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> Artikel > Hardwaretest > Cooling > Wasserkühlung Seite 2/5

Die Kühleinheit
Hat man die Kühleinheit von der Verpackung befreit, staunt man nicht schlecht – optisch macht das Gerät schon so einiges her. Der schicke Alulook passt perfekt zu Aluminiumgehäusen, z.B. von Lian Li oder Silverstone. Doch zum Design später mehr.
Mit den Ausmaßen von 200 x 155 x 250mm (LxHxT) bietet das Gerät eine akzeptable Größe, wobei es auf einem PC-Gehäuse stehend sehr bullig wirkt.
Wie wir bereits erwähnt haben, beinhaltet das Gerät die kleine Pumpe, den Radiator und den Ausgleichsbehälter.

Die externe Kühleinheit ist in einem kompakten Alugehäuse verbaut.
Die Front ist schlicht gehalten und bietet zwei LCD Anzeigen sowie einen Drehknopf.
Die Kühllamellen am Korpus haben keine Funtktion, sehen aber schick aus.

Die interne Pumpe wird mit einer Spannung von 12 Volt betrieben. Als maximale Leistung sind 450 Liter pro Stunde angegeben. Das ist nicht gerade viel, sollte aber für ein System, in dem eine Komponente gekühlt wird, vollkommen ausreichen. Zudem streiten sich die Gemüter darüber, ob die Wassermenge nun wirklich für die Kühlleistung von großer Bedeutung ist, da langsam fließendes Wasser eigentlich mehr Wärme aufnehmen kann. Als maximale Förderhöhe gibt der Hersteller 2,5 Meter an.
Die kleine Pumpe sitzt direkt im verbauten Ausgleichsbehälter (AB), der aus transparentem Acryl gefertigt ist. Der AB soll verhindern, dass sich im Kühlsystem zu viel Luft ansammelt, die die Kühlleistung beeinflusst. Zudem erleichtert er das Befüllen des Systems ungemein.
Befüllt wird der AB vom Boden der Kühleinheit aus. Nachdem man einen Schraubverschluss geöffnet hat, kann Wasser in den AB gegossen werden.
Praktischerweise befindet sich an der Front des Gerätes eine Möglichkeit zum Hineinschauen in den AB. So kann der Wasserstand laufend kontrolliert und ggf. Wasser nachgefüllt werden.

Zum Herunterkühlen des erwärmten Wassers wurde ein 120er Single-Radiator verbaut, der an der Oberseite des Wasserkühlungsgehäuses sitzt. Möchte man ein sehr leistungsfähiges System komplett kühlen, wird der kleine 120er Radiator schnell an seine Grenzen stoßen. Um die Kühlung noch zu verbessern, bestückte man den Radiator mit einem 120mm Lüfter, der zwischen diesen und Gehäuseoberseite sitzt. Er zieht die warme Luft vom Radiator weg und raus aus dem Gehäuse. Frische Luft kann von unten durch ein Lüftergitter im Boden nachkommen. Wie effektiv diese Methode ist, wird sich im Test zeigen.
Leider haben wir auf der Herstellerseite keinerlei Informationen zum Lüfter gefunden. Daher können wir noch keine Angaben zu der Drehgeschwindigkeit und dem Geräuschpegel machen.

Der 120mm Lüfter ist für die Kühlung des Singleradiators zuständig.
Die Minipumpe schafft 450Liter pro Stunde, das ist zwar nicht viel, reicht aber aus.
Der Innenraum ist durch den Singleradiator, dem Ausgleichbehälter und der Pumpe voll ausgefüllt.

Über ein Potentiometer an der Front kann der Lüfter geregelt werden. Je nach dem welche Applikation man gerade am Rechner ausführt, kann der Lüfter schneller oder langsamer geregelt werden. Laut Handbuch liegt der Regelbereich zwischen 5 - 12 Volt.

Das äußere Erscheinungsbild macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Das 8-eckige Gehäuse ist komplett aus massivem Aluminium gefertigt und wurde gebürstet.
Die Front ist sehr schlicht gehalten und wirkt vielleicht schon etwas zu einfach für einige Geschmäcker. Im oberen Bereich sind zwei LC-Displays untergebracht. Die linke Anzeige zeigt die aktuelle Wassertemperatur und die rechte die Lufttemperatur im Innern des Gehäuses an.
Damit man auch abends die Temperaturen ablesen kann, sind die Anzeigen mit einem blauen Licht hinterlegt.
Zwischen den Displays sitzt der sehr große Drehknopf zum Regeln der Drehgeschwindigkeit des Lüfters. Der Knopf ist ebenfalls aus Aluminium gefertigt. Beim Drehen merkt man einen gewissen Widerstand, was das Ganze hochwertig erscheinen lässt.

Am Drehknopf kann die Lüftergeschwindigkeit des 120mm Fans geregelt werden.
Das Innenleben hinter der Front.
Der Füllstand kann ständig kontrolliert werden.

 

 

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