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> Artikel > Hardwaretest > Cooling > Wasserkühlung Seite 1/5

Autor: Marcel Reichelt
Fotos: René Reichelt
Testdatum: 05.07.2006

Wasser extern
Test: Preytek Omega 120 Retail Version

Insgesamt gibt es drei gängige Arten die Hardware eines Computers effektiv zu kühlen.
Die einfachste Variante ist die Luftkühlung durch einen Kühler aus Metall, der die Wärme von der Komponente wegleitet. Ein montierter Lüfter pustet dann die warme Luft vom Kühler weg.
Die nächste Möglichkeit wäre die Kühlung durch einen Kompressor. Dadurch erreicht man sehr niedrige Temperaturen, doch ist meist der Einbau mit einem hohen Aufwand verbunden und die Anschaffung sehr kostspielig.
Eine andere Variante, die sich schon seit Jahren im Computerbereich etabliert hat, ist die Wasserkühlung.
Zwar stehen viele dem Gedanken, Wasser im Gehäuse und in der Nähe von elektronischen Bauteilen zu haben, etwas skeptisch gegenüber, aber die erreichte Kühlleistung und der Geräuschpegel sind dafür außerst gut.
Durch die Nutzung einer Wasserkühlung ist es auch möglich, mehrere Komponenten wie Grafikkarte, Chipsatz, Festplatte und Prozessor auf einmal zu kühlen.
Hat man sich für eine Wasserkühlung entschieden, stellt sich noch die Frage, wie man diese im kleinen PC-Gehäuse unterbringen kann. Wer an dieser Stelle keine Gedanken daran verschwenden möchte und keinen hohen Aufwand betreiben will, für den bleibt noch die externe Wasserkühlung eine Alternative. Alle notwendigen Komponenten, wie Radiator, Pumpe, Ausgleichsbehälter usw. sitzen in einem externen Gehäuse außerhalb des Rechners. Dieses Gehäuse ist nur durch einen Schlauch und ggf. ein Stromkabel mit dem PC verbunden. Das spart viel Arbeit und auch Platz im Innern des Computers.

Genau ein solches System von der Firma Preytek haben wir uns mal etwas genauer angeschaut. Das Omega 120 Retail Set besteht aus einer externen Wasserkühlung samt CPU Kühler und Schlauch.
Wie sich das Gerät im Vergleich zur Luftkühlung schlagen konnte, erfahrt ihr im Testbericht!

Zunächst möchten wir uns bei Kailon herzlichst für die Bereitstellung des Testsamples bedanken!

Lieferumfang
Das Set wird ordentlich verpackt in einem großen Karton ausgeliefert.
Neben der externen Einheit, welche Pumpe, Radiator und Ausgleichsbehälter beinhaltet, liegen noch vier Meter Schlauch bei. Dieser PU-Schlauch ist komplett transparent und sehr elastisch, was das Verlegen wesentlich leichter macht. Zum Schutz vor Korrosion wurde eine kleine Flasche Wasserzusatz beigelegt. Die Flasche beinhaltet 250ml, was für mehrere Füllungen ausreichen sollte, da ja nur etwas von dieser Flüssigkeit, nämlich 60ml, dem Kreislauf zugegeben werden muss.

Der Lieferumfang beinhaltet alle für die Inbetriebnahme nötigen Teile.
Der Karton der Wasserkühlung.

Als CPU Kühler legte man den SERENITY mit einer Universalhalterung bei. Er kann auf AMD Athlon (Sockel A), Athlon 64 und Pentium 4 Prozessoren installiert werden. Hinzu kommt das Montagematerial für den Kühler.
Zu guter letzt sei noch eine Slotblende, ein Stromkabel, Wärmeleitpaste, ein ATX-Überbrückungsstecker und ein dünnes Handbuch zu erwähnen.

Betrachtet man das Gesamtpaket ist alles mitgeliefert, was man für den ersten Betrieb benötigt. Hier gibt es nichts zu bemängeln.

Technische Daten:
- Abmessungen (LxHxT): 200x155x250mm
- Pumpe: 2,4m hmax, 450 l/h
- Gehäusematerial: Aluminium
- Spannung: 12 Volt (PC Anschluss)
- CPU Kühler: Kupfer (vernickelt) und Kunststoff
- geeignet für: AMD Athlon/ Athlon 64/ Intel P4
- Anschlüsse: 1/4“
- Schlauch: PU-Schlauch (transparent, 10/8mm)

 

 

 

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