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> Artikel > Hardwaretest > PC Komponenten > Diverses Seite 3/7

Die Grafikkarte
Zurzeit gibt es zwei Grafikchiphersteller, die in aktuellen Systemen überwiegend zu finden sind. Dazu gehört zum einen ATI und zum anderen nVidia.
Beide Hersteller versuchen sich immer wieder zu übertrumpfen und bringen neue Monsterkarten bzw. Chips auf den Markt. Im Ranking hat aktuell nVidia die Nase ganz knapp vorn. Das kann im nächsten Monat aber schon wieder ganz anders aussehen.
Da ATI Karten im Allgemeinen weniger Abwärme produzieren als die der Konkurrenz, eignen sie sich besonders gut für einen leisen PC.

Effektiv: Der CPU Lüfter kühlt die passive Grafikkarte gleich mit.
Ausgestattet ist die X1600 XT mit einem Aerocool Kühler.
Zwei DVI Anschlüsse bietet die Grafikkarte. So können zwei TFTs digital angeschlossen werden.

Besser Leise verbaute daher eine übliche Radeon X1600 XT Karte, die auf den R530 Chip basiert. Diese ist mit ausreichenden 256MB bestückt und bietet zwei DVI Anschlüsse und einen TV-Out. Damit ist man wenigstens in Anbetracht der Anschlüsse für die Zukunft gerüstet.
Das XT Modell der X1600er Serie ist die schnellste Version, die zurzeit in dieser Serie zu haben ist. Getaktet sind die XT Karten standardmäßig mit 590 MHz GPU-Takt und 690 MHz Speichertakt. Manko an dieser Serie: Die schmalbandige Speicheranbindung, die nur bei 128Bit liegt. Schnellere Serien besitzen 256Bit. Dieser Flaschenhals macht sich dann im Endeffekt bei der Leistung bemerkbar. Vertex- und Pixelshader werden beide in der Version 3.0 unterstützt, womit die Karte auch für zukünftige Spiele gerüstet sein wird. Ob die allgemeine Leistung der GPU und des Speichers dann noch ausreichen wird, ist dabei eine andere Frage.
Das Platinenlayout zeigt keine großen Besonderheiten. Besser Leise hat die Karte allerdings mit einem passiven Kühler ausgestattet. Dabei handelt es sich um den Aerocool Heatpipe VM-101 Kühler. Näheres dazu später.
Die X1600 Serie soll den Mainstreambereich abdecken, so ähnlich wie die 6600GT von nVidia. Daher ist die Leistung der ATI Karte mit der einer 6600GT zu vergleichen, was schon diverse Tests bewiesen haben.

Arbeitsspeicher & Festplatte
Wie schon erwähnt, ist der Rechner mit 1 GB Speicher ausgestattet. Dieser kommt von der Firma Samsung und läuft mit 400MHz. Um den Dualchannel Modus nutzen zu können, wurden zwei Riegel im Rechner verbaut.
Beide Riegel laufen im Betrieb mit CL3 – leider nicht gerade das schnellste Timing. Doch in vielen anderen Komplettrechnern findet man auch dieses Timing vor. Schnellere Speicher sind wieder mit mehr Kosten verbunden.

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Hinter einer Slotblende verbirgt sich die 250GB Festplatte.
Sie wird passiv durch eine Zalmankühlung auf eine akzeptable Temperatur gehalten. Zudem ist sie entkoppelt gelagert.

Die 250GB große Festplatte sollte ordentlich Platz für anstehende Tätigkeiten bieten. Man suchte sich die Samsung Spinpoint SP2504C Festplatte zum Einbau aus. Ein Augenmerk, das Besser Leise bei der Auswahl der Festplatte gesetzt hat, ist unter anderem die Geräuschentwicklung. Durch Entkopplung soll die Platte zum Schweigen gebracht werden. Neben den 250GB hat die Platte 7200 U/min zu bieten samt SATA II.

Weitere Laufwerke
Kaum noch wegzudenken aus PCs sind DVD-Brenner. Egal ob man wichtige Daten oder Videos brennen möchte, eine DVD ist doch schon was Praktisches.
Als DVD Brenner kommt ein NEC 4551A zum Einsatz. Die maximale Brenngeschwindigkeit bei DVD Rohlingen liegt bei 16x, dabei spielt es keine Rolle ob nun Plus oder Minus Medien beschrieben werden. Wiederbeschreibbare Plus-DVDs kann der Brenner mit 8facher und DVD-RW mit 6facher Geschwindigkeit beschreiben.

Die beiden Laufwerke stammen von namhaften Herstellern. Man wählte einen DVD Brenner der Firma NEC und ein DVD Laufwerk von Samsung.
Zwar müssen sich die schwarzen Laufwerke keineswegs verstecken, dennoch kann man sie elegant mit einer Tür verdecken.

Da oft die normalen 4,7 GB nicht zum Speichern ausreichen, gibt es noch die Möglichkeit Double Layer Rohlinge zu beschreiben. Auf diesen Scheiben passen dann doppelt soviel Informationen rauf, als auf herkömmliche DVDs. Der NEC beschreibt DVD9+R schneller als die Minusrohlinge, nämlich mit 8facher Geschwindigkeit. Nutzer von DVD9-R müssen mit 4fach auskommen.
Das Besondere am 4551A ist, dass er auch DVD-RAMs lesen und beschreiben kann. Diese Rohlinge können in Windows wie Wechseldatenträger genutzt werden und sind daher ziemlich praktisch.
Außerdem besonders, aber schon fast standard, ist die Fähigkeit spezielle Rohlinge mit dem Laser zu „bedrucken“. NEC nutzt hier nicht die Lightscribe Technologie, sondern Labelflash. Einen großen Unterschied zwischen den beiden Varianten gibt es nicht. Lediglich die Oberflächen der Rohlinge unterscheiden sich etwas.
So sind Labelflash Rohlinge bzw. deren Oberseite in blau gehalten. Zudem soll das "Drucken" etwas schneller vonstatten gehen und kontrastreicher aussehen.

Als DVD Laufwerk kommt ein 16x Standardgerät von Samsung zum Einsatz, das alle gängigen Formate lesen kann.
Beide Laufwerke sind zudem mit einer schwarzen Blende versehen, was sie optisch etwas aufwertet. Ebenso schwarz ist das Diskettenlaufwerk.

Der IcyDock Kartenleser ist in einem 3,5" Schacht verbaut.
Je nach Bedarf kann er sogar herausgenommen und extern über ein USB Kabel genutzt werden.
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Ebenfalls kaum noch wegzudenken sind Kartenleser. Ob Digitalkamera oder Handy, fast überall sind die kleinen Flash-Speicherkarten untergebracht. Im Testrechner wurde daher ein Radisonic IcyBox Kartenleser im 3,5" Schacht verbaut. Dieser bietet auch die Möglichkeit das eigentliche Kartenlesemodul herauszunehmen und ihn als externe USB Version zu nutzen. Ingesamt kann der Cardreader 16 Speickerkartenformate lesen und beschreiben. Zudem bietet er an der Front noch zusätzliche USB Anschlüsse.

 

 

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