großen Ausmaße die Front. Er ist der Grund, dass das Antec Fusion den Eindruck macht, ein richtiges Hifi-Gerät zu sein. Im rechten oberen Eck der Front ist ein weißes Antec-Logo aufgeklebt.
Unterhalb der Aluminiumfront ist nach innen versetzt ein kurzes Stück schwarzer Kunststoff zu sehen. Dieser gehört der zweiten Schicht der Front an, auf die die Aluminiumplatte montiert ist.

Schickes, edles aber schlichtes Design.
Das Antec Logo.

In Punkto Verarbeitung haben wir am Antec Fusion kaum etwas zu bemängeln. Die Aluminiumfront ist sehr sauber gearbeitet und auch der Schliff ist sehr gut gelungen. Taster und Drehregler sowie alle Kanten sind sauber entgratet und teilweise mit einer Phase versehen, welche die Bedienelemente optisch aufwerten und den Bedienkomfort erhöhen.
Auch im Inneren des Gehäuses setzt sich dieser Eindruck fort. Man findet keinerlei scharfe Kanten oder Ecken vor, an denen man sich beim Hardwareeinbau verletzten könnte. Bis auf die Kanten der Festplattenklammer sind sogar alle Kanten gefalzt bzw. mit einem Radius gewinkelt, so dass keinerlei Verletzungsgefahr droht.
Alle beweglichen Teile im Inneren sind sehr leichtgängig. Die Festplattenklammer sowie der Laufwerkskäfig rasten sauber in ihre Halterungen ein.
Einziges Manko in der Verarbeitung war der Deckel, der sich nicht vollständig schließen lies.

VF-Display
Das Antec Fusion ist mit einem 2x16 Zeichen VF-Display ausgestattet. Zur Benutzung werden von Antec Treiber und eine Software auf CD mitgeliefert, die es dem Display ermöglicht verschiedenste Informationen anzuzeigen. Die Stromversorgung des Displays erfolgt über einen 4-Pin Floppy Stecker. Dieser muss mit dem Gegenstück des Netzteils verbunden werden. Die Datenübertragung erfolgt über ein USB-Kabel. Um keine Kabel rückseitig aus dem Gehäuse an die USB-Steckplätze des Mainboards führen zu müssen wurde ein interner 4-poliger USB-Adapter beigelegt. Steht aber, da die USB-Anschlüsse der Front bereits einen internen USB-Anschluss belegen, kein weiterer interner Anschluss zur Verfügung muss zusätzliche Slotblende herausgenommen werden, um das Kabel durchführen zu können. Dies war auch bei unserem Testmainboard der Fall. Für die Kabeldurchführung hätte Antec eine Lösung finden können, dass keine zusätzliche Slotblende entfernt werden muss. Außerdem ist dies nicht möglich, wenn das Mainboard mit allen vier Erweiterungskarten bestückt ist. In diesem Falle bleibt dem Benutzer keine andere Möglichkeit, als selbst tätig zu werden.
Die Software des Antec Fusion bietet sieben Menüpunkte: Auto mode, Graphic EQ, System Information, Media Information, E-Mail Check, Daily News, City Information.
Unter dem Menüpunkt Auto mode lassen sich verschiedene Kategorien auswählen, aus denen Informationen auf das Display übertragen werden sollen. Außerdem lässt sich die Uhrzeit und ein Text einstellen, der im Stand-By des Displays angezeigt werden soll.
Im Menüpunkt Graphic EQ lassen sich Einstellungen zum Equalizer vornehmen. Zuerst kann die Soundkarte ausgewählt werden und anschließend die verschiedenen Ausgangssignale nach ihrer Lautstärke geregelt werden.
Während man im Auto mode noch die Kategorie System Information auswählen konnte kann man unter dem Menüpunkt System Information noch einmal Unterkategorien ankreuzen. Hier finden sich viele nützliche Informationen über die Hardwarekomponenten und vorhandene Ressource.
Das Media Information Menü zeigt die Verfügbaren und kompatiblen Player, aus denen das Antec VF-Display Informationen abrufen und anzeigen kann.
Unter dem Menüpunkt E-Mail Check können E-Mail Adressen in eine Maske eingegeben werden. Anschließend ruft das Display den Status des Kontos ab und zeigt an, wenn neue E-Mails eingehen.
Die letzten beiden Menüpunkte bieten noch Auswahlmöglichkeiten, die Informationen aus dem Nachrichtendienst und über eine Stadt, die man aus einer langen Liste auswählen kann, betreffen.

Einige Screenshots zur Software:

Und hier einige Bilder vom VF-Display in Betrieb:

 

 

 

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