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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse & Zubehör > Gehäuse Seite 1/3

Autor: André Albrecht
Fotos: René Reichelt
Testdatum: 19.09.2006

Qualität für wenig Geld?
Test: Codegen M401-X Miditower

Heutzutage gehören die Computergehäuse ohne Frage mit zu den wichtigsten Komponenten für den heimischen Rechner. Die Ansprüche an Gehäuse sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Dazu zählt nicht nur das Design, sondern auch die Ausstattung und Handhabung. Vor allem PC-Bastler müssen leicht an Laufwerke und der restlichen Hardware gelangen.
Das Gehäuse nicht immer extrem teuer sein müssen, hat der Hersteller Codegen schon öfters in Tests bewiesen. Dieses mal haben wir das Codegen M401-X Gehäuse im Testlabor stehen und nehmen es mal unter die Lupe. Das neue Gehäuse soll ein paar neue Funktionen und natürlich auch ein überarbeitetes Äußeres mitbringen. Alles Weitere zum neuen Codegen Case erfahrt ihr im folgenden Testbericht!

Lieferumfang & Ausstattung
Das Gehäuse von Codegen wird in zwei seitlich angebrachten Styroporschalen in einem Standardpaket zum Benutzer geschickt. Außerdem findet der Käufer sein Gehäuse in einer Plastikhülle vor, welche Kratzer und andere Beschädigungen an der Lackoberfläche verhindern soll.
Mit dem Computergehäuse erhält man ein Stromanschlusskabel für das integrierte 400W Netzteil, eine Anleitung und eine wieder verschließbare Plastiktüte mit Schrauben und Montageschienen für Festplatten und Laufwerke. Die Montageschienen werden einfach an die Festplatte bzw. das Laufwerk links und rechts „angesteckt“ und in den Laufwerksschacht geschoben. Ein weiterer Punkt in Sachen Ausstattung ist der bereits installierte, geräuscharme 120mm Lüfter, welcher mit seinem großen Durchmesser für kühle Luft im Inneren sorgen soll. Alle möglichen Verbindungskabel z.B. vom Power-Schalter zum Motherboard findet der Käufer sortiert im Gehäuse vor.

Codegen präsentiert mit dem MX401 ein schickes Office-Gehäuse.
Die schlichte Front macht einen akzeptablen Eindruck.

Das Gehäuse bietet Platz für drei 5,25“ Laufwerke, ein Diskettenlaufwerk und drei Festplatten. Die Frontansicht des Gehäuses ist sehr modern und mit Rundungen designt worden. Unter den drei bereits installierten aufklappbaren Laufwerksblenden für die CD-Laufwerke befinden sich zwei senkrechte Blenden, die auf den ersten Blick wie zwei Diskettenlaufwerkplätze aussehen. Doch bei näherem Betrachten stellt man fest, dass sich hinter der zweiten senkrechten Blende das „Connectivity Center“ befindet, welches Frontanschlüsse wie Kopfhörer, Mikrofon, 2x USB und FireWire dem Benutzer bietet. Die erste Blende stellt einen Einschub für 3,5" Geräte bereit.
Der große runde Power-Schalter befindet sich über dem Reset-Knopf und LEDs, welche hinter einen lichtdurchlässigen Blende montiert wurden. Die P-LED leuchtet blau, wobei die HDD-Aktivität mit einer roten Leuchte signalisiert wird.

Damit man die meist hässlichen Laufwerke nicht sehen kann, werden sie elegant mit Blenden verdeckt.
Auch das Floppylaufwerk und das Frontpanel sind versteckt.
So sieht es hinter den Klappen aus.

Die Laufwerksblenden verstecken die CD-Laufwerke sehr gut, jedoch können nur CD-Laufwerke und keine Lüftersteuerungen, Cardreader, etc eingebaut werden. Außerdem sind, auf Grund der Einbauschienen, die fest installierten Blenden nicht abnehmbar. Um an die versteckten CD-Laufwerke zu gelangen muss lediglich der rechts angebrachte, kleine Auswurfknopf betätigt werden. Die Aktivitäts-LED’s der CD-Laufwerke geben unterhalb der Laufwerksklappen mit Hilfe eines transparenten Kunststoffstreifens den aktuellen Arbeitsstatus an. Eine weitere Besonderheit dieses Gehäuses ist, wie schon angesprochen, dass hinter dem ersten senkrechten Schacht ein internes oder externes 3,5“ Gerät bzw. Diskettenlaufwerk eingebaut werden kann. Dafür ist extra ein senkrechter Metallkäfig im Gehäuse installiert worden. Einen weiteren Pluspunkt erhält das Gehäuse auf Grund seiner doch relativen Leichtigkeit. Unsere Waage zeigte ein Gewicht von ca. 6,7Kg an - so ist dieses Gehäuse auch LAN-Party tauglich.

Beim Öffnen der CD/ DVD Schublade wird die Klappe hinunter gedrückt.
Die Auswurftaste.
Die mit Luftlöchern überzogene Seitenwand.

 

 

 

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