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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse & Zubehör > Gehäuse Seite 3/4

In der rechten Seitenwand sind zwei große, schwarzfarbene Belüftungsgitter eingelassen worden. Das obere dient zum Kühlen der Erweiterungskarten. Das untere hingegen zum Belüften des Netzteils, aber dazu später mehr!
Die Rückseite ist weniger spektakulär. Im oberen Teil befinden sich die sieben Erweiterungsslots. Etwas tiefer gelegen findet man die Aussparung für ein herkömmliches ATX Netzteil. Genau rechts vom Netzteil ist das I/O Panel des Mainboards untergebracht.

Aufgrund der geringen Höhe und des Platzmangels, muss das Netzteil direkt parallel zum Mainboard montiert werden. Das kann Vor- und Nachteile haben.

Der Innenraum
Nach der ausgiebigen Beschreibung der äußeren Eigenschaften, gelangen wir nun zu den Inneren Werten.
Insgesamt bietet das PC-V600 Platz für vier 5 1/4“ Geräte, wie z.B. Brenner oder DVD Laufwerk, die im oberen Bereich des Gehäuses ihren Platz finden.
Festplatten werden im unteren Bereich installiert. Ein dafür vorgesehener HDD Käfig erleichtert die Montage ungemein. Die Festplatten sind, im Gegensatz zu vielen anderen Gehäusen, um 90° gedreht. So gelangt man direkt an die Anschlüsse und kann die Platten schneller und einfacher ausbauen. Beim Einbau oder bei der Entnahme der HDDs ist kein Werkzeug von Nöten. Praktisch: Der Festplattenkäfig sitzt direkt vor einem 120mm Lüfter, der sich hinter der Front befindet. So werden die Platten gleich ausreichend gekühlt. Der Käfig bietet Platz für maximal drei 3,5“ Laufwerke.

Der Innenraum ist, trotz der minimierten Höhe, recht geräumig.
Der Festplattenkäfig - Insgesamt haben drei Platten Platz.
Auch im Boden sind Belüftungslöcher eingelassen.

Das Mainboard wird auf dem gewöhnlichen Mainboardschlitten montiert, der wie bei den größeren Gehäusen nicht herausnehmbar ist. Es ist allerdings darauf zu achten, dass man nicht überaus große Hauptplatinen in das Gehäuse verbaut. Zwar können auch normale ATX Platinen verbaut werden, sie sollten aber eine Größe von 12" x 9.6" nicht überschreiten.
Ein kleines Problem, dass während der Hardwaremontage auftreten kann ist, dass man das Netzteil, aufgrund eines zu großen CPU-Kühlers nicht mehr montieren kann. Die Ursache liegt darin, dass LianLi die Montage des Netzteils genau parallel zum Mainboard vorgesehen hat, das dann in Höhe des CPU-Kühlers sitzt. Rein vom Platz her, ist eine andere Lösung auch nicht möglich. Daher muss beim Kauf eines CPU Kühlers auf die Höhe geachtet werden. Sie darf den Wert von 8cm nicht überschreiten. Ideal sind hier Kühler, die über seitliche Lüfter verfügen.

eATX: Wie man deutlich erkennen kann, sitzt das I/O Panel bei diesem gehäuse unten statt oben.
Ein kleiner Pizio Lautsprecher gibt die Mainboardsignale aus.

Das ganze hat aber auch einen positiven Effekt – Nutzt man ein Netzteil, das auf der Unterseite einen Lüfter besitzt, kann dieser direkt die warme Luft vom Prozessor ansaugen und nach außen transportieren. So kann man evtl. auf einen CPU-Lüfter gänzlich verzichten, wenn man eine CPU mit wenig Verlustleistung besitzt. Jedoch kann die Montageblende, an der das Netzteil verschraubt wird, auch so gedreht werden, dass der Lüfter kühle Luft durch das Gitter in der Seitenwand ziehen kann.

Trotz der kompakten Bauweise hat man noch ausreichend Platz im Innenraum. Erst wenn das Netzteil installiert ist, ist der Weg zu CPU und Ram versperrt.

Sehr erfreulich ist, das alle Kanten abgerundet sind und man sich nicht so schnell schneiden kann, wie es oft bei Billig-Gehäusen der Fall ist.

 

 

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