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> Artikel > Hardwaretest > PC Komponenten > Diverses Seite 4/7

Gehäuse, Netzteil & Kühlung
Schon einige Jahre hat der Chieftec 601 Tower auf den Buckel, aber er ist immer noch nicht vom Computermarkt wegzudenken. Der Chieftec Miditower ist immer noch eines der beliebtesten Gehäuse auf den Markt und vor allem bei Moddern sehr gefragt. Zudem bietet das Gehäuse auch gute Dämm- und Kühleigenschaften. Kein Wunder, dass Besser Leise sich dieses Gehäuse ausgesucht hat. Das Case ist in einem schicken Blauton gehalten und wirkt hochwertig.
Im Innern ist es komplett mit Evo Dämmmatten versehen, um die Schallwellen aufzufangen und das Gehäuse schwerer zu machen. Denn wird das Gewicht des Gehäuses erhöht, können Vibrationen schwerer übertragen werden.
Die Belüftungsmöglichkeiten im Gehäuse wurden allesamt durch die Dämmung überklebt, so dass kaum frische Luft ins Gehäuse gelangen kann. Lediglich auf der Rückseite ist ein 120mm Lüfter montiert, der die erwärmte Luft nach außen befördert.

Ruhe im Karton: Der Innenraum ist mit Evo Dämmmatten von Noiseblocker ausgestattet.
Sogar die Laufwerksblenden sind mit Dämmmatten versehen.
Das modifizierte Forton Netzteil bietet 350 Watt und ist angenehm leise.

Der Hersteller Fortron ist für leise Netzteile bekannt, wodurch sie auch beim Besser Leise PC zum Einsatz kommen, jedoch in modifizierter Form. Man hat die Standardlüfter durch leisere ausgetauscht.
An Leistung bietet das Fortron ausreichende 350 Watt. Das lässt auch noch Spielraum für eine stärkere Grafikkarte zu. Denn die Wattangabe alleine kann gar nichts aussagen. Wichtig sind beim Netzteil auch die Amperewerte für die einzelnen Spannungen.
In der Final Version des Rechners, wird allerdings ein 500 Watt Netzteil im Rechner verbaut sein, das unter anderem mit einem Kabelmanagementsystem ausgestattet ist.

Die Kühlung des Prozessors übernimmt ein leistungsstarker Scythe NCU 2005 Kühler, der für den Passivbetrieb ausgelegt ist.
Der Kühlkoloss ist mit einem leisen 120mm Lüfter versehen worden. Dieser dreht ab einer bestimmten Temperatur erst langsam an und wird nach Bedarf schneller oder schaltet sich wieder ab. Die Steuerung wird dabei vom ASUS Bios übernommen, in dem auch die Temperaturwerte, wann der Lüfter anlaufen soll, gespeichert sind.

Der Scythe NCU 2005 Kühler kann ohne Probleme passiv arbeiten. Wird es doch zu warm, springt ein verbauter 120mm Lüfter an.
Auch die Grafikkarte wird durch den CPU Kühler frisch gehalten.

Der CPU Fan ist so am Kühler angebracht, dass er in Richtung der Grafikkarte zeigt. Das hat den Sinn, dass dieser den passiven Kühler der Grafikkarte gleich mitkühlt, wenn es im Innern zu warm werden sollte. Die Luft, die durch den Kühler gepustet wird, wird dann vom Gehäuselüfter nach außen befördert. Zusätzlich kühlt das Netzteil den Innenraum mit.

Zahlreiche Luftschlitze verzieren die Front des Gehäuses. Diese sind aber im Innern mit Dämmmatten verklebt.
Die Rückseite des Rechners.

Zum Schluss noch ein kurzes Wort zur eingesetzten Grafikkartenkühlung. Dabei setzt Besser Leise auf den Aerocool VM-101 Kühler, der aus Aluminium gefertigt wurde. Diesen Kühler hatten wir auch schon mal im TWINSBYTE.de Test gehabt, wo er durch seine sehr gute Leistung überzeugen konnte. Zudem sieht er noch ganz nett aus. Der Hersteller gibt eine maximale Wärmeabfuhr von 70 Watt an, was bei einer X1600 eigentlich ausreichen sollte.

Führt man am Rechner nur leichte Aufgaben wie Office oder Internet durch, arbeitet der Computer überwiegend passiv. Erst bei einer höheren Raumtemperatur oder bei erhöhter Last drehen die Lüfter langsam an.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kühlung im Gehäuse gut durchdacht worden ist. Ob es auch wirklich so gut in der Realität aussieht, werden wir im Test sehen.

Der Rechner in der Praxis
Der Rechner war bei uns mehrere Wochen im Betrieb. Das gab uns die Möglichkeit zu sehen, wie schnell der Rechenknecht wirklich werkelt. Dabei haben wir zum einen zahlreiche Spiele gespielt, Office Arbeiten durchgeführt oder Bilder bearbeitet.
Außerdem wurden Benchmarks durchgeführt, um die Performance zu ermitteln. Unter den Benchmarktools befinden sich u.a. synthetische Benchmarks wie 3DMark der Firma Futuremark oder Codecreatures, aber auch richtige Tests wie Cinema 4D oder FarCry. Zudem haben wir Tests mit Adobe Photoshop CS2 & DivX durchgeführt.
Als Vergleichssystem wurde ein AMD Athlon 64 3400+ herangezogen, der mit 2,4Ghz läuft, aber schon zu der älteren Generation der Athlon 64 Familie gehört. Zudem basiert er auf den 754er Sockel und bietet keine PCI-E Grafik. Das System bestand aus folgenden Komponenten:

CPU AMD Athlon 64 3400+ (2,4 GHz)
Mainboard Abit KV8 Pro (Via K8T800 Pro)
Grafikkarte Galaxy 6600GT (1GHz Speicher) AGP
CPU-Kühler Thermalright XP 120
Arbeitsspeicher 2 x 512 Corsair CL 2,5 (DDR 400)
Festplatte/n Samsung 160 GB (7400 U/min, SATA)
CD-Laufwerke/ Brenner etc. LG 8x DVD Brenner, LiteOn 52x CD-Brenner
Sonstiges DVB-T Karte, Hauppauge TV-Karte analog, LianLi V1000 e-ATX Case
Gehäuselüfter
1x 120mm Fan an Rückseite (Noiseblocker 1000U/min)

Unser Besser Leise-System war ebenfalls mit Windows XP Professional SP2 ausgestattet. Es kamen die aktuellen Catalyst 6.2 Treiber zum Einsatz.

Im Folgenden die einzelnen Benchmarks als Diagramme.

Futuremark 3DMark 2006
1024x768

ohne AA/ ohne AF 3DMarks
Besser Leise PC 3002 Punkte

4x AA/ 16x AF 3DMarks
Besser Leise PC 2235 Punkte
mehr = besser 

1280x1024

ohne AA/ ohne AF 3DMarks
Besser Leise PC 2400 Punkte

4x AA/ 16x AF 3DMarks
Besser Leise PC 1540 Punkte
mehr = besser 

 

 

 

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